Archiv der Kategorie: Weinbranche

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014 – Die Sieger

10. Siegerehrung für die besten „Müller“ im prächtigen Spiegelsaal des Neuen Schlosses zu Meersburg.

Im prächtigen Spiegelsaal des Neuen Schlosses zu Meersburg wurden im Rahmen einer festlichen Weinprobe die Sieger des zehnten Internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerbs 2014 geehrt.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Verein BodenseeWein e.V., in dem die deutschen Bodenseewinzer zusammengeschlossen sind. Sein 1. Vorsitzender, Dr. Jürgen Dietrich vom Staatsweingut Meersburg, zog eine positive Bilanz des Wettbewerbs.
„Die Organisation einer solchen Verkostung ist immer wieder eine Herausforderung. Von der Erfassung der Proben über die Sortierung bis hin zur Verkostung, zum Druck der Urkunden und zur Siegerehrung. Zum Glück sind wir zwischenzeitlich ein gut eingespieltes Team, das sich durch fast nichts mehr aus der Ruhe bringen lässt.“

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

Schön ist für den Veranstalter die Zunahme der Anstellungen gegenüber dem Vorjahr von 203 auf 215 Weine.

Mit einem Sekt-Empfang im Foyer des Schlosses und mit musikalischer Umrahmung -Klarinettenquartett der Knabenmusik Meersburg- begann die feierliche Einstimmung.

Im voll besetzten Spiegelsaal hatten anschließend Winzer wie Weinliebhaber Gelegenheit, die Siegerweine und ihre Erzeuger kennen zu lernen.

Nach der Vorstellung von Fakten und Hintergründen zum Wettbewerb durch den Verkostungsleiter wurden den glücklichen Siegern die Urkunden von der Bodensee-Weinprinzessin Isabell Schley und Dr. Dietrich überreicht.

Jeder Winzer stellte sich und seinen Siegerwein der Weingenießerschar vor, eine spannende Auswahl vom leichten, trockenen Qualitätswein bis zum Süßwein aus getrockneten Trauben. Nach einer solchen Probe freuen sich alle auf den Wettbewerb im nächsten Jahr.

Warum veranstaltet der Verein BodenseeWein e.V. einen internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerb?

Die Idee für den Wettbewerb war, den Müller-Thurgau positiv besetzt ins Gespräch zu bringen.

Die Winzer vom Bodensee sind der Meinung, dass der Müller-Thurgau ein besseres Image verdient hat. Sie wollen die Konsumenten darauf hinweisen, dass es wunderschöne, feinduftige, fruchtige, modern gemachte Müller-Thurgau-Weine gibt, für die es sich lohnt, auch mal mehr als nur 1,50 Euro auszugeben.

Die Initiative ging vom Verein BodenseeWein e.V. aus, weil die Winzer vom Bodensee ihre Müller-Thurgau-Weine als regionale Spezialität pflegen und hinter dieser Sorte stehen. Dass sich das Engagement, mit dem sich die Winzer um eine Rebsorte kümmern, letzten Endes auch im Wein ausdrückt,kann man am Ergebnis der Verkostung sehen.

Außerdem ist der Bodensee als einzige länderübergreifende Weinbauregion prädestiniert für die Austragung eines internationalen Wein-Wettbewerbs.

Die Sieger des 10. Müller-Thurgau Wettbewerb 2014:

Kategorie 1 (trocken 12,0%vol):

3. Platz:

Weingut Gerald & Ralf Baldauf, Ramsthal

2013er frank & frei

Müller-Thurgau trocken

Franken

3. Platz:

Staatsweingut Meersburg

2013er Hohentwieler Olgaberg

Müller-Thurgau trocken

Baden, Bodensee

2. Platz:

Weingut Kress, Überlingen

2013er

Müller-Thurgau trocken

Baden, Bodensee

2. Platz:

Weingut Kilchsperger, Flaach

2013er

Riesling –Sylvaner Generation 3.0

Zürcher Weinland

1. Platz:

Weingut Markus Hillabrand, Hüttenheim

2013er Hüttenheimer Tannenberg

Müller-Thurgau Kabinett trocken

Franken

Kategorie 3 (halbtrockene Weine)

3. Platz:

Weinkeller Roßwog, Endingen

2013er

Rivaner

Baden

2. Platz:

Winzerhof Josef Gierer, Nonnenhorn

2013er Nonnenhorner

Müller-Thurgau

Württemberg, Bayerischer Bodensee

1. Platz:

Winzerkeller im Taubertal, Reicholzheim

2013er Külsheimer Hoher Herrgott

Müller-Thurgau

Baden

Kategorie 4 (liebliche Weine)

3. Platz:

Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern

2013er Jechtinger Steingrube

Müller-Thurgau Kabinett

Baden

2. Platz:

Winzerverein Hagnau

2013er Hagnauer Burgstall

Müller-Thurgau Edition

Baden, Bodensee

1. Platz:

Weingut Bernhard Rippstein, Sand am Main

2013er Sander Himmelsbühl

Müller-Thurgau

Franken

Kategorie 5 (edelsüße Weine)

1. Platz:

Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim

2012er Sweety

Müller-Thurgau aus getrockneten Trauben

Franken

Vielen Dank an die Mitglieder der Jury:

Herrn Thomas Fink, http://www.Weinmarktplatz.com

Herrn Franz Schmidt, Winzer

Herrn Tobias Burtsche, Weinbaufachberater

Herr Walter Eberenz – Redakteur

Herr Walter Esch – Sommelier

Herr Edgar R. Funk, Oenologe, LVWO Weinsberg

Herr Hubert Zöllin, Fachberater Oenologie

Herr Armin Göring, Winzer

Frau Ute Böttinger, Journalistin

Herrn Ulrich Breutner, Württ. Weinwerbung

Frau Karin Streng, Sommelier

Herr Berthold Clauß, Winzer

Frau Marion Schäfer, Winzerin und Sommeliere

Herr Thomas Uhrig, Gastronom

Kleine Statistik des Wettbewerbs:

215 Weine haben dieses Jahr um die Gunst der Juroren gekämpft:
106 aus Baden, davon 34 vom Bodensee
55 aus Franken
18 aus Württemberg, davon 10 vom Bodensee
8 aus der Pfalz
7 aus der Schweiz, davon
2 aus dem Thurgau
2 aus Schaffhausen
3 aus dem Zürcher Weinland
6 aus Rheinhessen
6 von der Mosel
2 aus Luxemburg
2 von der Hessischen Bergstraße
2 von Saale und Unstrut
1 aus Sachsen
1 von der Nahe
1 aus Südtirol

67% der eingesendeten Proben war trocken, 33% Prozent der Anstellungen wurden in die drei restsüßen Kategorien eingeordnet.

Weitere Informationen zum BodenseeWein e. V. unter http://www.mueller-thurgau-preis.info zu erhalten

Best of Portugal 2014

50 Great Portuguese Wines

vor wenigen Tagen wurde das Ergebnis der einjährigen Verkostung des renommierte Master Sommelier Hendrik Thoma bekannt. Thoma degustierte dafür ein Jahr lang intensiv alle eingereichten Weine und nominierte schließlich die 50 Besten. Einer aus dieser Liste ist der Verdelho 2013 des Weinguts Esporão – ein Weißwein aus der gleichnamigen autochthonen Rebsorte, der den kritischen Juror vor allem durch seine Ursprünglichkeit und Frische überzeugte.

Kenner wissen ja längst, dass Portugal keineswegs nur komplexe Portweine und tiefgründige Rotweine hervorbringt. Die Weißweine aus dem Alentejo werden immer beliebter, ihre knackige Frische, ihre herzhaften Mineralität und den sommerlichen Aromen nach Zitrusblüten, Quitten und Zitrusfrüchten sind sie ideale Weine für heiße Tage.

Als Aperitif vor dem Grillabend, als Begleiter zu Fischgerichten, oder mit Freunden auf einer sonnigen Terrasse.

Herdade do Esporão ist Vorreiter dieser aufstrebenden neuen Weinkultur. Als Spezialist für aromatische, würzige, erfrischende und finessenreiche Weißweine schaffte es das Weingut auch dieses Jahr wieder mit einem Weißwein in die “Best of Portugal”.
Damit wird das große Können von David Baverstock („Önologe des Jahres 2012“) bestätigt. Gemeinsam mit Luis Patrão (rot) und Sandra Alves (weiß) geht er einen mutigen Weg fernab ausgetretener Pfade und zählt damit zur Avantgarde des portugiesischen Weinbaues.

Der Topwein: Verdelho 2013: Ein unglaublich erfrischender Wein. Vital und vibrierend am Gaumen mit tropischen Noten von Zitronen und Grapefruit. Elegant, tolle Säurestruktur, anhaltender Gaumengeschmack, Alkohol: 13,5 %.

Die Rebsorte kommt ursprünglich aus dem nördlichen Teil der Insel Madeira. Sie war eine vergessene Traube, bis Esporão als Pionier im Jahr 2001 die Reborte im Alentejo wieder neu anpflanzte. Verdelho verfügt in der Regel über vitale Säure und lässt den Wein dadurch in sommerlicher Frische strahlen. In den letzten Jahren wurden aufgrund der großen Erfolge immer mehr Verdelho-Rebstöcke am Weingut angepflanzt. Mitterweile machen es ihnen viele andere Weingüter nach. Ein wunderbarer Sommerwein, der fantastisch zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten passt.

Die 50 Best of Portugal 2014

1 2011 ATAÍDE SEMEDO ESPUMANTE MILLÉSIME BRUTO ATAÍDE SEMEDO, BAIRRADA

2 2013 VALE DO HOMEM ARINTO QUINTAS DO HOMEM, Vinho Verde

3 2013 TAPADA DOS MONGESVINHOS NORTE, Vinho Verde

4 2013 CASAL DE VENTOZELA BRANCO ESCOLHAQUINTA DE GOMARIZ, Vinho Verde

5 2013 CASAL DE VENTOZELA LOUREIROSOC. AGRÍCOLA CASAL DE VENTOZELA, Vinho Verde

6 2013 CASAL DE VENTOZELA LOUREIROSOC. AGRÍCOLA CASAL DE VENTOZELA, Vinho verde

7 2013 CONTACTOANSELMO MENDES VINHOS, Vinho Verde

8 2013 DOM PONCIANO,SOLWINE, Vinho Verde

9 2013 QM ALVARINHOQUINTAS DE MELGAÇO, Vinho Verde

10 2012 CURTIMENTAANSELMO MENDES VINHOS, Vinho Verde

11 2012 VINHAS DO LASSO BRANCOQUINTA DO PINTO, Lisboa

12 2013 HERDADE DO ESPORÃO VERDELHOESPORÃO, Alentejo

13 2013 QUINTA VALE D´ALDEIA ALVARINHOQUINTA VALE D´ALDEIA, Douro

14 2012 GURUWINE & SOUL, Douro

15 2012 CARVALHASREAL COMPANHIA VELHA, Douro

16 2011 LUA CHEIA EM VINHAS VELHAS RESERVALUA CHEIA EM VINHAS VELHAS, Douro

17 2012 MULA VELHA PREMIUMQUINTA DO GRADIL, Lisboa

18 2010 BRUTALISVIDIGAL WINES, Lisboa

19 2010 CHOCAPALHA-VINHA MÃEQUINTA DE CHOCAPALHA, Lisboa

20 2011 CONDE VIMIOSO RESERVAFALUA SOCIEDADE DE VINHOS, Tejo

21 2009 QUINTA LAGOALVA DE CIMA ALFROCHEIRO GRANDE ESCOLHASOCIEDADE AGRÍCOLA QUINTA DA LAGOALVA DE CIMA, Tejo

22 2010 COMPORTAHERDADE DA COMPORTA, Peninsula de Setúbal

23 2011 QUINTA DOS ROQUESQUINTA DOS ROQUES, Dão

24 2012 FITA DA FITAPRETAFITAPRETA VINHOS, Alentejo

25 2012 PLANSEL SELECTA TINTA BARROCAQUINTA DA PLANSEL, Alentejo

26 2011 MARQUÊS DE BORBA RESERVAJ. PORTUGAL RAMOS VINHOS, Alentejo

27 2011 MALHADINHAHERDADE DA MALHADINHA NOVA, Alentejo

28 2011 BLOG BIVARIETALTIAGO MATEUS CABAÇO E CABAÇO, Alentejo

29 2010 HERDADE DOS GROUS RESERVAHERDADE DOS GROUS, Alentejo

30 2009 QUINTA DO CARMO RESERVABACALHÔA VINHOS DE PORTUGAL, Alentejo

31 2008 COMENDA GRANDE RESERVAMONTE DA COMENDA AGROTURISMO, Alentejo

32 2009 QUINTA DE ARCOSSÓ SUPERIOR BAGO ABAGO QUINTA DE ARCOSSÓ, Trás os Montes

33 2012 DUORUM COLHEITADUORUM VINHOS, Douro

34 2011 CHURCHILL’S ESTATES TOURIGA NACIONAL DOUROCHURCHILL GRAHAM, Douro

35 2011 CHURCHILL’S ESTATES DOUROCHURCHILL GRAHAM, Douro

36 2011 ALTANO BIOSYMINGTON FAMILY ESTATES, Douro

37 2011 CASA DA CALDEIRA GRANDE RESERVACASA DA CALDEIRA, Douro

38 2011 QUINTA DOS POÇOS GRANDE RESERVASOCIEDADE AGRÍCOLA JOSÉ MESQUITA GUIMARÃES, Douro

39 2011 PASSADOURO RESERVAQUINTA DO PASSADOURO, Doruo

40 2011 CV-CURRICULUM VITAELEMOS & VAN ZELLER, Douro

41 2010 QUINTA DO ALTO PREMIUM SELECTIONJOÃO FERNANDO DOLORES PINTO DE MESQUITA, Drouo

42 2009 QUINTA DA ROMANEIRASOCIEDADE AGRÍCOLA DA ROMANEIRA, Douro

43 2008 BARÃO DE VILAR GRANDE RESERVAVINIHOLD, Douro

44 2008 QUINTA DAS LAMELAS RESERVAJOSÉ ANTÓNIO DA FONSECA A. GUEDES, Douro

45 2001 BACALHÔA MOSCATEL ROXOBACALHÔA VINHOS DE PORTUGAL, Peninsula de Setúbal

46 SECRET SPOT MOSCATEL CASCO VIIGR CONSULTORES, Douro

47 1995 JUSTINOS MADEIRA COLHEITAJUSTINO’S, MADEIRA WINES, Madeira

48 2008 POÇAS LBVMANOEL D. POÇAS JÚNIOR VINHOS, Douro

49 2009 QUINTA VALE D. MARIA VINTAGELEMOS & VAN ZELLER, Douro

50 VISTA ALEGRE PORTO MAIS DE 40 ANOVALLEGRE, VINHOS DO PORTO, Douro

Branchenverband Schweizer Reben und Weine – Ausdehnung auf Nichtmitglieder

Der Branchenverband Schweizer Reben und Weine möchte seine Selbsthilfemassnahmen auch für Nichtmitglieder durch den Bundesrat verbindlich erklären lassen.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)hat am 6. Juni 2014 das entsprechende Gesuch im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) veröffentlicht.

Gestützt auf die Artikel 8 und 9 des Landwirtschaftsgesetzes kann der Bundesrat
in bestimmten Fällen die von Branchen- oder Produzentenorganisationen
beschlossenen Selbsthilfemassnahmen für Nichtmitglieder verbindlich erklären.

Die Massnahmen müssen die Qualitätsverbesserung, die Absatzförderung oder
die Anpassung des Angebots an die Erfordernisse des Marktes betreffen.
Das vorliegende Gesuch betrifft die Erhebung von Beiträgen zur Finanzierung von Selbsthilfemassnahmen zu Gunsten der Absatzförderung für Schweizer Weine.

Gemäss Art. 9 der Verordnung über die Ausdehnung der Selbsthilfemassnahmen
von Branchen- und Produzentenorganisationen (VBPO; SR 919.117.72) wird ein
von einer Branchenorganisation an den Bundesrat eingereichtes Gesuch veröffentlicht.

Mit der Veröffentlichung sollen die Nichtmitglieder der Organisation über das Gesuch informiert werden. Die Veröffentlichung ist Teil des Vernehmlassungsverfahrens, sie gewährt keine besonderen Einspracherechte.

Änderungen sind entsprechend dem Ergebnis der Konsultation möglich. Der Bundesrat wird darüber entscheiden, ob und allenfalls wieweit er dem Gesuch entsprechen wird. Die Gesuchsunterlagen können auf der Website des Bundesamtes für Landwirtschaft konsultiert werden (www.blw.admin.ch: Themen / Produktion und Absatz / Kennzeichnung, Qualitäts- und Absatzförderung / Branchenorganisationen).

Die Konsultation dauert bis zum 7. Juli 2014. Die Stellungnahmen sind dem Bundesamt für Landwirtschaft, Fachbereich Pflanzliche Produkte, Mattenhofstrasse 5, 3003 Bern zu übermitteln.

Die Sieger Best of Gold 2014

Die zehn besten Weine und Winzer Frankens im Jahr 2014

Sieger Best of Gold 2014

Sieger Best of Gold 2014

Die Besten der besten Winzer und Weine Frankens sind bekannt und mit dem Ceratit Nodosus ausgezeichnet.
Zehn Frankenweine tragen ab heute das Qualitätssiegel „Best of Gold“ und sind somit ein „Must Try“ für jeden Weinkenner und Genießer.

Die Sieger Winzer aus Franken mit ihrem Preis 2014

Die Sieger Winzer aus Franken mit ihrem Preis 2014

Die Best of Gold Weine können Sie fertig gepackt und verschnürt beim Haus des Frankenweins erhalten:
– das kleine Paket (8 Weine ohne Süßweine) für 115 Euro und
– das große Paket inkl. der Süßweine für 220 Euro.
Bestellhotline Best of Gold: 0931-390 11-0.

Rotwein
2011er Stettener Stein
Domina
Qualitätswein trocken
WEINGUT HÖFLING
Kellereigasse 14
97776 Eußenheim
Tel. 09353 7632
http://www.weingut-hoefl ing.fwo.de

Rotwein Burgunder
2009er Randersackerer Sonnenstuhl
Spätburgunder „Großes Gewächs”
Qualitätswein trocken
WEINGUT SCHMITT’S KINDER
Am Sonnenstuhl 45
97236 Randersacker
Tel. 0931 7059197
http://www.schmitts-kinder.de

Kabinett
2013er Iphöfer Kalb
Silvaner
Kabinett trocken
WEINGUT ERNST POPP
Rödelseer Straße 14 – 15
97346 Iphofen
Tel. 09323 3371
http://www.weingut-popp.de

Kabinett Frucht
2013er Thüngersheimer Johannisberg
MundART Müller-Thurgau
Kabinett trocken
WEINGUT GEIGER & SÖHNE
Veitshöchheimer Straße 1
97291 Thüngersheim
Tel. 09364 9605
http://www.geigerundsoehne.de

Premium
2012 Rainer Sauer
Silvaner „L”
Qualitätswein trocken
WEINGUT RAINER SAUER
Bocksbeutelstraße 15
97332 Escherndorf
Tel. 09381 2527
http://www.weingut-rainer-sauer.de

Premium Frucht
2012er Michelbacher Apostelgarten
Riesling
Spätlese trocken
WEINGUT ARMIN HEILMANN
Bogenstraße 10
63755 Alzenau-Michelbach
Tel. 06023 2502
http://www.weingut-heilmann.de

Premium Aroma
2012er Würzburger Abtsleite
Traminer VDP.ERSTE LAGE
Qualitätswein trocken
WEINGUT JULIUSSPITAL WÜRZBURG
Klinikstraße 1
97070 Würzburg
Tel. 0931 393 1400
http://www.weingut-juliusspital.de

Premium Holz
2012er EXPLORE
Cuvèe
Spätlese trocken
BAYERISCHE LANDESANSTALT
FÜR WEINBAU UND GARTENBAU
An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
Tel. 0931 9801 0
http://www.lwg.bayern.de

Edelsüß
2012er Escherndorfer Lump
Silvaner
Eiswein
WEINGUT HORST SAUER
Bocksbeutelstraße 14
97332 Escherndorf
Tel. 09381 4364
http://www.weingut-horst-sauer.de

Edelsüß Frucht
2012er Würzburger Stein
Riesling
Beerenauslese
STAATLICHER HOFKELLER WÜRZBURG
Residenzplatz 3
97070 Würzburg
Tel. 0931 3050923
http://www.hofkeller.de

DLG-Bundesweinprämierung 2013 – Dritte Prüfrunde

Führende Qualitätsprüfung für deutsche Weine und Sekte – DWI-Sonderpreis “Pinot Trio” – Anmeldeschluss: 1. Juli 2014

Ab sofort können Winzer ihre Weine und Sekte zur dritten Prüfrunde der Bundesweinprämierung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) anmelden. Die Experten-Verkostung findet im August statt. Im Rahmen der Bundesweinprämierung sucht die DLG auch in diesem Jahr den besten Winzer des Jahres. Das Deutsche Weininstitut vergibt in der führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weine und Sekte den Sonderpreis „Pinot Trio“ für den besten Weiß-, Grau- und Spätburgunder sowie für den besten Burgunder-Sekt des Jahres. Alle Preisträger werden im DLG-Wein-Guide 2015, dem exklusiven Ratgeber für deutsche Weine und Sekte, veröffentlicht, der ab Herbst 2014 im Buchhandel erhältlich sein wird. Anmeldeschluss zur dritten Prüfung der DLG-Bundesweinprämierung ist der 1. Juli 2014.

Aus den Ergebnissen aller Prüfungen ermittelt die DLG im Spätherbst wieder die Träger der Bundesehrenpreise 2014, der Spitzenauszeichnung der deutschen Weinwirtschaft, die besten Weine, Sekte und Kollektionen sowie die „DLG-TOP 100“ der besten Wein- und die „DLG-TOP 10“ der besten Sekterzeuger. Mit dem Titel „Bester Winzer des Jahres“ wird der Winzerbetrieb ausgezeichnet, der im Wettbewerb 2014 das beste Gesamtergebnis erzielt. Die Titel „Jungwinzer des Jahres“ und „Jungwinzer-Vereinigung des Jahres“ werden in einem Sonderwettbewerb durch eine Experten-Jury aus führenden Organisationen der deutschen Weinwirtschaft vergeben.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen zur DLG-Bundesweinprämierung sind erhältlich beim DLG-Testzentrum Lebensmittel, Benedikt Bleile, Eschborner Landstraße 122, 60489 Frankfurt am Main, Tel: +69-24788-385, Fax: -115, E-Mail: b.bleile@DLG.org oder http://www.DLG.org/wein.

600 Jahre Weinentwicklung und deren Bewertung

600 Weinjahre mit Bewertung, besonderer Wein-Jahrgänge in den verschiedenen Jahrhunderten.

Gerade in jüngster Zeit hat die Weinwissenschaft wiederholt bestätigt, dass die
Grundvoraussetzung für hochwertigen Wein im Weinberg selbst gelegt wird.

Neben den Anstrengungen des Winzers spielen dabei Faktoren wie:
Lage (Boden, Terroir, Exposition) und Klima (Mikro- und Mesoklima)
eine besondere Rolle. Die VDP Weingüter besinnen sich wieder auf
dieses alten Kulturellen Gegebenheiten. Mögen Andere deren Beispiel folgen.

In Jahrhunderten der Weinbereitung war man weitestgehend auf das gute Zusammenspiel
dieser naturgegebenen Faktoren angewiesen, wollte man einen gut trinkbaren Wein erzeugen, auch heute kommt man wieder zu diesen alten Faktoren zurück.

Zwar hatte man zu allen Zeiten gewisse Hausrezepte, um schlechten Wein haltbarer oder auch trinkbarer zu machen, so zum Beispiel die ausschließliche Verwendung von gesunden Trauben, Kälteeinwirkung auf Trauben und Wein, verschiedene Verfahren zur Süßhaltung, spezielle Gefäß- und Lagerungstechniken oder auch gewisse Zusätze wie Pflanzenöl, Honig, Kräuter, Gewürze oder diverse Säuren.

Dies waren hilfreiche wenn auch bescheidene “Werkzeuge”, um einerseits einen schlechten Jahrgang noch ordentlich zu verwerten und andererseits einen guten Jahrgang vor schnellem Altern (Oxidieren) zu schützen (Beigabe von Schwefel).
Bereits im 15. Jahrhundert mussten geschwefelte Weine als solche deklariert werden und schon im 17. Jahrhundert wurde “unausgelaugtes Eichenholz” zur besseren Haltbarkeit in den Wein gelegt.

Jedoch erst seit etwa 150 Jahren ist man in der Lage, einerseits einen wirkungsvollen Rebschutz zu betreiben und andererseits fehlerhafte Weine aus klimatisch schlechten Jahren durch bestimmte Behandlungsmaßnahmen gezielt “zu heilen” und genießbar zu machen, wie auch Weine aus besseren und guten Jahrgängen länger frisch zu halten. Insbesondere betrifft dies die Verhinderung von Essigsäurebildung.

Die Säurereduzierung (biologische Säureabbau – BSA), das Behandeln von
Fehltönen und den Oxidationsschutz.

Mit dem Inkrafttreten des ersten Deutschen Weingesetzes im Jahre 1892
(und einen Neufassungen bis in die Gegenwart 2014) sind rechtlich alle Schritte einer ordnungsgemäßen Weinbereitung staatlicherseits vorgegeben.
Zuwiderhandlungen werden bestraft.

So wie in früherer Zeit ist jedoch auch die heutige Weinwirtschaft,
gerade in unseren nördlichen Breien, entscheidend von der Witterung abhängig.

Schlechte, aber auch überreiche Ernten können sich schnell negativ auf die
Betriebsergebnisse auswirken und einen ganzen Berufsstand in Not bringen. Ungünstiges Klima hat sich in früheren Jahren viel stärker auswirkt als heute, weil es damals da es weniger wirksame Bekämpfung von Schaderregern (Sauerwurm, Heuwurm) und Perronospera und Oidium gab. Aber auch heute sind die Winzer von klimatischen Einflüssen nicht gefeit, so wie Hagel, Frost und anhaltende Regenperioden im Sommer. Da früher zusätzliche andere Einkommensquellen fehlten, waren Hungersnöte oft keine Seltenheit, so sind die großen Auswanderungs-wellen nach Amerika eine der Auswirkungen dieser Wetterauswirkungen.

Aus nachfolgender Zusammenstellung der letzten 100 Weinjahre wird deutlich, dass es zu allen Zeiten extreme Witterungsausschläge gegeben hat. Bilderbuchjahre haben sich nach wie vor immer mit Katastrophenjahren abgewechselt.

Die größten Weinjahrgänge der letzten 600 Jahre

600 Weinjahre mit Bewertung, besonderer Wein-Jahrgänge in den verschiedenen Jahrhunderten

600 Weinjahre mit Bewertung, besonderer Wein-Jahrgänge in den verschiedenen Jahrhunderten

1420 – Weinlese um Bartholomä (24. August) prägte dieses außerordentlich fruchtbare Jahr.
1432 – es herrschte Unterbringungsmangel, man benutzte besten Wein zum Anmachen von Mörtel.
1438 – vortreffliches Klima ließ alles köstlich gedei- hen und machte traurige Menschen froh.
1472 – viel Wein mit hohen Zuckerwerten brachte viele besonders “starke” Weine hervor.
1473 – ein frühes Jahr mit heißem Sommer sorgte für reichlich “Glut” in den Kelchen.
1475 – ein weiteres Spitzenjahr in den insgesamt gol- denen siebziger Jahren.
1484 – ein äußerst fruchtbares Jahr ließ die Fässer- überlaufen.

1519 – die Natur trieb die Rebe zur Höchstleistung und bester Wein machte alle Keller voll.
1536 – ein heißer Sommer ließ alles prächtig reifen und verwöhnte mit köstlichen Tropfen.
1539 – ein Jahr großer Fruchtbarkeit beschenkte die Bauersleut.
1540 – sehr frühes Jahr mit edelreifen Früchten. Im Oktober blühten nochmals die Bäume.
1546 – eine sehr reiche Ernte bester Qualität ver- setzte die Menschen in allerbestes Gemüt.
1552 – Frühes trockenes Jahr. Im November blüh- ten die Rosen zum zweiten Mal.
1590 – ausgezeichneter Wein durch einen besonders heißen und trockenen Sommer.

1616 – relativ kleine Ernte, aber dafür besonders guter Wein durch heißen Sommer
1630 – hervorragende Blüte und schöner Sommer brachte viel und allerbesten Wein.
1631 – dieses Jahr fügte sich nahtlos an das vorherige an und ließ durchweg edle Tropfen gedeihen.
1638 – nach hartem Winter verlief das Jahr überaus günstig und es wuchsen beste Trauben.
1661 – ein Hauptjahr, indem viel und gute Früchte reiften, darunter auch Spitzenweine.
1676 – einem nassen Frühjahr folgte ein heißer Sommer und ein früher Herbst mit bestem Wein.
1684 – ein sehr heißer und trockener Sommer ließ ziemlich viel und edle Trauben reifen.

1706 – beste Witterung führte zu vorzüglichen und besonders aromatischen Weinen.
1712 – ein Volltreffer der Natur mit reichlich Menge und Güte.
1718 – einer frühen Blüte Anfang Juni folgte ein heißer und trockener Herbst. Jahrtausendwein.
1727 – alles war günstig, so dass es keinen schlechten Wein gab.
1749 – bedingt durch Maifröste war die Menge eher klein. Der Wein war gleichwohl königlich.
1762 – ein heißer gewitterreicher Sommer führte zu früher Traubenreife und bestem Trinkgenuss.
1783 – ein frühes Jahr, heißer Sommer und Herbst sorgte für hochedlen langlebigen Wein.

1811 – extrem günstige Vegetationsbedingungen standen für einen allerbesten Kometenjahrgang.
1822 – ein sehr frühes Jahr mit bestem Klima ließ den Wein kostbar, fett und delikat werden.
1834 – Mitte Juni hatten die Reben verblüht und ein sehr guter Wein ließ alle Bottiche überlaufen Menge großer Weine, oftmals mit geringer Säure.

1971 – ein Oualitätsjahrgang der Extraklasse, wie geschaffen für das neue deutsche Weingesetz.
1976 – ein klimaverwöhntes Auslesejahr mit Top- Oualitäten und Spitzenpreisen.
1983 – die Natur breitete in Menge und Güte ihr Füllhorn aus, Wein heißt “Sonnendüser”, tolle Eisweine
1990 – ein Jahrgang mit höchsten Prädikaten und gutem Lagerpotenzial. Besonders gute Rotweine.
1999 – Ein Jahrgang wie aus dem Lehrbuch, was besonders den klassischen Sorten weiteren Auftrieb verlieh.

Von den 15 besten Jahrgängen des 20. Jahrhunderts fielen 13 auf ungerade Jahre.
Bedingt durch eine immer wirksamer werdende Schädlingsbekämpfung und Oidium, Perronospera- Behandlungen, in Verbindung mit fortschreitenden
önologischen Möglichkeiten, sowie durch günstige klimatische Entwicklungen
wies das 20. Jahrhundert besonders viele Spitzenweinjahrgänge auf.

Analog dazu gingen die klassischen Fehljahre erheblich zurück, sodass der Weinanbau insgesamt deutlich ausgedehnt wurde. Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts werden in Deutschland verstärkt weiße und rote Rebsorten für den Anbau zugelassen, die bis heute ausschließlich in wärmeren Regionen der Erde heimisch waren (Mittelmeerraum, Neue Welt), was primär auf die Klimaerwärmung zurückzuführen ist.

Das neue Jahrtausend Mit dem Hitzejahrgang 2003 ist das neue Jahrtausend erneut mit sehr guten Weinen gestartet.
Ein Jahr das mit Spitzenwerten in punkto Witterungs- und Vegetationsverlauf aufwarten konnte und die Traubenzuckerwerte explodieren ließ. Seit nunmehr 20 Jahren ist kein wirklich schlechtes Weinjahr (außer 2012) mehr zu beklagen, ein Phänomen, welches man in dieser Ausprägung in den Chroniken der Jahrhunderte kein zweites Mal finden kann. Der Jahrgang 2007 scheint diesbezüglich erneut als Superlative in die Weingeschichte eingehen zu wollen. Ein extrem früher Austrieb um den 10. April und ein Blütebeginn um den 20. Mai sorgten für einen Traubenschluss in der dritten Junidekade. Mit dem Weichwerden der Beeren bei den frühen Sorten Mitte Juli war
ein Vegetationsvorsprung von über drei Wochen gegenüber dem Jahr 2006 erreicht und selbst das Jahr 2003 wurde um ca. zehn Tage übertroffen.

Jahr 2014 ist die Vegetation gegenüber den anderen Weinjahrgängen um bis zu drei Wochen früher. Es gab vereinzelt Frostschäden, die meist in den tieferen Senken stattfand. Sollte dieser Vegetationsvorsprung beibehalten werden können, so wird dieser Jahrgang vorraussichtlich auch in die Geschichte der besonderne Weinjahrgänge eingehen.

Siegerweine des Lemberger – Preises “Vaihinger Löwe” 2014

Mit dem “Vaihinger Löwen” werden die besten Lembergerweine (Blaufränkisch in Österreich) ausgezeichnet.

Offiziell heißt die Lemberger-Rebe “Blaufränkisch”. In Deutschland wird sie aber in der Regel als “Lemberger” oder “Blauer Limberger” bezeichnet.

Weitere Bezeichnungen sind:

Frankonia (Italien)
Crna Francova (Kroatien)
Frankovka (Slowakei, Tschechien)
Kékfrankos (Ungarn)

Den Preis des “Vaihinger Löwen gibt es schon seit 1993, leider ist diese Bezeichnung der Rebsorte nicht so bekannt wie sein Österreichischer Sortenname Blaufränkisch. Mit dem “Vaihinger Löwen” werden die besten Lembergerweine ausgezeichnet. Die Preisträger erhalten eine Nachbildung des Vaihinger Löwenpokals aus dem Jahr 1522. Der Löwe ist das Wappentier der Stadt Vaihingen an der Enz, die seit 1987 den Titel “Internationale Stadt der Rebe und des Weines” trägt. Die “Vaihinger Weinmesse”, eine Vereinigung Vaihinger Weinbaubetriebe, vergibt den Preis.

Der “Vaihinger Löwe” wird in 3 Kategorien vergeben:

Kategorie 1:

Lemberger mit Geschmacksrichtung gesetzlich trocken

Kategorie 2:

Lemberger mit höherer Restsüße als trocken

Kategorie 3:

Barrique-Lemberger bzw. Lemberger mit deutlicher Holznote,
gesetzlich trocken

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wurde 2002 eine 4. Kategorie bewertet: Lemberger gereift.

Die Preisträger des “Vaihinger Löwe” 2014:

Kategorie 1: trocken

1. Weinmanufaktur Untertürkheim 2011 Lemberger trocken

2. Weingut Sonnenhof, Gündelbach 2011 Gündelbacher
Wachtkopf Lemberger S trocken

3. Fellbacher Weingärtner eG 2011 Fellbacher Goldberg
Lemberger “P” trocken

Kategorie 2: höhere Restsüße als gesetzlich trocken

1. Weingut Laicher, Willsbach 2011 Lemberger ***

2. Fellbacher Weingärtner 2011 Fellbacher Lämmler
Lemberger “P” feinherb

2. Weingut Martin Notz, Hohenhaslach 2012 Hohenhaslacher
Kirchberg Lemberger Alte Reben

Kategorie 3: Barrique

1. Neue Bottwartäler Winzer eG 2012 Platinum, Lemberger
trocken

2. Weingut Sonnenhof, Gündelbach 2010 HADES, Lemberger
trocken

3. Staatsweingut Weinsberg 2011 HADES, Lemberger
trocken