Tag der historischen Rebsorten

Tag der historischen Rebsorten -Mittelalterliche Weine treffen moderne Sterneküche von Bernd Bachofer in der Glockenkelter, Kernen-Stetten
am 1. April 2017

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Angeboten wird eine große Verkostung von Weinen historischer Rebsorten unterschiedlicher Weingüter, ebenso eine Führung im Museumsweinberg an der Y-Burg mit Ebbe Kögel vom Heimatverein Allmende.

Abends gibt es ein mehrgängiges Menü von Sternekoch Bernd Bachofer unter Mithilfe von Slow Food Stuttgart mit begleitenden Weinen historischer Rebsorten, vorgestellt von Dr. Christine Krämer (Gesellschaft für Geschichte des Weines). Präsentation von mittelalterlichen Rebsorten von 12.00 – 17.00 Uhr.
Die Kosten für die Weinpräsentation und Führung durch den Museumswengert liegen bei 20 Euro.

Um 19.00 Uhr Sternemenü von Bernd Bachofer.
Das Abendmenü kostet 90 Euro mit begleitenden Weinen.
Anmeldungen für Weinprobe und/oder Abendmenü sind
bis 25. März 2017 möglich.

Weitere Infos und Anmeldung im Weingut Beurer:
Telefon 07151 42190, E-Mail: info@weingut-beurer.de

Beste Regent-Weinerzeuger des Jahres 2016

Beste Regent-Weinerzeuger des Jahres 2016

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Parlamentarischer Staatssekretär Peter Bleser verleiht auf Internationaler Grüner Woche Auszeichnungen

Deutsche Weinprinzessin Christina Schneider stellt die besten Regentweine dem Publikum vor

„In diesem Jahr verleiht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits zum achten Mal die Ehrenpreise für die besten Regent-Weinerzeuger“, freut sich der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser. Mit den Ehrenpreisen werden heute auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) diejenigen Weinbaubetriebe ausgezeichnet, die im Jahr 2016 die besten Rotweine aus der pilztoleranten Rebsorte ´Regent` erzeugten. „Der starke Befall mit Falschen Mehltaupilzen aufgrund der extremen Witterungsbedingungen machte den deutschen Winzern im vergangenen Jahr enorm zu schaffen“, so Bleser in seiner Laudatio an die Preisträger. „Der Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten leistet einen wichtigen Beitrag, um den Aufwand an Pflanzenschutzmitteln stark zu reduzieren. Das Bundesministerium fördert die Züchtung resistenter Rebsorten, um einen nachhaltigen und umweltschonenden Weinanbau voranzutreiben. Diese müssen selbstverständlich gleichzeitig qualitativ hochwertig sein und dem Weintrinker gut schmecken“.

Die Erzeuger, die beim internationalen Weinwettbewerb RegentForum die meisten Medaillen gewonnen haben, zeichnet das BMEL seit 2010 auf der IGW in Berlin in drei Kategorien mit dem Sonderpreis „Beste Regent-Weinerzeuger“ aus. Es kristallisiert sich heraus, dass einige „Regent-Liebhaber“ unter den prämierten Winzern kontinuierlich qualitativ hervorragende Weine aus der Rebsorte ´Regent` erzeugen. 2016 wurden im Wettbewerb 59 Weine eingereicht. Der RegentPreis in Gold konnte sechs Mal vergeben werden. 23 Weine erhielten Silber- und 19 eine Bronzemedaille.

In der Kategorie „Winzergenossenschaften und Kellereien“ überzeugte die Bergsträsser Winzer eG aus Heppenheim an der Bergstraße. Das Weingut Bungert-Mauer aus Ockenheim (Rheinhessen) kann als Regent-Experte bezeichnet werden. Sie nahmen bisher sieben Mal am Wettbewerb teil und stehen 2017 zum sechsten Mal in Berlin auf dem Podium. Sie erhalten den Preis in der Kategorie der „Weingüter, größer als 10 ha“. Das Weingut Linsenmeier aus Ebringen in Südbaden ist Bester Regent-Weinerzeuger des Jahres 2016 in der Kategorie „Weingüter, kleiner als 10 ha“. Als ausgewiesener Experte in Sachen ´Regent` werden seine Weine nicht zum ersten Mal bei einem Wettbewerb prämiert.

Deutschland steht mit seinen Neuzüchtungen pilzwiderstandfähiger Sorten in Europa an der Spitze. Das Interesse ist groß und die Nachfrage aus großen Weinanbaugebieten in den europäischen Nachbarländern nach Sorten, die widerstandsfähig gegen die wichtigsten Pilzkrankheiten der Rebe sind, steigt stetig weiter. Bleser sieht sich bzw. das Ministerium darin bestärkt, dass mit der konsequenten Förderung der Züchtung widerstandfähiger Sorten, die auch staatlich verfolgt wird, der richtige Weg eingeschlagen wurde, den Weinanbau für die Zukunft zu sichern.

Preisträger „Beste Regent-Weinerzeuger 2016“

Preisträger Kategorie „Kleines Weingut“ (Ertragsrebfläche 10 Hektar und weniger) (1 Goldmedaille):

Leonhard Linsenmeier

Weinbau / LEONhard Weine / Baden

Schönbergstraße 44, 79285 Ebringen

Preisträger Kategorie „Großes Weingut“ (Ertragsrebfläche über 10 Hektar) (3 Gold-, 1 Silbermedaille):

Weingut Bungert-Mauer

Bergstraße 24, 55437 Ockenheim / Rheinhessen

Preisträger Kategorie „Winzergenossenschaften und Kellereien“ (1 Goldmedaille):

Bergsträsser Winzer eG

Darmstädter Str. 56, 64646 Heppenheim / Bergstraße

Informationen zum Wettbewerb

Auf der IGW ehrt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) seit dem Jahr 2010 die Erzeuger in drei Kategorien, die im Vorjahr die besten Prämierungen im Rahmen des RegentForums erhielten.

Seit 2009 wird der RegentPreis des Julius Kühn-Instituts (JKI) im Rahmen des internationalen Weinwettbewerbs RegentForum als EU-weit anerkannte Qualitätsauszeichnung durchgeführt. Das JKI züchtet als Bundesforschungsinstitut des BMEL selbst neue pilzwiderstandsfähige Rebsorten. Die besten Weine werden zweimal jährlich von erfahrenen Wein-Experten der DLG TestService GmbH in einer Blindverkostung ausgewählt. Ihnen sind nur der Jahrgang und das Anbaugebiet bekannt. Prämierte Weine müssen in einem Fünf-Punkte-Schema mindestens 3,5 Punkte erhalten, um die Qualitätsauszeichnung in Bronze zu erhalten. Für Gold sind sogar mindestens 4,5 Punkte nötig.

Die Rebsorte ´Regent`

Die Rebsorte ´Regent` ist aus einer 1967 durchgeführten Kreuzung zwischen Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und Chambourcin entstanden und hat 1995 die deutsche und 1996 die europäische Sortenzulassung erhalten. Ihr eigen ist, dass sie sich durch eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten auszeichnet, wodurch Pflanzenschutzmaßnahmen eingespart werden können. Mit der Auszeichnung der besten Regent-Weinerzeuger sollen ´Regent` und andere pilzwiderstandsfähige Rebsorten insgesamt stärkere Beachtung in der Öffentlichkeit und den Winzern finden. Heute wird Regent auf einer Fläche von gut 2.100 Hektar angebaut und liegt damit an der sechsten Stelle des Rotweinanbaus in Deutschland. Insgesamt werden in Deutschland auf rund 100.000 Hektar Fläche Weinreben angebaut.

Beste REGENT-Weinerzeuger 2016, Prämierung auf IGW 2017 durch BMEL (Bild von li: C. Schneider, Dtsch. Weinprinzessin; Preisträger in drei Kategorien; PSts Peter Bleser, BMEL)

Grünbuch – Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume

Fahrplan für deutsche Ernährungs- und Agrarpolitik durch Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung Christian Schmidt.

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Anlässlich der Vorstellung des „Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“ erklärt der Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung Christian Schmidt:

„Die deutsche Landwirtschaft kann langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn sie von einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz getragen ist. Die Landwirtschaft ist unverzichtbar für unser Land: Sie versorgt uns mit guten Lebensmitteln, kümmert sich um die Kulturpflege und schafft Arbeitsplätze auf dem Land. Das Grünbuch beschreibt die Grundlage für die gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion in Deutschland, beispielsweise mit einer stärkeren Fokussierung auf den regional verwurzelten aktiven Landwirt, mit mehr Tierwohl und mit besseren Voraussetzungen für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.
Mit dem Grünbuch stellen wir einen Fahrplan für die zukünftige deutsche Ernährungs- und Agrarpolitik auf. Es beschreibt wichtige Wegmarken und Schwerpunkte einer Politik für zukunftsfeste Agrarstrukturen und lebendige ländliche Räume. Das Grünbuch unterstützt unser Ziel, die Landwirtschaft wieder fest in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. In diesem Sinne ist es auch eine Einladung zur gesellschaftlichen und politisch parlamentarischen Debatte.
Wenn wir diesem strategischen Weg des Grünbuches folgen, werden wir mit breiter gesellschaftlicher Unterstützung gemeinsam die Herausforderungen der Welternährung, des Klimaschutzes, des Tierwohls, der Zukunftsperspektiven bewältigen. Mit diesem Fahrplan – meinem Grünbuch – schaffen wir eine gute Zukunft für die Bäuerinnen und Bauern und führen Landwirtschaft zurück in die Mitte der Gesellschaft.“

Hintergrund:
Wichtige Wegmarken des „Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“

Landwirtschaft

Für die Zukunft der Landwirtschaft ist es wichtig, dass die bäuerlichen Familien weiterhin Zugriff auf die Ressourcen haben. Der Zugriff außerlandwirtschaftlicher und ausländischer Investoren auf den Boden muss dafür erschwert werden.
Wir wollen eine Agrarstruktur zugunsten des in den Regionen verwurzelten, aktiven Landwirts. Wir unterstützen zukünftig auch mit Hilfe der Direktzahlungen verstärkt bäuerliche, viehhaltende Betriebe bei den gesellschaftlich geforderten Veränderungsprozessen.
Wir stehen für eine verlässliche Gemeinsame Agrarpolitik und bekennen uns zur Zwei-Säulen-Struktur, die auch nach 2020 verlässliche Direktzahlungen ermöglicht. Ziel ist es, bei den Direktzahlungen zukünftig den in der Region verwurzelten aktiven Landwirt stärker in den Fokus zu nehmen.
Den Nutztieren soll es zukünftig besser gehen. Wir unterstützen den Ansatz „Tierschutz vor Leistung“ bei der Weiterentwicklung der Tierzucht. Wir entwickeln eine nationale Nutztierstrategie und etablieren ein staatliches Tierwohllabel.

Ernährung:

Wir fördern einen gesund erhaltenden Ernährungs- und Lebensstil bei den Menschen. Ziel ist es, die ernährungsbedingten Krankheiten bis 2030 deutlich zu reduzieren.
Wir denken die Ernährungsbildung völlig neu. Dafür wurde die Neuaufstellung mit dem Bundeszentrum für Ernährung, dem Institut für Kinderernährung und dem Nationalen Qualitätszentrum für Kita- und Schulessen geschaffen.
Wir fördern gesundes, bezahlbares Essen in Kindertagesstätten und Schulen durch die Abschaffung der Mehrwertsteuer für diese Verpflegung.
Die Grundlagen für eine ausgewogene Ernährung müssen bereits im Kindesalter gelegt werden. Wir brauchen deshalb ein Schulfach Ernährungsbildung.
Mit unserer Reformulierungsstrategie reduzieren wir die Höchstgehalte von Salz, Zucker, Fett in unseren Lebensmitteln

Ländliche Regionen

Unsere ländlichen Räume sollen „Zukunftswerkstätten“ für die Entwicklung unserer Gesellschaft werden. Sie sind attraktive und eigenständige Lebens-, Wirtschafts-, Erholungs- und Naturräume.
Im Fokus stehen besonders wirtschafts- und strukturschwache sowie vor demografischen Herausforderungen stehende ländliche Regionen. Dazu bedarf es der Fortentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ um die Bereiche ländlicher Raum und Demografie. Die dafür notwendige Änderung des Grundgesetzes muss in Angriff angenommen werden.
Wir brauchen in der Zukunft ein Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Räume. Die Grundlagen dafür wurde jüngst mit dem Umbau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft geschaffen.

Das Grünbuch in voller Länge und weitere Informationen finden Sie hier: http://www.bmel.de/gruenbuch

Internationale Weinreport 2016

Top 100 Wines 2016

Rank Wine Name Score Type Cty
#1 RIDGE VINEYARDS
‚Monte Bello‘ 2013 99 red Top 100 Wines 2016
#2 FRANK CORNELISSEN
Etna Rosso ‚Magma‘ 2014 99 red Top 100 Wines 2016
#3 DOMAINE AUGUSTE CLAPE
Cornas 2013 96 red Top 100 Wines 2016
#4 CAYUSE
Grenache ‚God Only Knows‘ 2012 99 red Top 100 Wines 2016
#5 VIETTI
Barolo ‚Ravera‘ 2012 97 red Top 100 Wines 2016
#6 NIKOLAIHOF
Riesling ‚Steiner Hund‘ 2012 95 White Top 100 Wines 2016
#7 SALVIONI
Brunello di Montalcino 2011 96 red Top 100 Wines 2016
#8 DIAMOND CREEK
Cabernet Sauvignon ‚Volcanic Hill‘ 2012 98 red Top 100 Wines 2016
#9 DAUVISSAT
Chablis 1er Cru ‘La Forest’ 2014 94 White Top 100 Wines 2016
#10 ALHEIT VINEYARDS
Chenin Blanc ‚Radio Lazarus‘ 2015 95 White Top 100 Wines 2016
#11 DOMAINE SERENE
Chardonnay ‚Recolte Grand Cru‘ 2013 96 White Top 100 Wines 2016
#12 VIÑA ALMAVIVA
‚Almaviva‘ 2013 95 red Top 100 Wines 2016
#13 DOMAINE JEAN-LOUIS CHAVE
Hermitage 2013 98 red Top 100 Wines 2016
#14 QUILCEDA CREEK
Cabernet Sauvignon ‚Columbia Valley‘ 2013 98 red Top 100 Wines 2016
#15 HORSEPOWER
Syrah ‚Sur Echelas Vineyard‘ 2013 98 red Top 100 Wines 2016
#16 DOMAINE ZIND-HUMBRECHT
Pinot Gris, Rangen de Thann ‚Clos Saint Urbain‘ Grand Cru 2013 95 White Top 100 Wines 2016
#17 DOMAINE DE BEAURENARD
Châteauneuf-du-Pape ‚Boisrenard‘ 2014 96 red Top 100 Wines 2016
#18 TENUTA DELLE TERRE NERE
Etna Rosso ‚Prephylloxera‘ 2014 96 red Top 100 Wines 2016
#19 LIQUID FARM
Chardonnay ‚Four‘ 2014 96 White Top 100 Wines 2016
#20 CHÂTEAU PICHON BARON
Pauillac 2013 95 Top 100 Wines Top 100 Wines 2016
#21 DOMAINE DE LA CÔTE
Pinot Noir ‚La Côte‘ 2014 95 red Top 100 Wines 2016
#22 HUDELOT-NOËLLAT
Nuits St. Georges 1er Cru ‚Les Murgers‘ 2013 94 red Top 100 Wines 2016
#23 LE CLOS DU CAILLOU
Châteauneuf-du-Pape ‚La Reserve‘ 2014 96 red Top 100 Wines 2016
#24 DOMAINE PASCAL COTAT
Sancerre ‚La Grande Côte‘ 2015 94 white Top 100 Wines 2016
#25 E. PIRA CHIARA BOSCHIS
Barolo ‚Via Nuova‘ 2012 95 red Top 100 Wines 2016
#26 CHANIN
Chardonnay, Los Alamos Vineyard 2014 95 wine Top 100 Wines 2016
#27 PIERRE-YVES COLIN-MOREY
Saint-Aubin, 1er Cru ‘Les Champolts’ 2014 93 wine Top 100 Wines 2016
#28 LARUE
Pinot Noir, Rice-Spivak Vineyard 2013 95 wine Top 100 Wines 2016
#29 DOMAINE MICHEL LAFARGE
Volnay ‚Clos du Chateau des Ducs‘ 2013 94 wine Top 100 Wines 2016
#30 CHÂTEAU DUCRU-BEAUCAILLOU
Saint-Julien 2013 95 Top 100 Wines Top 100 Wines 2016
#31 SANDRONE
Barolo ‚Le Vigne‘ 2012 95 wine Top 100 Wines 2016
#32 LOUIS ROEDERER
Champagne Brut ‚Cristal‘ 2009 95 wine Top 100 Wines 2016
#33 SANDHI
Chardonnay, Bentrock Vineyard 2014 95 wine Top 100 Wines 2016
#34 BODEGA CATENA ZAPATA
‚Nicolas Catena Zapata‘ 2011 95 red Top 100 Wines 2016
#35 REYNVAAN
Syrah ‚Foothills Reserve‘ 2014 97 wine Top 100 Wines 2016
#36 DOMAINE SAINT PRÉFERT
Châteauneuf-du-Pape ‚Collection Charles Giraud‘ 2014 95 wine Top 100 Wines 2016
#37 HALL
Cabernet Sauvignon, Rainin Vineyard 2013 99 wine Top 100 Wines 2016
#38 QUINTA DO VALE MEAO
Duoro 2013 94 wine pt
#39 AU BON CLIMAT
Chardonnay ‚Nuits-Blanches au Bouge‘ 2013 95 wine pt
#40 OPUS ONE
Napa Valley Red 2013 99 wine pt
#41 TENUTA SAN GUIDO
‚Sassicaia‘ 2013 97 wine Top 100 Wines 2016
#42 CARDINALE
Cabernet Sauvignon, Napa Valley 2013 98 wine pt
#43 LOPEZ DE HEREDIA
Rioja Reserva ‚Vina Tondonia‘ 2004 94 wine pt
#44 BOSQUET DES PAPES
Châteauneuf-du-Pape ‚Chante Le Merle‘ 2014 95 wine pt
#45 LA SPINETTA
Barolo ‚Campè‘ 2012 96 wine pt
#46 ANDRÉ CLOUET
Champagne, Brut Grand Cru Rosé ‚No.3‘ NV 94 wine pt
#47 LA RIOJA ALTA S.A.
Rioja Gran Reserva ‚904‘ 2005 95 wine pt
#48 ALTESINO
Brunello di Montalcino ‚Montosoli‘ 2011 96 wine pt
#49 MARIO MARENGO
Barolo ‚Brunate‘ 2012 95 wine pt
#50 VARNER
Chardonnay, Spring Ridge Vineyard ‚Bee Block‘ 2014 95 wine pt
#51 RAMEY
Cabernet Sauvignon, Pedregal Vineyard 2013 96 wine pt
#52 CHARLES SMITH
Syrah ‚Royal City‘ 2013 96 wine pt
#53 A.A. BADENHORST
Family White Blend 2014 94 wine pt
#54 BIG TABLE FARM
Pinot Noir ‚Earth‘ 2014 95 wine pt
#55 BURN COTTAGE
Pinot Noir ‚Moonlight Race‘ 2014 93 wine pt
#56 DONUM
Pinot Noir, Russian River Valley 2013 94 wine pt
#57 DOMAINE DE VILLENEUVE
Châteauneuf-du-Pape ‚Les Vieilles Vignes‘ 2014 95 wine pt
#58 JOH. JOS. PRÜM
Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2014 93 wine pt
#59 MASSICAN
Chardonnay, Hyde Vineyard 2015 95 wine pt
#60 M. CHAPOUTIER
Hermitage ‚Chante-Alouet‘ 2013 93 wine pt
#61 MEROI
Merlot ‚Vigna Dominin‘ 2012 95 wine pt
#62 IL POGGIONE
Brunello di Montalcino 2011 96 wine pt
#63 CASANOVA DI NERI
Brunello di Montalcino ‚Tenuta Nuova‘ 2011 95 wine pt
#64 LA RATA
Red Wine, Walla Walla Valley 2013 95 wine pt
#65 SAN GIOVENALE
‚Habemus‘ 2013 95 wine pt
#66 CLAU DE NELL
Anjou, Cabernet Franc 2013 93 wine pt
#67 RENATO CORINO
Barolo ‚Rocche dell’Annunziata‘ 2012 95 wine pt
#68 VILLA POGGIO SALVI
Brunello di Montalcino ‚Pomona‘ 2011 95 wine pt
#69 LEONETTI CELLAR
Red Wine ‚Reserve‘ 2013 97 wine pt
#70 KONGSGAARD
Chardonnay, Napa Valley 2013 95 wine pt
#71 AZELIA
Barolo ‚San Rocco‘ 2012 94 wine pt
#72 LISINI
Brunello di Montalcino ‚Ugolaia‘ 2010 97 wine pt
#73 BRITTAN VINEYARDS
Pinot Noir ‚Gestalt Block‘ 2013 95 wine pt
#74 GRAMERCY CELLARS
Syrah ‚John Lewis Reserve‘ 2013 95 wine pt
#75 BIONDI-SANTI
Brunello di Montalcino 2011 96 wine pt
#76 DOMAINE DU COLLIER
Saumur Blanc 2012 93 wine pt
#77 JEAN FOLLIARD
Morgon ‚Côte du Py‘ 2014 93 wine pt
#78 CVNE
Rioja Gran Reserva ‚Imperial‘ 2007 93 wine pt
#79 DÖNNHOFF
Oberhäuser Brücke Riesling Spätlese 2014 93 wine pt
#80 KARL SCHAEFER
Herrenberg Riesling Großes Gewächs 2014 93 wine pt
#81 DOMAINE WEINBACH
Gewurtztraminer ‚Furstentum Grand Cru‘ 2013 94 wine pt
#82 PIRA
Barolo ‚Marenca‘ 2012 94 wine pt
#83 DOMAINE LEFLAIVE
Pouilly-Fuissé 2013 92 wine pt
#84 SCHLOSS SAARSTEIN
Riesling Spätlese 2015 92 wine pt
#85 ROYAL TOKAJI
Tokaji, Aszú 5 Puttonyos ‘Red Label’ 2009 93 wine hng
#86 EPOCH ESTATE WINES
‚Authenticity‘ 2012 96 wine hng
#87 GOSSET
Champagne, Brut Grand Millésime 2006 95 wine pt
#88 QUINTESSA
Sauvignon Blanc ‚Illumination‘ 2014 95 wine hng
#89 CHÂTEAU DE BEAUCASTEL
Chateauneuf-Du-Pape 2013 95 wine hng
#90 O’SHAUGHNESSY
Cabernet Sauvignon, Mount Veeder 2013 96 wine hng
#91 BODEGAS CARO
‚Caro‘ 2013 93 wine hng
#92 SANGUIS
Pinot Noir ‚Loner R13-a‘ 2013 95 wine hng
#93 BEAUX FRERES
Pinot Noir, The Beaux Frères Vineyard ‚Cuvèe 59‘ 2014 95 wine hng
#94 SAVAGE
Red Wine 2014 93 wine hng
#95 ZENATO
Amarone della Valpolicella Classico, Riserva ‚Sergio Zenato‘ 2009 94 wine hng
#96 DOMAINE J.A. FERRET
Pouilly-Fuissé 2014 92 wine hng
#97 CAKEBREAD CELLARS
Cabernet Sauvignon, Dancing Bear Ranch 2013 96 wine hng
#98 CHAPPELLET
Cabernet Franc, Napa Valley 2013 94 wine hng
#99 VILAFONTE
‚Series C‘ 2013 93 wine hng
#100 MASI
Amarone della Valpolicella Classico ‚Mazzano‘ 2009 95 wine hng

68. Agrartage Rheinhessen – Nieder-Olm 2017

„Agrartage 2017 – Denkanstöße über den Tag hinaus – Vernetzen, Anbinden, Weiterdenken“ so lautet das Motto der 68. Agrartage Rheinhessen vom 23. bis zum 27. Januar 2017 in Nieder-Olm. Die Agrartage Rheinhessen in Nieder-Olm mit der großen alljährlich wiederkehrenden Maschinen- und Geräteausstellung nehmen dieses Thema bei den Fachvorträgen, Diskussionen und Weinverkostungen auf. Veränderungen sind u. a. Ausgangspunkt für Innovation und Dynamik in der ganzen Region.

agrartage_nieder-olm-2016-kopieDie Agrarbranche steht 5 Tage im Fokus der Öffentlichkeit – dies ist einzigartig. Mehrere Institutionen (Landfrauen, Landwirte, Obstbauern und Winzer) treffen sich eine Woche lang zum Gedankenaustausch und zur Weiterbildung. Abgerundet bzw. eingebunden in die Veranstaltung sind agrarpolitische Themen. Auf keiner anderen Wintertagung arbeiten so viele Institutionen Hand in Hand und tragen somit zum Gelingen des Branchentreffs bei. Hier sind sowohl das DLR-Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Standort Oppenheim, als auch die Vereinigung Ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppenheim (VEO) das Bindeglied zu den einzelnen Fachsparten und Institutionen. Weitere Mitveranstalter sind der Weinbauverband Rheinhessen, der LandFrauenVerband Rheinhessen, der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd und die Landjugend RheinhessenPfalz.

Die „klassischen Weinbautage“ beginnen am Donnerstag. Die Themen sind auch in diesem Jahr sehr vielfältig: Sie beschäftigen sich mit der abgelaufenen Vegetationsperiode sowie z. B. neueren technischen Entwicklungen in der Oenologie. Am Nachmittag wird die Weinpobe aktuelle Trends und Themen aufgreifen. Die dynamische Region Rheinhessen wird sich hier wiederfinden.
Den Abschluss der 68. Agrartage Rheinhessen bildet die große Jahreshauptversammlung des Weinbauverbandes Rheinhessen. Hochkarätige Politiker und Referenten aus Rheinland-Pfalz referieren und diskutieren über die Zukunfts- und Erfolgsregion.

Ausstellerempfang und Jung.Wein.Nacht – Hierzu laden der VEO und die Landjugend RheinhessenPfalz am Donnerstagabend ein.
Die Veranstaltung wird von Weinfreunden aller Altersklassen besucht. Es gibt bereits 2016er Weine, bei denen sich die Gäste einen ersten Eindruck über den Weinjahrgang und das Können der rheinhessischen Jungwinzer machen können. Der Abend verdeutlicht auch die Bedeutung des Ehemaligenvereins (VEO):
Das Treffen Ehemaliger Mitschüler und der Austausch stehen im Mittelpunkt. Die JungWeinNacht ist zu einem Event, einem Markenzeichen der Region Rheinhessen geworden, das man nicht verpassen sollte! Vernetzen – Anbinden – Weiterdenken sind die passenden Argumente für diesen Abend.

Die Ausstellung
Die Maschinen- und Geräteausstellung ist eine gewachsene Messe. Die „Marke“ Agrartage Rheinhessen wird wieder ein Anziehungspunkt für viele Besucher sein. Sie wird auch als Messe mit „Kultstatus“ und die „Messe der kurzen Wege“ bezeichnet. Das Angebot ist gerade für kleinere und mittlere Betriebsgrößen interessant.
Das Wachstum hat selbst die äußersten Zipfel des Landes erreicht, ganz abgesehen von Besuchern aus dem angrenzenden Ausland. Nieder-Olm hat sich als wichtige und bedeutende Veranstaltung für die Weinproduzenten etabliert.
Die gezielte Kombination zwischen Vorträgen und kompakter Ausstellungsfläche ist das Markenzeichen der Agrartage Rheinhessen. Die Besucher erwartet wiederum ein breites Angebot von 416 Ausstellern auf 16.500 m² Ausstellungsfläche. Die Maschinen- und Geräteausstellung (25.01. bis 27.01.2017) ist mittlerweile weit über die Grenzen von Rheinhessen hinaus zum Treffpunkt von Winzern, Landwirten, Obstbauern und Ausstellern geworden.
Sowohl die große Anzahl an Ausstellern und die Nachfrage nach Ausstellungsplätzen, als auch die Aufmerksamkeit der Presse zeigen die Bedeutung dieser Messe für die Region Rheinhessen. Die Messe hat nicht mehr nur regionalen Charakter – sie öffnet sich sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe des Angebotes. Diese Entwicklung war nur möglich, weil sich die Veranstalter und Organisatoren den sich veränderten Gegebenheiten anzupassen wussten, und die Infrastruktur der Stadt Nieder-Olm diese Möglichkeiten geboten hat.

Parkflächen
Für gezielte Informationen und Fragestellungen bietet es sich an, bereits im Vorfeld im Internet unter http://www.agrartage.de Ansprechpartner und Firmen herauszusuchen.

Shuttle-Service
Der bereits etablierte Shuttle-Service wird ab Mittwoch (von 8.15 bis 18.00 Uhr) angeboten. Nutzen Sie diese Möglichkeit zum Besuch der Vorträge und der Ausstellung. Vor allem Besucher aus dem südlichen Raum sollten diesen Service in Anspruch nehmen. Es ist dann sinnvoll die Autobahnabfahrt Wörrstadt zu benutzen, um dann über die L 401 nach Nieder-Olm zu fahren.
In kurzen Frequenzen werden Busse von den Parkplätzen (siehe Plan im Programm) ab Saulheim (Einkaufszentrum (P1) und RWZ (P2)) direkt zur Messe fahren.
Die Anfahrt wie in den letzten Jahren bleibt parallel bestehen

Anreise mit dem Bus
Von einigen Firmen / Vereinen wissen wir, dass Busfahrten nach Nieder-Olm organisiert werden. Überlegen Sie, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Bus zu organisieren.

Wir unterstützen dieses Engagement für die Anreise
mit Bus und Bahn:
Alle Busteilnehmer und Anreisende mit der Bahn bekommen einen Gutschein für ein Getränk im Zelt E. Die Gutscheine für die Busse werden vorab verschickt, damit sie im Bus ausgeteilt werden können. Anmeldung bis zum 20. Januar unter der E-Mail-Adresse: norbert.breier@dlr.rlp.de

Zelt E – Kommunikation
Dieses Zelt wird immer mehr als Meeting-Point und zur Kommunikation von Besuchern und Ausstellern genutzt.
Jeder Besucher, der mit Bus und Bahn anreist, und dies nachweisen kann, erhält ein kostenloses Getränk in diesem Zelt.
Es sind Sitzgelegenheiten zum Verweilen vorhanden.
Ein Caterer, dessen Speisen mit einem Glas Rheinhessenwein oder auch einem anderen Getränk genossen werden können.
Mehrere Winzer aus Rheinhessen werden Ihre Weine ausschenken.
Ein Infostand wird über die Agrartage informieren.
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!!

Was ist neu in 2017?
1.Die Ausstellung wird um ein weiteres Zelt A 3 erweitert. Hier wird dem Bedarf starker Nachfrage Rechnung getragen. Ziel ist es, den bestehenden Ausstellern dem Wunsch nach größeren Standflächen gerecht zu werden.
2.Der Übergang / Fußweg zu den Zelten A1/A2/A3 wird erstmals direkt durch die Ausstellung führen.
3.Das Bistro – ursprünglich am Eingang A1 – wird gemeinsam mit der Fachschule Oppenheim in das Zelt A2 verlegt. Hier ist eine größere Fläche, auch mit Sitzgelegenheiten vorhanden, um nach einem anstrengenden Messebesuch bei einem guten Glas Wein noch verweilen zu können.

„Agrartage2go“
Einfach QR-Code mit dem Smartphone scannen (einlesen). Dann sind Sie auch mobil mit den aktuellen Daten der Agrartage verbunden.

Nähere Infos entnehmen Sie bitte dem Programm. Sie können sich auf ein interessantes Angebot im Januar, sowohl bei dem Besuch der Vorträge, als auch auf der Ausstellung freuen.
Weitere Informationen zu den Agrartagen, insbesondere auch Anfahrtswege und Parkmöglichkeiten finden Sie im Internet unter:

http://www.agrartage.de

INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA 2016

Zwischen Tradition und Moderne – Neue Impulse für die Wein-Branche.
Zukunftsweisende Technik auf der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA
Wein und Architektur
Die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA in Stuttgart hatte ihre Pforten bis zum 30. November geöffnet und präsentierte mit rund 400 Aussteller ihre Neuheiten.
Politische Prominenz unterstreicht den Stellenwert der Branche für Deutschland und Europa: EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) informierten sich über Neuheiten und Trends. Die mehr als 25.000 erwarteten Besucher könnten sich im Ausstellungsbereich der Messe sowie
in den Kongressen über die Branchentrends informieren – und damit den Grundstein für ihren zukünftigen Erfolg legen.
Neu im Jahr 2016: Der Termin – Die Veranstaltung präsentiert sich mit einem erweiterten Konzept. Denn erstmals zeigt der Branchentreff neben Technik für Wein und Saft, auch Innovationen für den Anbau und die Ernte von Sonderkulturen.
„Die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA 2016 deckt nun auch den neuen Bereich Sonderkulturen ab, der von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft inhaltlich verantwortet wird. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Die DLG
hat bei der Veranstaltung neue Impulse geliefert und bot damit allen Besuchern einen Mehrwert“, sagte Dr. Rudolf Nickenig, Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbands. Philipp Schulze Esking, Vorsitzender und Vizepräsident desFachbereichs Ausstellungen bei der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) fügte hinzu: „Landwirte und Winzer stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen. Es war deshalb ein logischer Schritt, beide Bereiche auch im Rahmen der Messe zu verknüpfen, um den Austausch zu fördern und die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu bewältigen.“
Die Eröffnung nahm Günther Oettinger (CDU) vor, EU-Kommissar für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Wirtschaftsminister
Sigmar Gabriel (SPD) hat sich während seines Rundgangs über neue Technik und die Digitalisierung im Anbau und der Ernte von
Wein und Sonderkulturen informieren.
„Technik live erleben“ – Drohnen und autonom fahrende Traktoren/Robotik.
Granit-FassBesucher könnten unter dem Motto „Technik live erleben“ in der eigens dafür reservierten Halle 7 täglich Maschinen im Einsatz begutachten. Zwei weitere Sonderschauen im L-Bank Forum (Halle 1) ergänzen das Programm: Experten informierten über den Einsatz von Drohnen und Robotik bei der Kultivierung von
Wein und Sonderkulturen. Zudem erfahren die Messebesucher im Special „Italians take the field – Technology and Innovation in Horticulture“ alles Wissenswerte über den kompletten Salat-Anbauprozess – von der Aussaat bis zur Ernte.
Steillagen-Vollernter
Organisiert wird dieses Special von der DLG in Zusammenarbeit mit der DLG Italia aus dem diesjährigen Partnerland.
„Technik schmecken“ – Eine Auswahl von 280 Versuchsweinen
Verkostung_von Versuchsweinen
In der Verkostungszone von Versuchsweinen konnten interessierte Messebesucher sich einen sensorischen Eindruck von den neuesten Verfahrenstechniken in Weinbau und Kellerwirtschaft verschaffen. Dazu haben die Lehr- und Forschungsanstalten der deutschen Weinbauregionen, der Bund Deutscher Oenologen und das Julius-Kühn-Institut ihre Versuchsweinkeller geöffnet und
stellen auf der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA Weine aus ihren aktuellen Versuchen zu weinbaulichen und oenologischen Fragestellungen vor.
Insgesamt war die Messe gut besucht, es fehlten doch einige namhafte Aussteller, was daher zu überdenken ist, das wäre der Zeitpunkt dieser Messe.

Weltbodentag (World Soil Day) am 05. Dezember 2016

Ergebnisse der zweiten Bodenzustandserhebung (BZE II)

Die zweite bundesweite Bodenzustandserhebung (BZE II) bringt positive Ergebnisse zum Zustand der Waldböden. Insbesondere in Oberböden ist eine geringere Versauerung im Vergleich zur BZE I festzustellen. Dabei haben die vor zirka 30 Jahren begonnenen und von den meisten Bundesländern durchgeführten Waldkalkungen einen messbaren Anteil und tragen Früchte. Sie wirken sich positiv auf pH-Wert, Basensättigung und Nährstoffverfügbarkeit aus.

Weldbodentag_05_12_2016

 

 

 

 

Der Zustand der deutschen Waldböden hat sich in den letzten zwanzig Jahren messbar verbessert. Insbesondere gekalkte Standorte und jene mit Laubbaumbestockung zeigen deutliche Erholungstendenzen. Dies sind zwei der guten Nachrichten aus dem Ergebnisbericht der zweiten bundesweiten Bodenzustandserhebung (BZE II), die 2006 bis 2008 erfolgte. Im Rahmen dieser Inventur wurden im Vergleich zu der BZE I (1987 bis 1993) der Zustand und die Veränderung der Waldböden in allen Bundesländern untersucht. Die Auswertung erfolgte unter Federführung des Thünen-Institutes durch ein Expertenteam, bestehend aus 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Ein zentrales Ergebnis: Insgesamt hat sich durch die Reduktion der Säureeinträge und durch die Waldkalkung der Zustand der Wälder in Deutschland in Bezug auf das Säure-Base-Verhältnis und die Nährstoffversorgung der Oberböden verbessert. Besonders die Bodenbelastung durch Schwefeldioxid und Nitrat aus Industrie und Verkehr ist in den vergangenen 30 Jahren deutlich zurückgegangen. Problematisch ist dagegen, dass die kritische Belastungsgrenze (Critical Loads) für eutrophierende Stickstoffeinträge aus der Atmosphäre immer noch in vielen Wäldern deutlich überschritten wird, was über die Jahre zu einem Überangebot an Stickstoff und auch zu weiterer Versauerung im Boden führen kann. Waldboden_Foto KOLLAXO_web

Bessere Werte auf gekalkten Standorten

Wie die Ergebnisse der BZE II zeigen, haben sich gekalkte Waldböden besser von der Versauerung erholt als ungekalkte Standorte. So konnte in gekalkten Böden eine Verbesserung des Säure-Base-Verhältnisses im Oberboden (bis zirka 30 Zentimeter Tiefe), teilweise auch im Unterboden, nachgewiesen werden. Bei nicht gekalkten versauerungsempfindlichen Standorten ist jedoch eine fortschreitende Bodenversauerung festzustellen. Neben dem für Pflanzenwurzeln und Bodenlebewesen günstigen Säuregrad (pH-Wert) des Bodens sind vor allem die darin enthaltenen Nährelemente wie Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium (die sogenannten Basenkationen) wichtig für den Gesundheitszustand der Bäume und Wälder. Hier zeigen die Ergebnisse der BZE II, dass auf gekalkten Flächen die Vorräte von austauschbarem Calcium (Ca) und Magnesium (Mg) bis in eine Bodentiefe von 30 Zentimetern signifikant angestiegen sind. Die Messung des Stickstoff-Vorrats in den Bodenprofilen ergab zudem eine durch die Kalkungsmaßnahmen ausgelöste Umverteilung des Stickstoffs von der Auflageschicht in den Mineralboden.

Bei der BZE II-Tagung des Thünen-Institutes am 19.05.2016 in Berlin wurde abschließend festgestellt, dass einerseits Fortschritte bei der Reduktion der Säurebelastung der Böden mittels Reduktion der Sulfateinträge und mittels Kalkung zu verzeichnen und andererseits aber weiterhin Säurebelastung durch hohe Stickstoffeinträge gegeben sind. Daraus wurde abgeleitet, dass weitere Anstrengungen bei der Luftreinhaltung und bei der Förderung der Waldkalkung auf Böden mit Versauerung nötig sind. Dieser Apell ist nun von Politikern und Verantwortlichen auf allen Ebenen – insbesondere in den Bundesländern – umzusetzten, um die Multifunktionalität der Waldböden langfristig zu erhalten.

Der vollständige Ergebnisbericht kann auf der Webseite des Thünen-Instituts unter: http://www.thuenen.de/de/wo/arbeitsbereiche/waldmonitoring/bodenzustandserhebung/ heruntergeladen werden.

related link: Boden heute | BZE II: Präsentation der Bodenzustandserhebung