Löschkalkanwendung im Weinbau

Blattdünger Löschkalk : Dabei wurden die zu erwartenden zwangsweise einsetzenden Nebenwirkungen erläutert, v.a. die Hygienisierung der Bestände bei Fäulen, wie sie durch Hagelschlag , Kirschessigfruchtfliege oder schlichtes Aufplatzen entstehen können.
Frühsommer 2016 Löschkalk
 
Eine gewisse Nebenwirkung gegen Peronospora ist bekannt, da Kalzium die Zoosporen (reversibel) inaktiviert, daher sollte der Löschkalk im Wechsel mit andern Mitteln gebraucht werden, auf jeden Fall aber eine Abschlussspritzung mit Kontaktmitteln erfolgen.
 
Aufwandmenge: 650 L / ha, 1,5%ig mit einer Lederer – Spritze. Vorher wurde der Löschkalk angeteigt, um Klumpenbildung zu vermeiden, sowie Netzmittel (proagroNetzmittel) mit 25mL / 100l zugesetzt. Den letzten Rest im Eimer nicht in den Tank schütten, da immer etwas Sand im Kalk mitgeschleppt wird.
Das Rührwerk muss vor Zugabe der Löschkalksuspension eingeschaltet sein und darf erst bei leerem Tank ausgeschaltet werden.
 
Sonst nichts zusetzen, da verschiedene Wirkstoffe vom alkalischen pH (12, 6!) zersetzt werden.
Wer selbst ausprobieren will, halte sich an eine Wiederholung der Ausbringung nach 6 – 10 Tagen (je nach Wetter) und fahre stets jede Gasse. Nach Hagel etc. ist bei verletzten Beeren 2-3x in der Woche zu fahren.
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