Goldene Rebschere 2017

Kategorie Basic

Sieger
2016 Sommerhäuser Ölspiel Silvaner trocken
Weingut Christoph Steinmann, Sommerhausen
www.weingut-steinmann.de

Kategorie Premium

Sieger
2012 Eppelsheimer Felsen Silvaner Spätlese trocken
Weingut Russbach, Eppelsheim
www.weingut-russbach.de

Kategorie Solitär

Sieger
2009 Frickenhäuser Kapellenberg Silvaner trocken
Weingut Meintzinger, Frickenhausen
www.weingut-meintzinger.de

Kategorie Nobel

Sieger
2015 Silvaner Trockenbeerenauslese Homburg Gössenheim
Weingut Höfling, Eußenheim
www.weingut-hoefling.de

Kategorie Gereift

Sieger
2006 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner Spätlese trocken
Weingut Ernst Popp, Iphofen
www.weingut-popp.de

Kategorie International

Sieger
2016 Eisacktal Südtirol Sylvaner Aristos
Eisacktaler Kellerei, Klausen (BZ)
www.eisacktalerkellerei.it

Alle 2 Jahre veranstaltet das Silvaner Forum den Wettbewerb um die Goldene Rebschere.
Im Jahr 2017 findet dieser Wettbewerb um die Goldene Rebschere bereits zum 9. Mal statt.

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Internationaler Preis des Silvaner Forums 2017

Die Besten des Wettbewerbs

 

 

 

Kategorie Basic

Sieger
2016 Sommerhäuser Ölspiel Silvaner trocken
Weingut Christoph Steinmann, Sommerhausen
http://www.weingut-steinmann.de

Platz 2
2016 Silvaner trocken
Weinerlebnis Stühler, Untereisenheim
http://www.weinerlebnis-stuehler.de

Platz 3
2016 Iphöfer Kalb Silvaner Kabinett trocken
Weinbau Johannes Barth, Iphofen
http://www.weinbau-barth.de

2016 Randersacker Ewig Leben Silvaner trocken
Weingut Wilhelm Arnold, Randersacker
http://www.arnoldwein.de

2016 Silvaner Kabinett trocken
Familienweingut Braun, Fahr am Main
http://www.weingut-braun.de

2016 Nordheimer Vögelein Blauer Silvaner trocken
Weingut Waldemar Braun, Nordheim
http://www.weingut-waldemar-braun.de

2016 Silvaner trocken DIE JUNGEN FRANK´N
Winzergemeinschaft Franken (GWF), Kitzingen
http://www.gwf-frankenwein.de

2016 RS Rheinhessen Silvaner trocken
Weingut Posthof, Doll & Göth, Stadecken-Elsheim
http://www.doll-goeth.de

2016 Silvaner trocken
Weingut Rainer Sauer, Escherndorf
http://www.weingut-rainer-sauer.de

2016 Volkacher Kirchberg Blauer Silvaner Kabinett trocken
Weingut Zehnthof, Familie Weickert, Sommerach
http://www.zehnthof-weickert.de

Die Besten des Wettbewerbs

Kategorie Premium

Sieger
2012 Eppelsheimer Felsen Silvaner Spätlese trocken
Weingut Russbach, Eppelsheim
http://www.weingut-russbach.de

Platz 2
2015 Stammheimer Eselsberg Silvaner Spätlese trocken
Weingut Hermann Dereser, Stammheim
http://www.weingut-dereser.de

Platz 3
2015 Ockenheimer Hockenmühle Silvaner Spätlese trocken
Weingut Bungert-Mauer, Ockenheim
http://www.bungert-mauer.de

2016 Sulzfelder Maustal Silvaner Muschelkalk S trocken
Weingut Brennfleck, Sulzfeld am Main
http://www.weingut-brennfleck.de

2015 Escherndorfer Lump Silvaner Kabinett trocken
Weingut Galena, Sommerach
http://www.weingut-galena.de

2015 Niersteiner Brückchen Silvaner trocken
Weingut Gröhl, Weinolsheim
http://www.weingut-groehl.de

2015 Astheimer Karthäuser Silvaner Spätlese trocken
Winzergemeinschaft Franken eG (GWF), Kitzingen
http://www.gwf-frankenwein.de

2016 Iphöfer Kronsberg Silvaner trocken
Weingut Juliusspital, Würzburg
http://www.juliusspital.de

2016 Gau-Bischofsheimer Glockenberg Silvaner trocken
Weingut Posthof, Doll & Göth, Stadecken-Elsheim
http://www.doll-goeth.de

2012 Volkacher Ratsherr Silvaner Spätlese trocken
Weingut Römmert, Volkach
http://www.weingut-roemmert.de

Kategorie Solitär

Sieger
2009 Frickenhäuser Kapellenberg Silvaner trocken
Weingut Meintzinger, Frickenhausen
http://www.weingut-meintzinger.de

Platz 2
2015 »3-Sterne Alte Reben« Silvaner trocken
Weingut Fischer, Wiesentheid
http://www.fischer-wein.de

Platz 3
2015 Silvaner „nature“ Spätlese trocken
Weingut Vollhals, Rödelsee
http://www.weingut-vollhals.de

2015 Volkacher Ratsherr Silvaner Spätlese trocken
Weingut Andreas Braun, Volkach
http://www.franken-weingut-braun.de

2015 Sulzfelder Maustal Silvaner Muschelkalk S trocken
Weingut Brennfleck, Sulzfeld am Main
http://www.weingut-brennfleck.de

2015 EIGENART Silvaner trocken
Weingut Max Müller I, Volkach
http://www.max-mueller.de

2014 Seilgarten Sylvaner trocken
Weingut Neef-Emmich, Bermersheim
http://www.neef-emmich.de

2012 Silvaner „Aussteiger“ trocken
Plackner-Wein, Thomas Plackner, Veitshöchheim
http://www.plackner-wein.de

2016 Binger Scharlachberg Silvaner trocken
Weingut Riffel, Bingen
http://www.weingut-riffel.de

2015 Nordheimer Vögelein Silvaner Spätlese trocken
Weingut Rudloff, Nordheim
http://www.weingut-rudloff.de

Kategorie Nobel

Sieger
2015 Silvaner Trockenbeerenauslese Homburg Gössenheim
Weingut Höfling, Eußenheim
http://www.weingut-hoefling.de

Platz 2
2009 Silvaner Trockenbeerenauslese Randersacker Marsberg
Weingut J. Störrlein & Krenig, Randersacker
http://www.stoerrlein.de

Platz 3
2015 Silvaner Beerenauslese Randersackerer Pfülben
Weingut Schmitt’s Kinder, Randersacker
http://www.schmitts-kinder.de

Kategorie Gereift

Sieger
2006 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner Spätlese trocken
Weingut Ernst Popp, Iphofen
http://www.weingut-popp.de

Platz 2
2004 Würzburger Stein Silvaner Spätlese trocken
Weingut Bürgerspital zum Hl. Geist, Würzburg
http://www.buergerspital.de

Platz 3
2007 Rödelseer Schwanleite Silvaner Kabinett trocken
Weingut Weltner, Rödelsee
http://www.weingut-weltner.de

Kategorie International

Sieger
2016 Eisacktal Südtirol Sylvaner Aristos
Eisacktaler Kellerei, Klausen (BZ)
http://www.eisacktalerkellerei.it

Silvaner Forum e.V.

Am 1. Juli 1998 wurde das Silvaner Forum gegründet. Die Initiatoren im Silvaner Forum haben sich das Ziel gesetzt, an der Profilierung des Silvaners zu arbeiten, die Bedeutung des Silvaners herauszustellen und neue Freunde für diese Rebsorte zu gewinnen.

Der Vereinszweck ist in § 2 der Satzung wie folgt formuliert:

Der Verein arbeitet an einer Profilierung des Silvaners. Er wirkt als Mittler
zwischen Weinwirtschaft, Weinwissenschaft, Handel, Gastronomie, Medien
und Verbrauchern.

Zweck des Vereins ist die kontinuierliche Information über den Silvaner sowie seine Positionierung als Weißwein mit hohem qualitativen Anspruch.

Der Verein will dazu beitragen, die Bedeutung des Silvaners herauszustellen und neue Freunde für diese Rebsorte zu gewinnen. Um diesen Zweck zu erreichen, wird der Verein

1. durch gebiets- und institutionenübergreifende Vortragsveranstaltungen und Degustationen das Engagement für den Silvaner in der Weinwirtschaft
fördern,

2. durch Informationen und Veranstaltungen das Bewusstsein von Handel,
Gastronomie und Verbrauchern für Eigenart, Eigenschaften und
Produktqualität des Silvaners stärken,

3. durch Öffentlichkeitsarbeit den Silvaner als traditionelle und zugleich
moderne Rebsorte herausstellen,

4. durch den Dialog mit Wissenschaft und Forschung Grundlagenarbeit
leisten,

5. die Forschung über die Historie des Silvaners forcieren.

Vorsitzender des Silvaner Forums ist Artur Steinmann, Weingut Artur Steinmann, Sommerhausen / Franken.

Das Silvaner Forum hat zurzeit 130 Mitglieder; in der Mehrzahl Weingüter und Kellereien, aber auch Privatpersonen und weinwirtschaftliche Institutionen.

Der Mitgliedsbeitrag für Weinbaubetriebe, Weingüter und fördernde Mitglieder beträgt 25 €. Kellereien und Institutionen bezahlen einen Beitrag in Höhe von 50 €.

Alle 2 Jahre veranstaltet das Silvaner Forum den Wettbewerb um die Goldene Rebschere.
Im Jahr 2017 findet dieser Wettbewerb um die Goldene Rebschere bereits zum 9. Mal statt.

Kontakt
Silvaner Forum e.V.
Otto-Lilienthal-Str. 4, 55232 Alzey
Tel. 06731-95107460
info@silvaner-forum.de // http://www.silvaner-forum.de

10 Wines – 10 Dishes: die Vielfalt spanischer Weine

Auch dieses Jahr war der Name Programm: „Ein Tag für Wein aus Spanien“ hat im Münchener Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski und am im Restaurant Parlament in Hamburg ein breites Spektrum an edlen Tropfen von der Iberischen Halbinsel in den Mittelpunkt gerückt. 25 Bodegas, darunter junge wie bereits etablierte Weinmacher, sowie fünf spanienaffine Importeure haben Fachbesuchern aktuelle Trends und spannende Neuentdeckungen vorgestellt. Den hohen Stellenwert von spanischen Weinen hierzulande belegt die positive Resonanz: Rund 250 Teilnehmer aus Import, Handel und Gastronomie besuchten die Fachmessen und nutzten die Gelegenheit für einen Austausch unter Experten.

Zahlreiche Weinprofis sind dem Aufruf von ICEX – WEIN AUS SPANIEN gefolgt, noch vor der Sommerpause neue Weine aus Spanien zu entdecken: Bei den gut besuchten Messen in München und Hamburg konnten edle Tropfen von jungen wie altbekannten Weinmachern und Importeuren probiert sowie Insider-Informationen aus erster Hand gesammelt werden. Eine Woche später kombinierten die Köche und Sommeliers beim exklusiven Workshop „10 Wines 10 Dishes“ vielfältige spanische Weine mit innovativen Gerichten und brachen alte Foodpairing-Denkmuster auf.

„Ein Tag für Wein aus Spanien“ in Münchener Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski hat ein breites Spektrum an edlen Tropfen von der Iberischen Halbinsel in den Mittelpunkt gerückt. 25 Bodegas, darunter junge wie bereits etablierte Weinmacher, sowie fünf spanienaffine Importeure haben Fachbesuchern aktuelle Trends und spannende Neuentdeckungen vorgestellt. Den hohen Stellenwert von spanischen Weinen hierzulande belegt die positive Resonanz: Rund 250 Teilnehmer aus Import, Handel und Gastronomie besuchten die Fachmessen und nutzten die Gelegenheit für einen Austausch unter Experten.

Die freie Verkostung haben jeweils zwei MasterClasses begleitet. Unter dem Titel „Weine aus Rías Baixas – pure Frucht und komplexe Reife“ begeisterte Spanienexperte David Schwarzwälder mit einem ersten Schwerpunkt in München: Zehn Albariño-Varianten demonstrierten die elegante Frische der Weißweine aus dem äußersten Nordwesten Spaniens. Einen roten Kontrast dazu bildete die urspanische Rebsorte Garnacha bei einem zweiten Tasting. Hier richtete sich der Fokus auf die Vielseitigkeit dieser Traube in Bezug auf Terroir, Stil und Charakter. Lange unterschätzt waren Weine aus der DOP Ribeiro, die David Schwarzwälder in Hamburg zum Verkostungsthema gemacht hat: Er begeisterte das Publikum mit Neuinterpretationen galicischer Terroir-Weine: schlank, knackig und von außergewöhnlicher Mineralität. Später lud der spanienaffine Sommelier Peer F. Holm zur „Mediterranen Verführung: Monastrell total“ ein: Eine Reise durch die pure Frucht, bei der Holm nicht nur bei reinsortigen Levante-Weinen, sondern auch bei Schaumweinen und dem lang gereiften Fondillón Station machte.

Für die alljährliche Zusammenkunft der Top-Sommeliers ist das Who is who der deutschen Weinszene der Einladung von ICEX – Wein aus Spanien zu einer exklusiven Verkostung in München gefolgt, in deren Mittelpunkt die „Einzigartige Garnacha: Spaniens Weltklassesorte im regionalen Vergleich“ stand. David Schwarzwälder und Peer F. Holm präsentierten eine Selektion an Spitzenweinen, die die Werkschau zu einem bundesweit bislang beispiellosen Event machte. „Mit Spezialitäten und überraschenden Newcomern haben wir ein ganzes Kaleidoskop dieser klassischen Rebsorte abbilden können“, so Schwarzwälder.

Längst ist „Ein Tag für Wein aus Spanien“ für den deutschen Markt zu einem wichtigen Impulsgeber avanciert. „Oberste Priorität hat für uns die Faszination aller Beteiligten. Spanien ist eine Einladung zum Genießen – das zu vermitteln, ist uns gelungen!“ so die Vertreter von ICEX – Wein aus Spanien. Auch Teilnehmerin Cathrin Trost, Sommelière bei Geisels Weingalerie in München und beste Jungsommeliére 2017, äußert sich positiv: „Auf der perfekt organisierten Veranstaltung habe ich einiges an neuen Informationen für mich mitnehmen können und hatte so manch’ eine Überraschung im Glas.“

10 Wines – 10 Dishes: die Vielfalt spanischer Weine in der Praxis

Ganz im Zeichen der spanischen Weinvielfalt stand auch aktuell der beliebte Workshop „10 Wines – 10 Dishes“ letzte Woche in der Arminius-Markthalle in Berlin. Gastronomen und Sommeliers trafen sich, um getreu des Titels zehn vielfältige spanische Weine mit zehn sensorischen Minigerichten frei zu kombinieren. Sommelière und Spanien-Expertin Yvonne Heistermann führte durch die Verkostung und gab zusammen mit Rolling-Taste-Küchenchef Moritz Crone-Rawe Tipps für spannende, innovative und unerwartete Kombinationsmöglichkeiten. Prickelndes Vergnügen bot ergänzend der diesjährige Stargast Cava. Unter dem Motto „Cava beats them all“ wurden alle Speisen zusätzlich mit einer erlesenen Auswahl an Premium-Cavas verkostet. In diesem spannenden Vergleich – zehn Weine und vier Schaumweine – wurden alte Denkmuster aufgebrochen und überraschende Food-Partner entdeckt.

„10 Wines – 10 Dishes ist eine echte Veranstaltung für die Praxis“, resümiert Yvonne Heistermann. „Die Teilnehmer sind vom ersten Moment an selber gefordert, Wein- und Speisenkombinationen zu testen, zu bewerten und zu überdenken. Das spiegelte sich auch in den Äußerungen der Teilnehmer wieder – Klasse Idee, viel gelernt und viele neue Ideen mitgenommen!“

Bildquelle: „ICEX-WEIN AUS SPANIEN“

13. Internationaler Müller-Thurgau Wettbewerb 2017

Im prächtigen Spiegelsaal des Neuen Schlosses zu Meersburg wurden im Rahmen einer festlichen Weinprobe die Sieger des dreizehnten Internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerbs geehrt.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Verein BodenseeWein e.V., in dem die deutschen Bodenseewinzer zusammengeschlossen sind. Sein Schriftführer, Dr. Jürgen Dietrich vom Staatsweingut Meersburg, der die Verkostung leitete, zog eine positive Bilanz des Wettbewerbs. „Die Organisation einer solchen Verkostung ist immer wieder eine Herausforderung. Von der Erfassung der Proben über die Sortierung bis hin zur Verkostung, zum Druck der Urkunden und zur Siegerehrung. Zum Glück sind wir zwischenzeitlich ein gut eingespieltes Team, das sich durch fast nichts mehr aus der Ruhe bringen lässt.“

Ein kleiner Wermutstropfen ist für den Veranstalter die Anstellungen von 210 Weinen – etwas weniger als im Schnitt der letzten Jahre. Dies mag einerseits an der steigenden Zahl von kommerziellen Weinwettbewerben liegen, die mit der etablierten Verkostung konkurrieren.

Die Siegerehrung startete standesgemäß mit einem Sekt-Empfang. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Klarinettentrio der Knabenmusik Meersburg. Im voll besetzten Spiegelsaal hatten anschließend Winzer wie Weinliebhaber Gelegenheit, die Siegerweine und ihre Erzeuger kennen zu lernen. Nach der Vorstellung von Fakten und Hintergründen zum Wettbewerb durch den Verkostungsleiter wurden den glücklichen Siegern die Urkunden von der Bodensee-Weinprinzessin Stephanie Staneker überreicht.

Jeder Winzer stellte sich und seinen Siegerwein der Weingenießer-Schar vor, eine spannende Auswahl vom leichten, trockenen Qualitätswein bis zum Süßwein aus getrockneten Trauben. Nach einer solchen Probe freuen sich alle auf den Wettbewerb im nächsten Jahr.

 

 

 

 

 

Warum veranstaltet der Verein BodenseeWein e.V. einen internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerb?

Die Idee für den Wettbewerb war, den Müller-Thurgau positiv besetzt ins Gespräch zu bringen. Die Winzer vom Bodensee sind der Meinung, dass der Müller-Thurgau ein besseres Image verdient hat. Sie wollen die Konsumenten darauf hinweisen, dass es wunderschöne, feinduftige, fruchtige, modern gemachte Müller-Thurgau-Weine gibt.

Die Initiative ging vom Verein BodenseeWein e.V. aus, weil die Winzer vom Bodensee ihre Müller-Thurgau-Weine als regionale Spezialität pflegen und hinter dieser Sorte stehen. Dass sich das Engagement, mit dem sich die Winzer um eine Rebsorte kümmern, letzten Endes auch im Wein ausdrückt, kann man am Ergebnis der Verkostung sehen.
Außerdem ist der Bodensee als einzige länderübergreifende Weinbauregion prädestiniert für die Austragung eines internationalen Wein-Wettbewerbs.

Die Sieger des Wettbewerbs:

Kategorie 1 (trocken < 12,0%vol):

3. Platz:

Weingut Michael Fröhlich, Escherndorf
2016er Frank & Frei
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
Franken

2. Platz:

Weinbau Volker Bergmann, Ulsenheim
2016er Rivaner
Qualitätswein trocken
Franken

1. Platz:

Weingut Horst Sauer, Escherndorf
2016er Escherndorfer
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
VDP Ortswein
Franken

 

Kategorie 1 (trocken >12,0%vol):

3. Platz:

Weingut Horst Sauer, Escherndorf
2016er Escherndorfer Fürstenberg
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
VDP Erste Lage
Franken

2. Platz:

Weingut Horst Sauer, Escherndorf
2016er Ursprung
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
Franken

1. Platz:

Weingut Klaus Giegerich, Großwallstadt
2016er FRANK & FREI
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
Franken

Kategorie 3 (feinherbe Weine)

3. Platz:

Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern
2016er Steingrube
Müller-Thurgau Kabinett
Baden Kaiserstuhl

2. Platz:

Alde Gott Winzer, Sasbachwalden
2016er Alde Gott
Müller-Thurgau Qualitätswein
Baden

1. Platz:

Winzerverein Meersburg
2016er Stettener Sängerhalde
Müller-Thurgau Qualitätswein feinherb
Baden Bodensee

Kategorie 4 (liebliche Weine)

3. Platz:

Winzerverein Hagnau
2016er Hagnauer Sonnenufer
Müller-Thurgau Qualitätswein lieblich
Baden Bodensee

2. Platz:

Alde Gott Winzer, Sasbachwalden
2016er Alde Gott
Müller-Thurgau Kabinett
Baden

1. Platz:

Staatsweingut Meersburg
2016er Meersburger Bengel
Müller-Thurgau Qualitätswein feinherb
Baden Bodensee

Kategorie 5 (edelsüße Weine)

1. Platz:

Weinkonvent Dürrenzimmern
2015er Divinus
Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese TBA
Württemberg

Statistik des Wettbewerbs:

210 Weine haben dieses Jahr um die Gunst der Juroren gekämpft:
120 aus Baden, davon 38 vom Bodensee
49 aus Franken
18 aus Württemberg, davon 13 vom Bodensee
5 aus der Pfalz
7 aus der Schweiz, davon
5 aus dem Thurgau
1 aus Sankt Galler
1 aus Graubünden
4 aus Rheinhessen
1 von der Mosel
3 von Saale und Unstrut
1 vom Mittelrhein
1 aus Österreich

2/3 der eingesendeten Proben war trocken, 1/3 der Anstellungen wurde in die drei restsüßen Kategorien eingeordnet.

VDP.Weinbörse 2017

VDP.Präsident Christmann schaut auf erfolgreiches Jahr der VDP.Prädikatsweingüter zurück

+++Paula erhält Silberne VDP.Ehrennadel+++Silvio Nitzsche und Haris Papapostolou sind VDP.Traubenadler Sommeliers 2017

Bei der Eröffnung der 44. VDP.Weinbörse in Mainz hat sich VDP.Präsident Steffen Christmann sehr zufrieden über das zurückliegende Geschäftsjahr der VDP.Prädikatsweingüter geäußert. „Die Nachfrage nach Spitzenweinen ist ungebrochen. Unsere Mitgliedsbetriebe konnten im vergangenen Jahren Absatz und Umsatz um durchschnittlich rund 10 Prozent steigern. Auch im Ausland ist das Interesse an VDP.Weinen ungebremst – der VDP konnte den Exportanteil 2016 um 5 auf 23 Prozent steigern“, sagte Christmann am Sonntag in Mainz. Gleichzeitig bekräftigte er die Forderung nach einer Reform des Weinrechts. „Gerade im Einstiegssegment müssen die Herkunftsbezeichnungen deutlich entschlackt werden – wir können Konsumenten diesen Bezeichnungsdschungel nicht dauerhaft zumuten. Damit schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Deutschlands Winzer brauchen eine Herkunftspyramide – Weine müssen künftig eindeutige ausgezeichnet werden, damit sich Weinliebhaber im In-und Ausland besser zu Recht finden“, so der VDP.Präsident. Auch auf die Wetterquerelen der vergangenen Woche ging Christmann ein. Der Frost habe gerade wegen des frühen Beginns der Wachstumsperiode mancher Orts schlimme Schäden angerichtet. „Welche Folgen die Frostnacht haben werden, werden wir erst in den kommenden Wochen genau evaluieren können.“ In der Nacht vom 19. auf den 20. April waren die Temperaturen in manchen Weinbergen unter minus fünf Grad gefallen.

Die Silberne VDP.Ehrennadel, die die VDP.Prädikasweingüter jedes Jahr an eine Person verleihen, die sich besonders um den Deutschen Wein und den VDP verdient gemacht hat, geht 2017 an die Sommelière, Weinberaterin und Autorin Paula Bosch. Als erste Sommelière Deutschlands im Jahr 1981 sei sie – damals noch in einer wahren Männerdomäne – durch eine harte Schule gegangen, die sie Demut vor dem Produkt Wein gelehrt habe, sagt Steffen Christmann in seiner Laudatio. Sie kenne die Spitzenweine der Welt – jahrgangstief. Schließlich habe sie Jahrzehnte lang in Deutschlands Spitzengastronomie gearbeitet unter anderem im Drei-Sterne-Restaurant und Haute-Cuisine-Vorreiter Tantris. Und trotzdem könne sie sich auch an einem einfachen Wein erfreuen, Weinlaien Lust auf’s Probieren machen und liebe auch gute Hausmannskost. Bekannt sei sie auch für ihre raubeinige Herzlichkeit, mit der sie Menschen begegnet – und dafür, dass sie sich und den Weinen Zeit gebe dabei, sich eine Meinung zu machen. Keine Schnellschüsse, keine Überheblichkeit – Paula Bosch ist die gute Seele des Weins. „Dafür erhält sie die Silberne Ehrennadel“, so Christmann.

Und noch weitere Auszeichnungen wurden bei der Eröffnung der Weinböse vergeben. So können sich die beiden Weinbarbetreiber und Sommeliers Silvio Nitsche (Wein.Kultur.Bar, Dresden) und Haris Papapostolou (Yamas, Ulm) seit heute Traubenadler Sommeliers nennen. Der meininger Verlag (Sommelier Magazin) und die VDP.Prädikatsweingüter haben beide für Ihre innovativen und kreativen Weinkarten ausgezeichnet. Aufgabe war es, eine Weinkarte vorzulegen, die den Menschen Lust macht, Wein zu trinken und dabei auch öfter mal neues auszuprobieren. Das sei beiden Sommeliers bestens gelungen, so Sascha Speicher, Chefredakteur des meininger Sommelier Magazins.

Zum 44. Mal veranstaltete der Verband Deutscher Prädikatsweingüter e.V. (VDP) die VDP.Weinbörse, die weltweit größte Fachmesse für deutsche Spitzenweine. 182 VDP.Weingüter gaben einen umfassenden Jahrgangsüberblick ihrer der herkunftsgeprägten Spitzenweinkollektionen. Insgesamt präsentierten die Winzer 1.521 Weine mit Jahrgangsschwerpunkt 2015, darunter sortenrein 775 Riesling-Weine, 207 Spätburgunder, 94 Silvaner, 123 Weißburgunder, 63 Grauburgunder, 42 Lemberger und 9 Frühburgunder. Wobei die VDP.GUTSWEINE mit 481 dominierten, VDP.ORTSWEINE erfreuliche 330 Musterexemplare stellten und die hervorragenden Lagenweine (288 VDP.ERSTE LAGE® und 374 VDP.GROSSE LAGE®) die feine Spitze repräsentierten.

„Jahrhundertfrost“

Jahrhundertfrost führt zu katastrophalen Schäden im Obst- und Weinbau und in der Landwirtschaft“ so Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL

Viele Betriebe sind in ihrer Existenz gefährdet und müssen unterstützt werden / Land prüft Hilfen

„Der Frosteinbruch in den Nächten vom 19. bis 21. April 2017 hat den Wein- und Obstbau im Land und die Landwirtschaft schwer getroffen. Im Vergleich zum Frostjahr 2011 ist landesweit von einem drei- bis viermal höheren Schaden auszugehen.

Zwar wird der gesamte Schaden erst in einigen Wochen sichtbar und bezifferbar sein. Wir müssen aber heute bereits von einem dreistelligen Millionenbetrag ausgehen. Bei diesem Ausmaß können wir von einem Jahrhundertfrost sprechen, der zu einer Katastrophe für unsere Winzer und Landwirte geführt hat“, sagte der Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Dienstag (25. April) in Stuttgart. Damit seien viele Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Ähnlich massive Schäden habe es zuletzt im Jahr 1981 gegeben.

„Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand ist die erst Bilanz verheerend. Landesweit sind rund 7.000 Hektar Reben sehr stark geschädigt. Hinzu kommen 6.000 Hektar obstbauliche Flächen und Ackerkulturen mit starken Schäden“, so der Minister.

Rund 7.000 Hektar der insgesamt 28.000 Hektar Weinbauflächen im Land weisen starke Schäden bis hin zu Totalschäden auf. Von den 11.000 Hektar Kernobst (Apfel, Birne) im Land gelten 2.500 Hektar als sehr stark geschädigt. Darüber hinaus weisen nahezu alle Flächen im Land Teilschäden auf. Bei den teilgeschädigten Flächen ist eine Ertragsverlustprognose zurzeit noch nicht möglich. Von den rund 4.000 Hektar

Steinobst (Kirsche, Zwetschge) sind rund 3.000 Hektar sehr stark beschädigt. Von den rund 1.700 Hektar Strauchbeeren (Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren) sind rund 50 Prozent stark geschädigt. Bei den rund 2.700 Hektar Erdbeeren im Land ergibt sich ein sehr heterogenes Bild. Etwa 50 Prozent der Fläche weisen Blütenschäden im Bereich von 20 Prozent bis 80 Prozent auf.

Darüber hinaus sind bei Acker- und Gemüsekulturen (zum Beispiel Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln, Feldgemüse) landesweit Schäden entstanden, die in der Fläche noch nicht beziffert werden können. Auch der Streuostbau und die Kulturen in den Hausgärten sind in vielen Regionen stark geschädigt.

„Zur Zeit prüfen wir alle Möglichkeiten zur Hilfestellung auf Landes- und Bundesebene. Ich habe deshalb bereits ein Schreiben an die Finanzministerin übermittelt, mit der Bitte, steuerliche Erleichterungen für die vom Frost geschädigten Betriebe zu ermöglichen“, so Hauk.

Ebenso wurde die Landwirtschaftliche Rentenbank gebeten, das dortige Liquiditätshilfeprogramm für alle frostgeschädigten Betriebe zu öffnen. Die Weinbaubetriebe können außerdem im Jahr 2017 noch einmal Anträge auf die Umstrukturierung ihrer Rebflächen stellen und total geschädigte Weinberge roden und im Rahmen des bestehenden EU-Förderprogramms neu anpflanzen.

„Ich werde mich sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene um Hilfen für die stark betroffenen Familienbetriebe bemühen. Erste Gespräche finden heute bereits in Berlin statt. Der Ministerrat wird sich am 2. Mai 2017 mit dem Thema befassen. Neben der Bewältigung der aktuellen Schäden muss aufgrund der starken Klimarisiken in der Landwirtschaft aber auch eine langfristige Strategie entwickelt werden. Alle Möglichkeiten der Schadensbeschränkung und Risikominimierung müssen geprüft werden. Dies betrifft sowohl die Einführung von Risikomanagementmaßnahmen in der EU-Agrarpolitik ab 2021 als auch nationale steuerliche Regelungen und Versorgungsmaßnahmen des Landes“, betonte Minister Hauk.

In diesem Zusammenhang seien auch die Versuche zum Hubschraubereinsatz in der letzten Woche zu sehen. In der Einsatzfläche im Kochertal war erkennbar, dass bei bestimmten Konstellationen positive Effekte mit dem Hubschrauber erzielt werden können. Aufgrund der massiven Kaltluftfront und der Minustemperaturen von teils -7° hat der Einsatz insgesamt leider keinen durchschlagenden Erfolg mehr gebracht und wurde deshalb, bis auf das Kochertal, in der zweiten Frostnacht nicht widerholt.

Hintergrundinformationen:
In Baden-Württemberg werden 28.000 Hektar Rebfläche von 25.000 Weinbaubetrieben bewirtschaftet. 30.000 Hektar Obst- und Gartenbaufläche werden von weiteren 7.000 Betrieben gepflegt. Darüber hinaus hat das Land mit rund 116.000 Hektar die umfangreichsten Streuobstbestände in Deutschland. Die Sonderkulturen haben einen hohen wirtschaftlichen Stellenwert, sie prägen die Kulturlandschaften mit vielen positiven Effekten.

Konsortium Prosecco DOC

Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit: Das italienische Konsortium Prosecco DOC verbietet Pflanzenschutzmittel im gesamten Anbaugebiet.

 

 

Die Mitgliederversammlung des Konsortiums der kontrollierten Ursprungsbezeichnung Prosecco DOC bestätigt das Engagement des Präsidenten Stefano Zanette, ab der Lese 2018 Glyphosat, Folpet und Mancozeb zu verbieten. Die Pflanzenschutzmittel werden bereits ab diesem Jahr aus den offiziellen Anbau-Statuten ‚Vademecum viticolo 2017’ gestrichen.

Als erstes Weinanbaugebiet der Welt geht Prosecco DOC neue Wege in Sachen Nachhaltigkeit. Konsortiumspräsident Stefano Zanette hatte bereits im Februar erste konkrete Schritte in Richtung der Systemzertifizierung angekündigt, die viele Diskussionen auslösten. Am fünften April wurden nun in der Mitgliederversammlung des Konsortiums offiziell die Weichen für einen nachhaltigen Anbau von Prosecco DOC gestellt. „Wir haben den Stein ins Rollen gebracht, von hier aus gibt es kein Zurück. Aber das Ziel ist ambitioniert und der Weg zur allumfassenden Nachhaltigkeit ist lang – wir müssen Schritt für Schritt vorgehen“, so Zanette direkt nach der Hauptversammlung, in der die komplette Beseitigung von Glyphosat, Mancozeb und Folpet ab dem Weinjahr 2018 beschlossen wurde. Diese in der Weinwelt bahnbrechende Maßnahme wird für alle Produzenten obligatorisch, die die kontrollierte Ursprungsbezeichnung Prosecco DOC führen wollen.

Das überarbeitete Anbauregularium Vademecum Viticolo 2017, das bei der gerade zu Ende gegangenen Vinitaly präsentiert wurde, empfiehlt einen Verzicht auf Pflanzenschutzmittel bereits im laufenden Jahr. Die Richtlinie können Produzenten zurzeit noch freiwillig befolgen, um sich mit den neuen Statuten vertraut zu machen.

Die Entschlossenheit, mit der das Konsortium sich dem Thema Nachhaltigkeit widmet, beschränkt sich jedoch nicht nur auf landwirtschaftliche Praktiken, die Wasser, Luft und Boden schützen. Auch ökonomische und soziale Aspekte werden Schritt für Schritt in die Strategie des Anbaugebiets einfließen: „Das vor uns liegende Jahr bis zur verpflichtenden Eliminierung der Pflanzenschutzmittel gibt uns die Zeit, die wir benötigen, um ein noch ehrgeizigeres Ziel zu erreichen: unter Einbezug der gesamten Lieferkette passende Lösungen zu schaffen und ein Nachhaltigkeitszertifikat für die gesamte Ursprungsbezeichnung einzuführen“ erklärt Zanette.

„Wie ich unseren Mitgliedern erklären konnte, handelt es sich um eine soziale Verantwortung, die über wissenschaftliche Bewertungen hinausgeht. Die Wissenschaft hat uns bestätigt: Auch ohne Pflanzenschutzmittel ist ein qualitativ hochwertiger Weinbau möglich. Ich bin überzeugt davon, dass wir trotz der Bedenken einiger Mitglieder, einmal mehr die Fortschrittlichkeit und Dynamik unserer Ursprungsbezeichnung unter Beweis stellen. Wir möchten so zeigen, dass Profit nicht das einzige Ziel ist, sondern auch verantwortungsvoll mit den Erwartungen der Verbraucher und Bewohner unseres Anbaugebiets umgegangen wird.“

Das Konsortium bietet seinen Produzenten jegliche notwendige Unterstützung, um diesen schwierigen, irreversiblen Übergang zu erleichtern. „Jetzt appelliere ich an das Verantwortungsbewusstsein von jedem, um den kulturellen Sprung erfolgreich zu meistern“, beschließt Zanette.

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Prosecco DOC ist der erste italienische Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung, der sich durch ein Gift-Verbot in seinen Statuten auszeichnet. Mit dem Verbot der Pflanzenschutzmittel wird die Nachhaltigkeit für das gesamte Prosecco-Anbaugebiet dauerhaft sicherstellt.