Verabschiedung der 28 Nebenerwerbswinzerinnen und Nebenerwerbswinzer des Jahrgangs 2016/2018 an der LWG

An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau LWG
wurden 28 Nebenerwerbswinzerinnen und Nebenerwerbswinzer
des Jahrgangs 2016/2018 verabschiedet.

 

 

 

 

 

Die Nebenerwerbswinzer, die in der Zeit, von November 2016 bis Februar 2018, an dem staatlichen Bildungsprogramm für Nebenerwerbswinzerinnen und Nebenerwerbswinzer, in Veitshöchheim, an der LWG, teilgenommen haben, können auf eine einzigartige, gebündelte und qualitätsorientierte Ausbildung aufbauen und nun praktisch in ihren Weinbaubetrieben anwenden.

Alle Seminare in Theorie und Praxis sind in erwachsenengerechter Form angeboten worden. Sie bauen auf bereits vorhandene oder nicht vorhandene weinbauliche und kellerwirtschaftliche Erfahrungen und Kenntnisse auf und heben sich demzufolge deutlich von der Didaktik und Methodik der herkömmlichen Ausbildung ab. Sie setzen eigenes Engagement in Theorie und Praxis voraus und gehen davon aus, dass gelernte Ausbildungssequenzen der Fortbildung auf dem Teilnehmerbetrieb eigenverantwortlich ergänzt und umgesetzt werden.

In den Lehrgangsinhalten wurden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten für eine wirtschaftliche, umweltschonende und qualitätsorientierte Produktionstechnik im Weinbau, Kellerwirtschaft und Vermarktung vermittelt.
Die Belange des Weinbaus, der Weinwirtschaft und der Vermarktung von Weinen, sowie der Sensorik, wurden durch 38 Dozenten, die zum Teil mehrmals dozierten, fachlich, qualitativ und didaktisch untermauert. Das gelernte wurde anhand fachpraktischer Tage in verschiedenen Weingütern fachlich unterwiesen.

Es gilt ein besonderer Dank an die LWG und seine Mitarbeiter im Rebanbau, Keller, Labor, Sensorik sowie den Dozenten, die sich mit ihrem Fachwissen fachlich, qualitativ und verständlich einbrachten.

 

 

 

 

 

 

Die Feierlichkeiten fanden im Weingut Roth, in Wiesenbronn statt, ein würdiger Rahmen, für solch eine feierliche Verabschiedung.

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Gambero Rosso in München

Gambero Rosso kehrt zurück nach München mit einer einzigartigen Degustation der bestprämierten Weingüter aus dem Weinführer Vini d’ltalia 2018. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, 25. Januar 2018, im Isarforum statt.

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Außerdem fand die Preisverleihung der besten italienischen Restaurants in München statt, auf der Grundlage des neues Digitalführers über die italienischen Spitzenrestaurants. Darunter sind Feinschmeckerlokale, Trattorien, Pizzerien
und Weinbars.

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Im Rahmen dieses Anlasses fand auch ein einzigartiges Seminar statt, wo die besten italienischen Weine von Vini d’ltalia 2018 präsentiert wurden, darunter der beste Rotwein, der beste Weißwein sowie der beste Schaumwein des Jahres. Diese preisgekrönten Weine verkörpern eine verdichtete Vision der Welt des Weins aus der Sicht von Gambero Rosso und ein Fazit der Arbeit von über 60 hochtalentierten Verkostern.

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Deutschland ist für italienische Winzer der wichtigste Markt in Europa: In den ersten acht Monaten des Jahres 2017 wurden Einnahmen in der Höhe von 629 Millionen Euro erzielt; 2016 waren es im gleichen Zeitraum 612 Millionen Euro. Schaum- und süditalienische Weine sind bei den deutschen Weinliebhabern und -Sammlern klar erste Wahl und hauptverantwortlich für dieses Wachstum. An dieser Veranstaltung von Gambero Rosso kann das Publikum die ganze Diversität Italiens, den viel zitierten «Jurassic Park des Weinbaus», entdecken und verkosten.
Nach München reist die Tre Bicchieri World Tour nach London. Anschließend beginnt die klassische Drei-Gläser-Woche in Nordamerika. Chicago steht am 28. Februar auf der Agenda, New York am 2. März, Los Angeles am 6.März und San Francisco am 8. März 2018. Danach ist die Tre-Bicchieri-Präsentation nochmals in Deutschland: am
17. März in Düsseldorf. Die letzten Destinationen sind dann Vancouver und Toronto im kommenden Juni.

40 Jahre SITEVI

1977- 2017
SITEVI: GROSSE VORHABEN ZUM 40. JUBILÄUM

 

 

Die neue Ausgabe der Fachmesse für Weinbau, Kellereitechnik, Oliven-, Obst- und Gemüseanbau SITEVI findet vom 28. bis 30. November 2017 auf dem Messegelände Montpellier (Departement Hérault) statt.

„40 Jahre nach ihrer Gründung ist die SITEVI zur weltweit größten Messe für das Branchentrio avanciert. Mit ihrer Sonderhalle, die nach heutigem Anmeldestand schon über 100 neue Aussteller beherbergen wird, verspricht 2017 ein ganz besonderer Jahrgang zu werden. Die SITEVI erweist sich mehr denn je als Pflichttermin für Geschäfte und Innovationen aller Produzenten“, betont Messeleiterin Martine Dégremont.

ALLE ZEICHEN AUF ERFOLG
Die SITEVI erreicht dieses Jahr ein neues Niveau mit 97 % verkaufter Ausstellerfläche (gegenüber 87 % im Vergleichszeitraum 2015), einem deutlichen Zuwachs an internationalen Unternehmen (+ 12 %) sowie einem spürbaren Wachstum in den Sektoren Weinbereitung, Verpackung sowie Material für den Obstanbau, Gemüseanbau und für Grünflächen. Damit bekräftigt die Messe ihr Anliegen, den Bedürfnissen aller drei Branchen gerecht zu werden.

LEBENDIGE BRANCHEN DANK INNOVATION UND VORAUSSCHAU
Zu ihrem 40. Geburtstag räumt die SITEVI Innovation und Vorausschau einen größeren Platz ein:

Das Start-up Village: Dieser neue Bereich für Präsentationen und Austausch soll innovativen Newcomern der Landwirtschaft als Sprungbrett dienen.

Das Forum: An diesem Ort wird ein Best-of der Forschung, Innovation und Verkostung in den Branchen Weinbau, Kellereitechnik, Oliven-, Obst- und Gemüseanbau gebündelt: mit französischen Institutionen wie IRSTEA, INRA und IFV, der Verleihung der SITEVI Innovation Awards, Wein- und Olivenölproben und nicht zuletzt mit Vorträgen rund um die Themen vernetzte Landwirtschaft und neue Technologien, die die Branchenakteure bei der Digitalisierung unterstützen sollen.

Freigelände „Spot Démo“ für Live-Maschinenpräsentationen und Robotik.

Das internationale Kompetenzzentrum am Empfang B: Angesichts der insgesamt 54 000 Gäste aus 52 Ländern bei der letzten Ausgabe erweitert die SITEVI die Liste der Services für ausländische Besucher. Neben dem internationalen Business Club und dem Programm für Betriebsführungen gibt es einen Bereich für internationale Produzenten mit Verkostungen internationaler Produkte, Networking-Veranstaltungen etc.

Goldene Rebschere 2017

Kategorie Basic

Sieger
2016 Sommerhäuser Ölspiel Silvaner trocken
Weingut Christoph Steinmann, Sommerhausen
www.weingut-steinmann.de

Kategorie Premium

Sieger
2012 Eppelsheimer Felsen Silvaner Spätlese trocken
Weingut Russbach, Eppelsheim
www.weingut-russbach.de

Kategorie Solitär

Sieger
2009 Frickenhäuser Kapellenberg Silvaner trocken
Weingut Meintzinger, Frickenhausen
www.weingut-meintzinger.de

Kategorie Nobel

Sieger
2015 Silvaner Trockenbeerenauslese Homburg Gössenheim
Weingut Höfling, Eußenheim
www.weingut-hoefling.de

Kategorie Gereift

Sieger
2006 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner Spätlese trocken
Weingut Ernst Popp, Iphofen
www.weingut-popp.de

Kategorie International

Sieger
2016 Eisacktal Südtirol Sylvaner Aristos
Eisacktaler Kellerei, Klausen (BZ)
www.eisacktalerkellerei.it

Alle 2 Jahre veranstaltet das Silvaner Forum den Wettbewerb um die Goldene Rebschere.
Im Jahr 2017 findet dieser Wettbewerb um die Goldene Rebschere bereits zum 9. Mal statt.

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Internationaler Preis des Silvaner Forums 2017

Die Besten des Wettbewerbs

 

 

 

Kategorie Basic

Sieger
2016 Sommerhäuser Ölspiel Silvaner trocken
Weingut Christoph Steinmann, Sommerhausen
http://www.weingut-steinmann.de

Platz 2
2016 Silvaner trocken
Weinerlebnis Stühler, Untereisenheim
http://www.weinerlebnis-stuehler.de

Platz 3
2016 Iphöfer Kalb Silvaner Kabinett trocken
Weinbau Johannes Barth, Iphofen
http://www.weinbau-barth.de

2016 Randersacker Ewig Leben Silvaner trocken
Weingut Wilhelm Arnold, Randersacker
http://www.arnoldwein.de

2016 Silvaner Kabinett trocken
Familienweingut Braun, Fahr am Main
http://www.weingut-braun.de

2016 Nordheimer Vögelein Blauer Silvaner trocken
Weingut Waldemar Braun, Nordheim
http://www.weingut-waldemar-braun.de

2016 Silvaner trocken DIE JUNGEN FRANK´N
Winzergemeinschaft Franken (GWF), Kitzingen
http://www.gwf-frankenwein.de

2016 RS Rheinhessen Silvaner trocken
Weingut Posthof, Doll & Göth, Stadecken-Elsheim
http://www.doll-goeth.de

2016 Silvaner trocken
Weingut Rainer Sauer, Escherndorf
http://www.weingut-rainer-sauer.de

2016 Volkacher Kirchberg Blauer Silvaner Kabinett trocken
Weingut Zehnthof, Familie Weickert, Sommerach
http://www.zehnthof-weickert.de

Die Besten des Wettbewerbs

Kategorie Premium

Sieger
2012 Eppelsheimer Felsen Silvaner Spätlese trocken
Weingut Russbach, Eppelsheim
http://www.weingut-russbach.de

Platz 2
2015 Stammheimer Eselsberg Silvaner Spätlese trocken
Weingut Hermann Dereser, Stammheim
http://www.weingut-dereser.de

Platz 3
2015 Ockenheimer Hockenmühle Silvaner Spätlese trocken
Weingut Bungert-Mauer, Ockenheim
http://www.bungert-mauer.de

2016 Sulzfelder Maustal Silvaner Muschelkalk S trocken
Weingut Brennfleck, Sulzfeld am Main
http://www.weingut-brennfleck.de

2015 Escherndorfer Lump Silvaner Kabinett trocken
Weingut Galena, Sommerach
http://www.weingut-galena.de

2015 Niersteiner Brückchen Silvaner trocken
Weingut Gröhl, Weinolsheim
http://www.weingut-groehl.de

2015 Astheimer Karthäuser Silvaner Spätlese trocken
Winzergemeinschaft Franken eG (GWF), Kitzingen
http://www.gwf-frankenwein.de

2016 Iphöfer Kronsberg Silvaner trocken
Weingut Juliusspital, Würzburg
http://www.juliusspital.de

2016 Gau-Bischofsheimer Glockenberg Silvaner trocken
Weingut Posthof, Doll & Göth, Stadecken-Elsheim
http://www.doll-goeth.de

2012 Volkacher Ratsherr Silvaner Spätlese trocken
Weingut Römmert, Volkach
http://www.weingut-roemmert.de

Kategorie Solitär

Sieger
2009 Frickenhäuser Kapellenberg Silvaner trocken
Weingut Meintzinger, Frickenhausen
http://www.weingut-meintzinger.de

Platz 2
2015 »3-Sterne Alte Reben« Silvaner trocken
Weingut Fischer, Wiesentheid
http://www.fischer-wein.de

Platz 3
2015 Silvaner „nature“ Spätlese trocken
Weingut Vollhals, Rödelsee
http://www.weingut-vollhals.de

2015 Volkacher Ratsherr Silvaner Spätlese trocken
Weingut Andreas Braun, Volkach
http://www.franken-weingut-braun.de

2015 Sulzfelder Maustal Silvaner Muschelkalk S trocken
Weingut Brennfleck, Sulzfeld am Main
http://www.weingut-brennfleck.de

2015 EIGENART Silvaner trocken
Weingut Max Müller I, Volkach
http://www.max-mueller.de

2014 Seilgarten Sylvaner trocken
Weingut Neef-Emmich, Bermersheim
http://www.neef-emmich.de

2012 Silvaner „Aussteiger“ trocken
Plackner-Wein, Thomas Plackner, Veitshöchheim
http://www.plackner-wein.de

2016 Binger Scharlachberg Silvaner trocken
Weingut Riffel, Bingen
http://www.weingut-riffel.de

2015 Nordheimer Vögelein Silvaner Spätlese trocken
Weingut Rudloff, Nordheim
http://www.weingut-rudloff.de

Kategorie Nobel

Sieger
2015 Silvaner Trockenbeerenauslese Homburg Gössenheim
Weingut Höfling, Eußenheim
http://www.weingut-hoefling.de

Platz 2
2009 Silvaner Trockenbeerenauslese Randersacker Marsberg
Weingut J. Störrlein & Krenig, Randersacker
http://www.stoerrlein.de

Platz 3
2015 Silvaner Beerenauslese Randersackerer Pfülben
Weingut Schmitt’s Kinder, Randersacker
http://www.schmitts-kinder.de

Kategorie Gereift

Sieger
2006 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner Spätlese trocken
Weingut Ernst Popp, Iphofen
http://www.weingut-popp.de

Platz 2
2004 Würzburger Stein Silvaner Spätlese trocken
Weingut Bürgerspital zum Hl. Geist, Würzburg
http://www.buergerspital.de

Platz 3
2007 Rödelseer Schwanleite Silvaner Kabinett trocken
Weingut Weltner, Rödelsee
http://www.weingut-weltner.de

Kategorie International

Sieger
2016 Eisacktal Südtirol Sylvaner Aristos
Eisacktaler Kellerei, Klausen (BZ)
http://www.eisacktalerkellerei.it

Silvaner Forum e.V.

Am 1. Juli 1998 wurde das Silvaner Forum gegründet. Die Initiatoren im Silvaner Forum haben sich das Ziel gesetzt, an der Profilierung des Silvaners zu arbeiten, die Bedeutung des Silvaners herauszustellen und neue Freunde für diese Rebsorte zu gewinnen.

Der Vereinszweck ist in § 2 der Satzung wie folgt formuliert:

Der Verein arbeitet an einer Profilierung des Silvaners. Er wirkt als Mittler
zwischen Weinwirtschaft, Weinwissenschaft, Handel, Gastronomie, Medien
und Verbrauchern.

Zweck des Vereins ist die kontinuierliche Information über den Silvaner sowie seine Positionierung als Weißwein mit hohem qualitativen Anspruch.

Der Verein will dazu beitragen, die Bedeutung des Silvaners herauszustellen und neue Freunde für diese Rebsorte zu gewinnen. Um diesen Zweck zu erreichen, wird der Verein

1. durch gebiets- und institutionenübergreifende Vortragsveranstaltungen und Degustationen das Engagement für den Silvaner in der Weinwirtschaft
fördern,

2. durch Informationen und Veranstaltungen das Bewusstsein von Handel,
Gastronomie und Verbrauchern für Eigenart, Eigenschaften und
Produktqualität des Silvaners stärken,

3. durch Öffentlichkeitsarbeit den Silvaner als traditionelle und zugleich
moderne Rebsorte herausstellen,

4. durch den Dialog mit Wissenschaft und Forschung Grundlagenarbeit
leisten,

5. die Forschung über die Historie des Silvaners forcieren.

Vorsitzender des Silvaner Forums ist Artur Steinmann, Weingut Artur Steinmann, Sommerhausen / Franken.

Das Silvaner Forum hat zurzeit 130 Mitglieder; in der Mehrzahl Weingüter und Kellereien, aber auch Privatpersonen und weinwirtschaftliche Institutionen.

Der Mitgliedsbeitrag für Weinbaubetriebe, Weingüter und fördernde Mitglieder beträgt 25 €. Kellereien und Institutionen bezahlen einen Beitrag in Höhe von 50 €.

Alle 2 Jahre veranstaltet das Silvaner Forum den Wettbewerb um die Goldene Rebschere.
Im Jahr 2017 findet dieser Wettbewerb um die Goldene Rebschere bereits zum 9. Mal statt.

Kontakt
Silvaner Forum e.V.
Otto-Lilienthal-Str. 4, 55232 Alzey
Tel. 06731-95107460
info@silvaner-forum.de // http://www.silvaner-forum.de

10 Wines – 10 Dishes: die Vielfalt spanischer Weine

Auch dieses Jahr war der Name Programm: „Ein Tag für Wein aus Spanien“ hat im Münchener Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski und am im Restaurant Parlament in Hamburg ein breites Spektrum an edlen Tropfen von der Iberischen Halbinsel in den Mittelpunkt gerückt. 25 Bodegas, darunter junge wie bereits etablierte Weinmacher, sowie fünf spanienaffine Importeure haben Fachbesuchern aktuelle Trends und spannende Neuentdeckungen vorgestellt. Den hohen Stellenwert von spanischen Weinen hierzulande belegt die positive Resonanz: Rund 250 Teilnehmer aus Import, Handel und Gastronomie besuchten die Fachmessen und nutzten die Gelegenheit für einen Austausch unter Experten.

Zahlreiche Weinprofis sind dem Aufruf von ICEX – WEIN AUS SPANIEN gefolgt, noch vor der Sommerpause neue Weine aus Spanien zu entdecken: Bei den gut besuchten Messen in München und Hamburg konnten edle Tropfen von jungen wie altbekannten Weinmachern und Importeuren probiert sowie Insider-Informationen aus erster Hand gesammelt werden. Eine Woche später kombinierten die Köche und Sommeliers beim exklusiven Workshop „10 Wines 10 Dishes“ vielfältige spanische Weine mit innovativen Gerichten und brachen alte Foodpairing-Denkmuster auf.

„Ein Tag für Wein aus Spanien“ in Münchener Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski hat ein breites Spektrum an edlen Tropfen von der Iberischen Halbinsel in den Mittelpunkt gerückt. 25 Bodegas, darunter junge wie bereits etablierte Weinmacher, sowie fünf spanienaffine Importeure haben Fachbesuchern aktuelle Trends und spannende Neuentdeckungen vorgestellt. Den hohen Stellenwert von spanischen Weinen hierzulande belegt die positive Resonanz: Rund 250 Teilnehmer aus Import, Handel und Gastronomie besuchten die Fachmessen und nutzten die Gelegenheit für einen Austausch unter Experten.

Die freie Verkostung haben jeweils zwei MasterClasses begleitet. Unter dem Titel „Weine aus Rías Baixas – pure Frucht und komplexe Reife“ begeisterte Spanienexperte David Schwarzwälder mit einem ersten Schwerpunkt in München: Zehn Albariño-Varianten demonstrierten die elegante Frische der Weißweine aus dem äußersten Nordwesten Spaniens. Einen roten Kontrast dazu bildete die urspanische Rebsorte Garnacha bei einem zweiten Tasting. Hier richtete sich der Fokus auf die Vielseitigkeit dieser Traube in Bezug auf Terroir, Stil und Charakter. Lange unterschätzt waren Weine aus der DOP Ribeiro, die David Schwarzwälder in Hamburg zum Verkostungsthema gemacht hat: Er begeisterte das Publikum mit Neuinterpretationen galicischer Terroir-Weine: schlank, knackig und von außergewöhnlicher Mineralität. Später lud der spanienaffine Sommelier Peer F. Holm zur „Mediterranen Verführung: Monastrell total“ ein: Eine Reise durch die pure Frucht, bei der Holm nicht nur bei reinsortigen Levante-Weinen, sondern auch bei Schaumweinen und dem lang gereiften Fondillón Station machte.

Für die alljährliche Zusammenkunft der Top-Sommeliers ist das Who is who der deutschen Weinszene der Einladung von ICEX – Wein aus Spanien zu einer exklusiven Verkostung in München gefolgt, in deren Mittelpunkt die „Einzigartige Garnacha: Spaniens Weltklassesorte im regionalen Vergleich“ stand. David Schwarzwälder und Peer F. Holm präsentierten eine Selektion an Spitzenweinen, die die Werkschau zu einem bundesweit bislang beispiellosen Event machte. „Mit Spezialitäten und überraschenden Newcomern haben wir ein ganzes Kaleidoskop dieser klassischen Rebsorte abbilden können“, so Schwarzwälder.

Längst ist „Ein Tag für Wein aus Spanien“ für den deutschen Markt zu einem wichtigen Impulsgeber avanciert. „Oberste Priorität hat für uns die Faszination aller Beteiligten. Spanien ist eine Einladung zum Genießen – das zu vermitteln, ist uns gelungen!“ so die Vertreter von ICEX – Wein aus Spanien. Auch Teilnehmerin Cathrin Trost, Sommelière bei Geisels Weingalerie in München und beste Jungsommeliére 2017, äußert sich positiv: „Auf der perfekt organisierten Veranstaltung habe ich einiges an neuen Informationen für mich mitnehmen können und hatte so manch’ eine Überraschung im Glas.“

10 Wines – 10 Dishes: die Vielfalt spanischer Weine in der Praxis

Ganz im Zeichen der spanischen Weinvielfalt stand auch aktuell der beliebte Workshop „10 Wines – 10 Dishes“ letzte Woche in der Arminius-Markthalle in Berlin. Gastronomen und Sommeliers trafen sich, um getreu des Titels zehn vielfältige spanische Weine mit zehn sensorischen Minigerichten frei zu kombinieren. Sommelière und Spanien-Expertin Yvonne Heistermann führte durch die Verkostung und gab zusammen mit Rolling-Taste-Küchenchef Moritz Crone-Rawe Tipps für spannende, innovative und unerwartete Kombinationsmöglichkeiten. Prickelndes Vergnügen bot ergänzend der diesjährige Stargast Cava. Unter dem Motto „Cava beats them all“ wurden alle Speisen zusätzlich mit einer erlesenen Auswahl an Premium-Cavas verkostet. In diesem spannenden Vergleich – zehn Weine und vier Schaumweine – wurden alte Denkmuster aufgebrochen und überraschende Food-Partner entdeckt.

„10 Wines – 10 Dishes ist eine echte Veranstaltung für die Praxis“, resümiert Yvonne Heistermann. „Die Teilnehmer sind vom ersten Moment an selber gefordert, Wein- und Speisenkombinationen zu testen, zu bewerten und zu überdenken. Das spiegelte sich auch in den Äußerungen der Teilnehmer wieder – Klasse Idee, viel gelernt und viele neue Ideen mitgenommen!“

Bildquelle: „ICEX-WEIN AUS SPANIEN“

13. Internationaler Müller-Thurgau Wettbewerb 2017

Im prächtigen Spiegelsaal des Neuen Schlosses zu Meersburg wurden im Rahmen einer festlichen Weinprobe die Sieger des dreizehnten Internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerbs geehrt.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Verein BodenseeWein e.V., in dem die deutschen Bodenseewinzer zusammengeschlossen sind. Sein Schriftführer, Dr. Jürgen Dietrich vom Staatsweingut Meersburg, der die Verkostung leitete, zog eine positive Bilanz des Wettbewerbs. „Die Organisation einer solchen Verkostung ist immer wieder eine Herausforderung. Von der Erfassung der Proben über die Sortierung bis hin zur Verkostung, zum Druck der Urkunden und zur Siegerehrung. Zum Glück sind wir zwischenzeitlich ein gut eingespieltes Team, das sich durch fast nichts mehr aus der Ruhe bringen lässt.“

Ein kleiner Wermutstropfen ist für den Veranstalter die Anstellungen von 210 Weinen – etwas weniger als im Schnitt der letzten Jahre. Dies mag einerseits an der steigenden Zahl von kommerziellen Weinwettbewerben liegen, die mit der etablierten Verkostung konkurrieren.

Die Siegerehrung startete standesgemäß mit einem Sekt-Empfang. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Klarinettentrio der Knabenmusik Meersburg. Im voll besetzten Spiegelsaal hatten anschließend Winzer wie Weinliebhaber Gelegenheit, die Siegerweine und ihre Erzeuger kennen zu lernen. Nach der Vorstellung von Fakten und Hintergründen zum Wettbewerb durch den Verkostungsleiter wurden den glücklichen Siegern die Urkunden von der Bodensee-Weinprinzessin Stephanie Staneker überreicht.

Jeder Winzer stellte sich und seinen Siegerwein der Weingenießer-Schar vor, eine spannende Auswahl vom leichten, trockenen Qualitätswein bis zum Süßwein aus getrockneten Trauben. Nach einer solchen Probe freuen sich alle auf den Wettbewerb im nächsten Jahr.

 

 

 

 

 

Warum veranstaltet der Verein BodenseeWein e.V. einen internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerb?

Die Idee für den Wettbewerb war, den Müller-Thurgau positiv besetzt ins Gespräch zu bringen. Die Winzer vom Bodensee sind der Meinung, dass der Müller-Thurgau ein besseres Image verdient hat. Sie wollen die Konsumenten darauf hinweisen, dass es wunderschöne, feinduftige, fruchtige, modern gemachte Müller-Thurgau-Weine gibt.

Die Initiative ging vom Verein BodenseeWein e.V. aus, weil die Winzer vom Bodensee ihre Müller-Thurgau-Weine als regionale Spezialität pflegen und hinter dieser Sorte stehen. Dass sich das Engagement, mit dem sich die Winzer um eine Rebsorte kümmern, letzten Endes auch im Wein ausdrückt, kann man am Ergebnis der Verkostung sehen.
Außerdem ist der Bodensee als einzige länderübergreifende Weinbauregion prädestiniert für die Austragung eines internationalen Wein-Wettbewerbs.

Die Sieger des Wettbewerbs:

Kategorie 1 (trocken < 12,0%vol):

3. Platz:

Weingut Michael Fröhlich, Escherndorf
2016er Frank & Frei
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
Franken

2. Platz:

Weinbau Volker Bergmann, Ulsenheim
2016er Rivaner
Qualitätswein trocken
Franken

1. Platz:

Weingut Horst Sauer, Escherndorf
2016er Escherndorfer
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
VDP Ortswein
Franken

 

Kategorie 1 (trocken >12,0%vol):

3. Platz:

Weingut Horst Sauer, Escherndorf
2016er Escherndorfer Fürstenberg
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
VDP Erste Lage
Franken

2. Platz:

Weingut Horst Sauer, Escherndorf
2016er Ursprung
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
Franken

1. Platz:

Weingut Klaus Giegerich, Großwallstadt
2016er FRANK & FREI
Müller-Thurgau Qualitätswein trocken
Franken

Kategorie 3 (feinherbe Weine)

3. Platz:

Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern
2016er Steingrube
Müller-Thurgau Kabinett
Baden Kaiserstuhl

2. Platz:

Alde Gott Winzer, Sasbachwalden
2016er Alde Gott
Müller-Thurgau Qualitätswein
Baden

1. Platz:

Winzerverein Meersburg
2016er Stettener Sängerhalde
Müller-Thurgau Qualitätswein feinherb
Baden Bodensee

Kategorie 4 (liebliche Weine)

3. Platz:

Winzerverein Hagnau
2016er Hagnauer Sonnenufer
Müller-Thurgau Qualitätswein lieblich
Baden Bodensee

2. Platz:

Alde Gott Winzer, Sasbachwalden
2016er Alde Gott
Müller-Thurgau Kabinett
Baden

1. Platz:

Staatsweingut Meersburg
2016er Meersburger Bengel
Müller-Thurgau Qualitätswein feinherb
Baden Bodensee

Kategorie 5 (edelsüße Weine)

1. Platz:

Weinkonvent Dürrenzimmern
2015er Divinus
Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese TBA
Württemberg

Statistik des Wettbewerbs:

210 Weine haben dieses Jahr um die Gunst der Juroren gekämpft:
120 aus Baden, davon 38 vom Bodensee
49 aus Franken
18 aus Württemberg, davon 13 vom Bodensee
5 aus der Pfalz
7 aus der Schweiz, davon
5 aus dem Thurgau
1 aus Sankt Galler
1 aus Graubünden
4 aus Rheinhessen
1 von der Mosel
3 von Saale und Unstrut
1 vom Mittelrhein
1 aus Österreich

2/3 der eingesendeten Proben war trocken, 1/3 der Anstellungen wurde in die drei restsüßen Kategorien eingeordnet.