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Sterne für Bayerns Hotels und Gaststätten

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner und BHG-Präsident Brandl vergeben ,Sterne‘

Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner und der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, Ulrich N. Brandl, haben heute in München Sterne-Klassifizierungen an 80 Hotels, Gasthäuser und Pensionen im Freistaat verliehen. Drei Gastwirte erhielten den Bayerischen Wirte- und Unternehmerbrief. Aigner: „Die herausragende Stellung des Bayerntourismus verdanken wir dem Engagement der vielen familiengeführten Betriebe und starken Mittelständler im Hotel- und Gaststättengewerbe. Diese Unternehmen stehen für Qualität, Serviceorientierung, Komfort und hohe Standards. Die Sterne sind eine Anerkennung der Leistung der Betriebe, die zudem als Ausbilder und Arbeitgeber soziale Verantwortung übernehmen. Mit den Zertifizierungen baut Bayern seine Spitzenposition als attraktives Urlaubsland weiter aus.“

„In- und ausländische Gäste verlangen mehr denn je eine verlässliche Hotelübersicht, insbesondere über mittelständische, familiengeführte Unternehmen. In einem immer größer werdenden Wettbewerb der unterschiedlichsten Übernachtungsbetriebe ist die Sterneklassifizierung mittlerweile der entscheidende Wegweiser für Gäste, die sich anhand der Klassifizierung für einen bestimmten Standard entscheiden. Hierbei setzt jeder Gast seine Prioritäten anders. Somit kommt es nicht auf die Anzahl, sondern auf das Vorhandensein der Sterne an“, so DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl.

Insgesamt stehen den Gästen in Bayern nunmehr 22 Hotels mit dem Qualitätsmerkmal ,Fünf Sterne‘ und 554 Betriebe der Vier-Sterne-Gattung offen. Jeder fünfte klassifizierte deutsche Hotelbetrieb befindet sich im Freistaat. Unter den Gasthäusern, Gasthöfen und Pensionen ist es sogar jeder dritte.

Im Hotelbereich erhielten bei der aktuellen Verleihungsrunde 67 Betriebe Klassifizierungsurkunden. Am größten war die Nachfrage im Drei- und Vier-Sterne-Bereich, in dem 41 bzw. 23 Hotels die Qualitätskontrolle erfolgreich absolvierten. Im Zwei-Sterne-Segment erhielten drei Betriebe neue Urkunden. Im Bereich der Gasthäuser und Pensionen wurden zwölf Drei-Sterne-Betriebe und ein Vier-Sterne-Betrieb klassifiziert.

Die zertifizierten Betriebe kommen aus allen Landesteilen Bayerns: 40 haben ihren Sitz in Oberbayern, 15 in Niederbayern, acht in Schwaben, fünf in Mittelfranken, zwei in Unterfranken, fünf in Oberfranken und fünf in der Oberpfalz.

Die Deutsche Hotelklassifizierung mit den fünf verschiedenen Kategorien (ein bis fünf Sterne) wurde 1996 vom Branchenverband DEHOGA unter maßgeblicher Initiative Bayerns entwickelt und eingeführt. 2005 wurde das Qualitätssystem um die G-Klassifizierung für Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen erweitert. Die ausgehändigten Sterne sind in beiden Klassifizierungssystemen für einen Zeitraum von drei Jahren gültig. Durchgeführt werden die Bewertungen im Freistaat von der BTG Bayern Tourist GmbH, einer Tochtergesellschaft des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern. Sie nimmt hierzu bei allen zu klassifizierenden Betrieben eine Vor-Ort-Prüfung vor. Weitere Informationen unter http://www.hotelsterne.de und http://www.g-klassifizierung.de.

Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen („G-Klassifizierung“)
G-Sterne Betriebsname Ort Landkreis Bezirk
3 Berggasthof Zottling Patersdorf Regen Niederbayern
3 Gästehaus Menkenbauer Ruhpolding Traunstein Oberbayern
3 Gästehaus Sonnenbichl Berchtesgaden Berchtesgadener Land Oberbayern
3 Gasthaus „Zur frischen Quelle“ Spalt-Hagsbronn Roth Mittelfranken
3 Gasthaus Haslbeck mit Gästehaus am See Herrngiersdorf Kelheim Niederbayern
3 Gasthaus Murauer Simbach Rottal-Inn Niederbayern
3 Gasthof Schönblick Gössweinstein Forchheim Oberfranken
3 Komfort + Wellnesspension Rehwinkel Bodenmais Regen Niederbayern
3 Landgasthof Fischbach Wackersberg Bad Tölz Oberbayern
3 Landgasthof Lacherdinger Ascholding Bad Tölz Oberbayern
3 Landgasthof Zum Bayrischen Paradies Saulgrub Garmisch-Partenkirchen Oberbayern
3 Wirtsberg Pension & Cafe Günzenhausen Freising Oberbayern
4 Landgasthof Meier Hilzhofen Neumarkt Oberpfalz

Deutsche Hotelklassifizierung
Hotelsterne Superior Betriebsname Ort Landkreis Bezirk
2 A&O Hotel and Hostel München München München Oberbayern
2 Superior ibis München City Arnulfpark München München Oberbayern
2 Superior ibis München City Nord München München Oberbayern
3 Altstadthotel Schex Altötting Altötting Oberbayern
3 Antikhotel Steinbacher Hof Steinbach am Wald Kronach Oberfranken
3 Ferien- und Aktivhotel zum Arber Bodenmais Regen Niederbayern
3 Gasthaus Hotel Wurm Hirschaid Bamberg Oberfranken
3 Gasthof „Zur Wallfahrt“ Wemding Donau-Ries Schwaben
3 Gasthof Sempt Wang / Spörerau Freising Oberbayern
3 Hotel & Braureigasthof Drei Kronen Memmelsdorf Bamberg Oberfranken
3 Hotel Don Bosco Aschau am Inn Mühldorf am Inn Oberbayern
3 Hotel Engel Lindau Lindau Schwaben
3 Hotel Gasthof Schützenhaus Gilching Starnberg Oberbayern
3 Hotel Jägerhof Bernau am Chiemsee Rosenheim Oberbayern
3 Hotel Johannisbad Bad Aibling Rosenheim Oberbayern
3 Hotel König Ludwig II – Haupthaus Garching München Oberbayern
3 Hotel Sonnenhof Untergriesbach Passau Niederbayern
3 Hotel Zum Goldenen Anker Windorf Passau Niederbayern
3 Hotel-Gasthof Blaue Traube Berching Neumarkt Oberpfalz
3 Hotel-Restaurant Weisses Ross Schwaig Nürnberger Land Mittelfranken
3 Hotel-Restaurant Weßner Hof Marquartstein Traunstein Oberbayern
3 Landgasthof Bauernschmitt Pottenstein Bayreuth Oberfranken
3 Landhotel Goldenes Kreuz Moosbach Neustadt an der Waldnaab Oberpfalz
3 Metzgerei – Gasthof Oberhauser Hotel zur Post Egling Bad Tölz – Wolfratshausen Oberbayern
3 Pension garni Zweck Erding Erding Oberbayern
3 Schätzlhof Ruderting Passau Niederbayern
3 SeeHotel Wassermann Seebruck Traunstein Oberbayern
3 Stadthotel Erding Erding Oberbayern
3 Superior 1. Bier- und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach Neureichenau Freyung Grafenau Niederbayern
3 Superior AllgäuHotel Hofgut Kürnach Wiggensbach Oberallgäu Schwaben
3 Superior Alter Wirt Grünwald München Oberbayern
3 Superior Andechser Hof Herrsching Starnberg Oberbayern
3 Superior Best Western Hotel Nürnberg City West garni Nürnberg Nürnberg Mittelfranken
3 Superior Brauereigasthof Landwehrbräu Steinsfeld Ansbach Mittelfranken
3 Superior GHOTEL hotel & living Würzburg Würzburg Würzburg Unterfranken
3 Superior Hollerhöfe Zu Gast im Dorf Landhaus zum Hirschen Waldeck Tirschenreuth Oberpfalz
3 Superior Hotel FIVE Nürnberg Nürnberg Mittelfranken
3 Superior Hotel Gasthof Oberwirt Obing Traunstein Oberbayern
3 Superior Hotel St. Georg Bad Aibling Rosenheim Oberbayern
3 Superior Kur- und Wellnesshotel Waldruh Bad Kohlgrub Garmisch-Partenkirchen Oberbayern
3 Superior Landhaus Strobl am See Garni Bad Wiessee Miesbach Oberbayern
3 Superior Landhotel Postwirt Grafenau Freyung-Grafenau Niederbayern
3 Superior Landhotel Windlicht Krombach Aschaffenburg Unterfranken
3 Superior Landhotel zur Jurahöhe Hard Eichstätt Oberbayern
4 Alpenhotel Krone Pfronten Ostallgäu Schwaben
4 Ammerland Boutique Hotel Ingolstadt garni Ingolstadt Ingolstadt Oberbayern
4 enso Hotel Ingolstadt Ingolstadt Oberbayern
4 Fuchsbräu Hotel Beilngries Eichstätt Oberbayern
4 Hotel & SPA Reibener-Hof Konzell Straubing Niederbayern
4 Hotel Juwel Bad Füssing Passau Niederbayern
4 Hotel Maier zum Kirschner Rottach-Egern Miesbach Oberbayern
4 Hotel Opera garni München München Oberbayern
4 Hotel Randsbergerhof Cham Cham Oberpfalz
4 Hotel St. Gunther Rinchnach Regen Niederbayern
4 Hotel Waldeck Bad Füssing Passau Niederbayern
4 Kneipp- und Gesundheitsresort Sebastianeum Bad Wörishofen Unterallgäu Schwaben
4 Landhaus König Grünenbach Lindau Schwaben
4 Landhotel Goldenes Kreuz Wiggensbach Oberallgäu Schwaben
4 Landrefugium Obermüller Selfness- und Balancehotel Untergriesbach Passau Niederbayern
4 Luitpoldpark-Hotel Füssen Ostallgäu Schwaben
4 Mercure Hotel Orbis München Süd München München Oberbayern
4 NH München Messe München München Oberbayern
4 Novotel München City Arnulfpark München München Oberbayern
4 Residenz König Ludwig II – Dependance Garching München Oberbayern
4 Ringhotel Die Gams Beilngries Eichstätt Oberbayern
4 Superior Atlas Grand Hotel Garmisch-Partenkirchen Garmisch-Partenkirchen Oberbayern
4 Superior Best Western Hotel Obermühle Garmisch-Partenkirchen Garmisch-Partenkirchen Oberbayern

Bayerischer Wirte- und Unternehmerbrief
Vorname Name Betriebsname Ort Landkreis Bezirk
Johann Heinritzi Kramerladen Glentleiten Uffing Garmisch-Partenkirchen Oberbayern
Georg Ott Haflhof Egmating Ebersberg Oberbayern
Adrian Waasner Hotel Europa Karlsfeld Dachau Oberbayern

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100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern

Buchpräsentation: 100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern – Regional. Saisonal. Original.

 

100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern 2015

100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern 2015

Landwirtschaftsminister Brunner und DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl präsentieren Buch zur Klassifizierung Ausgezeichnete Bayerische Küche

Der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner stellte heute zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Ulrich N. Brandl und mit Verleger Michael Volk das Buch „100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern“ vor, das im Münchner Volk Verlag erschienen ist. Die präsentierten Wirtshäuser tragen alle das vom Ernährungsministerium und dem Hotel- und Gaststättenverband verliehene Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche“.

„Regional. Saisonal. Original. Das Motto dieses Genuss-Reiseführers sind die drei tragenden Pfeiler unserer unverwechselbaren bayerischen Gaststättenkultur“, so Ernährungsminister Brunner. „Wer eines der mit unserem Qualitätssiegel ausgezeichneten Gasthäuser besucht, kann sich sicher sein, dass hier regionaltypische Küchenkultur gepflegt und auf Qualität sowie heimische Produkte gesetzt wird“, so Brunner weiter.

„Ausgezeichnete Bayerische Küche-Betriebe sind die Leuchttürme weiß-blauer Gastlichkeit,“ so Präsident Brandl, der ergänzt: „Somit ist das Buch ein MUSS für jeden Liebhaber einer ausgezeichneten bayerischen Küche. Es sollte das Standardwerk für alle werden, die heimische Spezialitäten authentisch erleben wollen.“

„In diesem Genuss-Reiseführer stehen Qualität und Herkunft des Essens im Vordergrund, denn das ist in unserer Zeit das Wichtigste bei einem Gaststättenbesuch“, sagt Verleger Michael Volk. „Wir stellen Wirtshäuser und Restaurants in Franken, Bayerisch-Schwaben und Altbayern vor, in denen mit guten, regional erzeugten Zutaten auf ehrliche Weise gekocht wird.“

„Regional. Saisonal. Original.“ – das ist nicht nur das Konzept des Siegels, so lautet auch das Motto der ausgezeichneten Wirte. Alle sind mit Leib und Seele Gastgeber, denen es wichtig ist, mit heimischen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten zu arbeiten. Sie nutzen die kulinarischen Höhepunkte jeder Jahreszeit gezielt aus und pflegen eine enge Zusammenarbeit mit den Landwirten und Herstellern aus der jeweiligen Region.

 

Zum Hintergrund:

Eine kräftige Leberspätzlesuppe, ein rescher Krustenbraten und eine verführerische Bayerisch Creme. Oder aber Feines vom Werdenfelser Rind, hausgemachte Teigtaschen mit Bärlauchfüllung und ein erfrischendes Holunderblütensorbet – die bayerische Küche hat viele Facetten, sie ist ebenso traditionsbewusst wie innovativ. Bayerns kulinarischer Reichtum zeigt sich in typischen und regionalen Zutaten, Zubereitungsarten und Gerichten. Eine klassische Spezialitätenküche und kreative Neuinterpretationen alter Rezepte schließen sich hier keineswegs aus.

Die „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ ist ein Qualitätssiegel für authentische bayerische Gastronomie, das vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband vergeben wird.

 

„Regional. Saisonal. Original.“ – das ist nicht nur das Konzept des Siegels, so lautet auch das Motto der ausgezeichneten Wirte. Alle sind mit Leib und Seele Gastgeber, denen es wichtig ist, mit heimischen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten zu arbeiten. Sie nutzen die kulinarischen Höhepunkte jeder Jahreszeit gezielt aus und pflegen eine enge Zusammenarbeit mit den Landwirten und Herstellern aus der jeweiligen Region. Sie wollen die reiche Kochkunst der regionalen Küche in ihrer Vielfalt erlebbar machen. Kurzum: Sie setzen auf alles, was Bayern kulinarisch auszeichnet, und leisten mit ihrem nachhaltigen, ökologischen Wirtschaften auch einen Beitrag zur Förderung und zum Erhalt der Natur- und Kulturlandschaften.

 

Dieser Genuss-Reiseführer stellt mit informativen Texten und appetitanregenden Fotos 100 ausgezeichnete Gasthäuser in Franken, Bayerisch-Schwaben und Altbayern vor. Dabei bleibt es aber keineswegs bei einem Blick in die Küche und auf die Speisekarte, er öffnet auch die Augen für historische Gebäude, individuelle Besonderheiten und Ausflugsziele.

100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern
Regional. Saisonal. Original.

232 Seiten, Hardcover mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Euro 19,90 | ISBN 978-3-86222-172-1

 

Kennzeichnungssystem ‚Reisen für alle‘ auch in Bayern

Das Kennzeichnungssystem ‚Reisen für alle‘ gibt es ab sofort auch in Bayern. Mit diesem deutschlandweit einheitlichen Kennzeichnungssystem will sich die Tourismusbranche besser auf die stark wachsende Gruppe älterer, aktivitäts- und mobilitätseingeschränkter Menschen einstellen. Das Gütesiegel steht für einheitliche Qualitätskriterien touristischer Angebote der gesamten Servicekette und sensibilisiert bayerische Leistungsträger für dieses wichtige Thema.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Wir möchten beim Ausbau des barrierefreien Tourismus in Bayern noch mehr vorankommen. Mein Ziel ist eine bessere Transparenz über die Barrierefreiheit des touristischen Angebots, damit Menschen mit einer Behinderung oder altersbedingten Beeinträchtigung unkompliziert in den Urlaub nach Bayern fahren können. Die gesamte touristische Servicekette von der Anreise über den Aufenthalt bis hin zur Kundenbetreuung und -information wird hier betrachtet. Zugleich unterstützen wir mit einheitlichen Qualitätskriterien und verlässlichen Kennzeichen das Tourismusmarketing im In- und Ausland.“ Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst geht mit gutem Beispiel voran und verfügt bereits über die Zertifizierung.

Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger: „Mit unserem Programm ‚Bayern barrierefrei‘ wollen wir den Freistaat bis 2023 barrierefrei machen. Ein barrierefreier Tourismus ist ein wichtiger Meilenstein dabei. Jeder soll möglichst barrierefrei in Bayern reisen und die vielfältigen Freizeitangebote nutzen können. Davon profitieren alle – Menschen mit Behinderung, mobilitätseingeschränkte Ältere sowie Familien mit Kleinkindern.“

Neben der baulichen Barrierefreiheit hebt Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, einen weiteren Aspekt hervor: „Allein durch eine geänderte Sichtweise können Hotels und Gastronomiebetriebe auch ohne bauliche Veränderungen bereits viel für die Integration aller Gäste mit Einschränkungen bewirken. Denn es gilt der Leitgedanke ‚No Handicap mit Handicap‘.“

Die Gütesiegel ‚Reisen für Alle‘ sind in Zusammenarbeit mit zahlreichen Betroffenenverbänden sowie touristischen Akteuren entwickelt worden. Mit dem Projekt trägt die Bundesregierung zur Erfüllung des Nationalen Aktionsplanes zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen bei. Das Deutsche Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. und der Verein Tourismus für Alle in Deutschland e. V. (NatKo) wurden bundesweit mit der Koordination des Projektes beauftragt. In Bayern wird die BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH als Lizenznehmerin mit der Umsetzung des Projektes betraut. Im Extranet der by.TM www.daby.bayern.by finden interessierte Betriebe alle Informationen zum Kennzeichnungssystem und den Teilnahmemöglichkeiten.

Ernennung von Ausbildungsbotschafter des bayerischen Gastgewerbes

Arbeitsministerin Müller, Präsident Brandl und Vizepräsidentin Inselkammer auf dem Ausbildungsbotschaftertag / Umsetzung des neuen Modells Integrierte wertschätzende Ausbildung in der Praxis. DEHOGA-Bayern

Wertschätzende Ausbildung das sechsstufige Ausbildungsprogramm im Gastgewerbe

Wertschätzende Ausbildung das sechsstufige Ausbildungsprogramm im Gastgewerbe

Von A wie Ausbildungszufriedenheit bis Z wie Zukunft der dualen Ausbildung in Deutschland reichte die Themenpalette des fünften Ausbildungs-botschaftertages des bayerischen Gastgewerbes im Münchner
The Charles Hotel – Rocco Forte.

In seinem Grußwort zeigte Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, die Bedeutung der Branche auf:

Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern

„Mit 354.000 Erwerbstätigen und 10.500 Auszubildenden, die zusammen weit über 13 Milliarden Euro erwirtschaften, stellt das bayerische Gastgewerbe eine tragende Säule des Freistaates dar.“ Zugleich verwies Brandl auf die hohe Qualität einer Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie: „Eine Ausbildung im Gastgewerbe stellt die Basis für 111 Berufe dar, sie berechtigt sogar zum anschließenden Studium. Zudem bietet unsere Ausbildung eine weltweite Jobgarantie, nicht umsonst sind rund um den Globus unsere Fachkräfte für Führungspositionen äußerst gefragt.“

DEHOGA Bayern-Vizepräsidentin Angela Inselkammer zeigte am Beispiel des bayernweiten Modells Wertschätzende Ausbildung das sechsstufige

DEHOGA Bayern-Vizepräsidentin Angela Inselkammer

DEHOGA Bayern-Vizepräsidentin Angela Inselkammer

Ausbildungsprogramm im Gastgewerbe auf, beginnend mit der Schulpatenschaft und dem Schnupperpraktikum, aufbauend während der drei Jahre Qualitätsausbildung mit Ausbildungspaten, Mitarbeitergesprächen, Auslandsaufenthalt, Schulungen und Prüfungsvorbereitungen, die dann nach erfolgreicher Abschlussprüfung in eine vom Ausbildungsbetrieb begleitete Karriere münden. Betriebe, die diese Qualitätsausbildung garantieren und nachweislich durchführen, können das Zertifikat TOP-Ausbildungsbetrieb erhalten. Diese Qualitätsausbildung ist gleichermaßen eine Chance für junge unbegleitete Flüchtlinge aber auch Jugendliche in Teilzeitausbildung, die auf Grund ihrer persönlichen Situation in ihrem Ausbildungsbetrieb in Hotellerie und Gastronomie ein berufliches Zuhause finden können. „Bayern Hotels und Gastronomie bieten eine Ausbildung für Jugendliche aus Bayern und aller Welt. So sind auch Flüchtlinge jederzeit herzlich willkommen. Denn für alle, die mit Leidenschaft Gastgeber sein wollen, bieten wir ein berufliches Zuhause für ein ganzes Leben“, so Inselkammer.

Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller betonte: „Eine duale Ausbildung ist der Grundstock für das ganze Berufsleben. Darauf lässt sich eine Karriere aufbauen. Damit dies gelingt, sind die Ausbildungsbotschafter Paten für die jungen Menschen und zeigen durch ihr persönliches Beispiel, welche Entwicklungsmöglichkeiten Hotellerie und Gastronomie in der Aus- und Weiterbildung bieten.“

Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller

Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller

Als feierlichen Höhepunkt des Tages überreichte Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller gemeinsam mit Vizepräsidentin Angela Inselkammer die Ernennungsurkunden an die Ausbildungsbotschafter der bayerischen Hotellerie und Gastronomie, so auch dem Hausherrn Frank Heller, Direktor vom The Charles Hotel – Rocco Forte.

Die 130 bayerischen Ausbildungsbotschafter sind gastgewerbliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die in ihren eigenen Betrieben hervorragend ausbilden und in IHK Prüfungsausschüssen tätig sind. Sie werden durch eine Urkunde ernannt und informieren bei Messen und Schulveranstaltungen über die Ausbildung und Karrieremöglichkeiten in Hotellerie und Gastronomie.

Was ist mit Euch los ? Auszubildende

Was ist mit Euch los ? Auszubildende

Das bayerische Erfolgskonzept Ausbildungsbotschafter im Rahmen der vom DEHOGA Bayern initiierten wertschätzenden, integrierten Ausbildung im bayerischen Gastgewerbe, wurde von Beginn an vom Bayerischen Arbeitsministerium unterstützt und wird wegen seines großen Erfolges mittlerweile über Bayerns Grenzen hinaus in weiteren Bundesländern durchgeführt.

Im ersten Vortrag stand das Thema Ausbildungszufriedenheit von Auszubildenden im Gastgewerbe – hierzu gab es eine aktuelle Studie- unter der Leitung von Prof. Dr. Celine Chang von der Hochschule München, die ihre Ergebnisse dem Plenum vorstellte.

Das Ziel der Studie ist es, neben der allgemeinen Zufriedenheit mit der Ausbildung herauszufinden, welche Aspekte im Betrieb zur Zufriedenheit beitragen, was die Auszubildenden an ihrer Ausbildung schätzen und in welchen Bereichen sie Handlungsbedarf sehen. Dafür wurden im Juli 2014 Auszubildende aus sechs Berufsschulen in Bayern im dritten Lehrjahr mittels Online-Fragebogen befragt. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden die Ergebnisse mittels Vertiefungsinterviews ergänzt. In Summe sind 54% sehr zufrieden bzw. zufrieden mit ihrem Ausbildungsbetrieb und 41% sehen ihre Erwartungen an die Ausbildung als erfüllt an.

Wichtig ist den Auszubildenden insbesondere die Wertschätzung für ihre Arbeit, selbständiges Arbeiten und ein positives Arbeitsklima. Hierin zeigt sich, dass die Auszubildenden sehr wohl Verantwortung übernehmen können und wollen. Es macht ja auch keinen Sinn Junge Menschen Selbständigkeit bei zu bringen und im Ausbildungsbetrieb sollen sie dieses abgeben.

Im zweiten Vortrag wurde über „Die Qualität der dualen Berufsbildung ist die Voraussetzung für gesellschaftlichen Wohlstand und attraktive berufliche Karrierewege“, so die These von Prof. Dr. Dr. h.c. Felix Rauner von der Universität Bremen gesprochen. In seinem Vortrag wies er auf die Bedeutung der dualen Ausbildung für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands hin. Er wies hierbei insbesondere den Wettbewerb zwischen akademischer und beruflicher Bildung hin.

Demnach ermöglicht eine hoch entwickelte duale Berufsbildung es den Unternehmen Kompetenzen und Verantwortung in die direkt wertschöpfenden Arbeitsprozesse zu verlagern und damit die Arbeitsproduktivität zu erhöhen – die entscheidende Voraussetzung zum Meistern des internationalen Qualitätswettbewerbes. Beim Erlernen eines modernen Berufes entwickeln die Auszubildenden nicht nur ihre berufliche Kompetenz, sondern auch berufliche Identität und eine Berufsethik: Die Quellen für berufliches Engagement, Qualitäts- und Verantwortungsbewusstsein. Die Auszubildenden müssen schon in ihrer Ausbildung Verantwortung übernehmen, dieses können sie aber nur, wenn sie sich in ihrer Handlung und Tätigkeit sicher sind.

Die internationale Berufsbildungsforschung zeigt eindrucksvoll, dass – darüber hinaus – die soziale Integration von Jugendlichen in die Gesellschaft und der Übergang in eine berufliche Beschäftigung in Ländern mit einem entwickelten dualen Berufsbildungssystem besonders gut gelingen. Die Arbeitslosenzahlen zeigen ganz deutlich, dass in den Ländern, in denen es kein Duales Ausbildungs-System gibt 40% und mehr Jugendliche arbeitslos sind – Griechenland, Frankreich, Spanien etc..

Daher spricht alles dafür, diese deutsche und gleichermaßen europäische Berufsbildungstradition im heutigen Europa wieder zu etablieren als eine Voraussetzung für eine innovative europäische Bildungsarchitektur und einen europäischen Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte. Die Schweiz macht dieses sehr vorbildlich, indem nur Fachkräfte in die Fachhochschule studieren dürfen. Eine Vermischung unseres Hochschulsystems mit den Fachhochschulen ist daher ein falscher Weg. Baden Württemberg hat einen neuen Ansatz vgl. Abb. dieser sollte zukunftsweisend für ganz Deutschland sein. Wahrung unserer Tradition und festhalten am Dualen-Ausbildungssystem git uns einen Wissens- und Innovationsvorsprung in der Wirtschaft und ind der Produktion von Qualität.

Im dritten Vortrag zeigte die Pädagogische Psychologin Susanne Russek unter dem Titel Was ist nur mit Euch los? auf, wie Jugendliche im 21. Jahrhundert verstanden und begleitet werden können.

Ihre Theorie: Jugendliche machen heute immer wieder Schlagzeilen – Negative! Chillen als Lebensmaxime, YOLO-Aktionen und mangelnde Ausbildungsreife. Sie hinterfragte, ob es wirklich so dramatisch sei oder es sich hier nicht um eine ganz normale, wiederkehrende Generationen-diskrepanz handele?

Was sei normal und wo sollten Ausbilder und Pädagogen genauer hinschauen? Denn, so Russek, Jugendliche in ihrer Entwicklung verstehen sei noch nie leicht gewesen selbst Sokrates hatte die gleichen Merkmale und Charakterzüge erkannt wie sie heute auch noch vorhanden sind. In dieser Zeit stecken junge Erwachsene in einer körperlichen und vor allem psychosozialen Umbruchsituation. Sie suchen eigene Werte und Orientierung, testen Grenzen aus und wollen sich dabei von Autoritätspersonen abheben. Deshalb ist es auch wichtig Grenzen aufzuzeigen. Deshalb ist es wichtig den Charakter heraus zu bilden und nicht die Persönlichkeit ändern zu wollen. Der junge Erwachsene braucht ein klares Gegenüber.

Parallel dazu unterliegt unsere Gesellschaft einem hohen Wandel Globalisierung, Internet, Informationsüberhäufung, Wertedifusion Überforderung der Eltern.

Daher stellt sich die Frage, wo finden Jugendliche die notwendige Orientierung und Sicherheit für ihre Entwicklung? Es liegt eine besondere Chance in der schulischen und betrieblichen Ausbildung und in den Beziehungen der Jugendlichen zu ihren Ausbildern und Mentoren, den Pädagogen. Hier können vor allem „schwierige“ Jugendliche Orientierung und die Möglichkeit zur „Nachreifung“ (2-5 Monate) erhalten, die Voraussetzung für ihre stabile Entwicklung und letztendlich Basis für eine intakte, tragfähige Gesellschaft. Betrachtet wird das gesellschaftliche Phänomen der ‚psychischen Unreife’ Jugendlicher, die an der Schwelle zum Erwachsenen- und Arbeitsleben stehen. Den Jugendlichen zeit geben um ihren Charakter ausbilden zu können. Wenn Sie den Jugendlichen diese Möglichkeit in ihrem Unternehmen geben werden es ihnen die Jugendlichen danken.

DEHOGA Bayern Klassifizierung – Ausgezeichnete Bayerische Küche

DEHOGA Bayern Klassifizierung – Ausgezeichnete Bayerische Küche – REGIONAL. SAISONAL. ORIGINAL

Unter diesem Motto zeichneten DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl zusammen mit dem Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner Gastronomiebetriebe aus allen Regierungsbezirken Bayerns mit der Klassifizierung Ausgezeichnete Bayerische Küche aus. In den Räumen des Landwirtschaftsministeriums in München nahmen die Gastronomen am 2. Juli offiziell ihre Urkunden entgegen.

Interessierte Gäste können sich unter http://www.bayerischekueche.de informieren, wo die ausgezeichneten Wirtshäuser in ihrer Nähe zu finden sind.

 

Mit dieser gemeinsamen Initiative des Landwirtschaftsministeriums und des DEHOGA Bayern soll eine noch engere Allianz zwischen Land- und Gastwirten geschmiedet werden. „Das hervorragende Image unserer Spezialitäten und unserer Küche wird maßgeblich auch durch die bayerischen Wirte geprägt. Die Verwendung heimischer Produkte aus der jeweiligen Jahreszeit macht die bayerische Küche glaubwürdig, sie bekommt dadurch ein Gesicht“, so Staatsminister Brunner in München. „Land- und Gastwirtschaft müssen Hand in Hand gehen, diese Zusammenarbeit zu stärken, ist mein erklärtes Ziel.“ Durch diese Kooperation soll der weltweit exzellente Ruf der bayerischen Küche künftig noch besser genutzt und erfolgreich präsentiert werden.

 

„Mit dieser Klassifizierung stellen wir die Küchenkunst und Küchenkultur der bayerischen Regionen in den Mittelpunkt und heben die kulinarischen Höhepunkte jeder Jahreszeit gezielt hervor, um unsere Gäste mit unverwechselbaren Angeboten zu verwöhnen“, erläutert Brandl, und ergänzt: „Dabei spielen die heimischen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukte sowie die Erzeugnisse unserer Brauer und Winzer ebenso eine besondere Rolle, wie unsere Gastgeber, die ihr Haus mit hohem Engagement und freundlichen, versierten Mitarbeitern führen.“

 

Die ausgezeichneten Betriebe zeichnen sich alle durch eine starke Verwendung regionaler Produkte in ihren Küchen, die Pflege einer regionstypischen Küchenkultur und hohe Service- und Dienstleistungsqualität aus. Die Klassifizierung wurde aus dem bekannten und beliebten Wettbewerb „Bayerische Küche“ weiterentwickelt, der früher alle drei Jahre stattfand. Für interessierte Gastronomen ist der Einstieg in die dreistufige Klassifizierung jederzeit möglich.

 

„Hinsichtlich der klassifizierten Betriebe ist es nicht vordergründig von Bedeutung, wie viele Rauten der Betrieb aufweist“, so Brandl, „viel wichtiger ist es, überhaupt klassifiziert zu sein. Denn jeder Gast verfügt über ein individuelles Budget, wofür er ein Optimum an Qualität erwartet. Folglich lohnt es sich für alle bayerisch ausgerichteten Gastronomiebetriebe an der Klassifizierung teilzunehmen, gleich ob sie eine oder drei Rauten erhalten.“ Die vier Prüfungsschwerpunkte, nämlich Produktqualität, Dienstleistungsqualität und der genaue Blick vor und hinter die Kulissen sowie die damit verbundenen Kriterien führen zu einem Klassifizierungsergebnis auf höchstem Niveau.

 

Interessierte Betriebe können sich unter http://www.bayerischekueche.de informieren, anmelden und erhalten nach der Klassifizierung die Möglichkeit, sich in einem Steckbrief zu präsentieren.

 

Was wird bewertet?

Die Klassifizierung ruht auf vier verschiedenen Kategorien:

  • Produktqualität
    z.B. Warenherkunft, Speisen- und Getränkeangebot, Sensorik
  • Dienstleistungsqualität
    z.B. Service, Kartengestaltung
  • Vor den Kulissen
    z.B. Gasträume, Gesamterscheinung
  • Hinter den Kulissen
    z.B. Küchen und Lagerräume, Sanitäranlagen

Jede Kategorie ist mit einer Vielzahl verschiedener Kriterien und maximal zu erreichenden Punkten hinterlegt. Dadurch ergibt sich folgende Gewichtung:

 

grafik

 

Je mehr Rauten ein Betrieb erhält, desto umfangreicher oder besser erfüllt er die Kriterien. Dabei darf er bestimmte Untergrenzen der möglichen Punkte in den Einzelkategorien und der Gesamtpunktzahl nicht unterschreiten. Daneben gibt es Ausschlusskriterien, wie etwa die fehlende Verwendung regionaler Produkte.

Eine Raute:

logo ABK 1 01
  • Mindestpunktzahl: 228
  • Ausgezeichnete Bayerische Küche

Zwei Rauten:

logo ABK 2 01
  • Mindestpunktzahl: 260
  • Ausgezeichnete Bayerische Küche mit besonders gehobenem Niveau

Drei Rauten:

logo ABK 3
  • Mindestpunktzahl: 293
  • Ausgezeichnete Bayerische Küche in Bestform

Urkunden der Deutschen Hotelklassifizierung, der Deutschen Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen sowie des Bayerischen Wirte- und Unternehmerbriefs

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner - Eröffnungsrede- Ludwig Erhard Saal München

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner – Eröffnungsrede- Ludwig Erhard Saal München

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl ehren bayerische Gastgeber

Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner und der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V., Ulrich N. Brandl, haben heute in München Sterne-Klassifizierungen an 86 Hotels, Gasthäuser und Pensionen im Freistaat verliehen. Aigner: „Die Sterne sind ein Garant für die hohe Qualität der bayerischen Gastlichkeit. Sie heben das Image der einzelnen Häuser und sind eine Trumpfkarte gegenüber der Konkurrenz im In- und Ausland. Mit den neuen Zertifizierungen baut Bayern seine Spitzenposition als hochwertiges Urlaubsland weiter aus. Ich gratuliere unseren bayerischen Gastwirtinnen und Gastwirten sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.“

Preisverleihung Ilse Aigner u Ulrich Brandl DEHOGA Bayern

Preisverleihung Ilse Aigner u Ulrich Brandl DEHOGA Bayern

Mit den jetzt abgeschlossenen Klassifizierungen hat fast jeder vierte klassifizierte deutsche Betrieb seinen Standort in Bayern. Die Zahl der zertifizierten bayerischen Hotels liegt bei über 1.800. Von den Gasthäusern, Gasthöfen und Pensionen im Freistaat besitzen rund 300 die G-Sterne. „In einem immer größer werdenden Wettbewerb der zahlreichen bayerischen Betriebe ist die Sterneklassifizierung ein entscheidender Wegweiser für Gäste, die sich anhand der Klassifizierung für einen bestimmten Standard entscheiden. Hierbei setzt jeder Gast seine Prioritäten anders. Somit kommt es nicht auf die Anzahl, sondern auf das Vorhandensein der Sterne an“, so DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl.

Die ausgezeichneten Betriebe kommen aus allen Landesteilen Bayerns. Im Hotelbereich erhalten in der aktuellen Verleihungsrunde 77 Betriebe Klassifizierungsurkunden, darunter zwei Fünf-Sterne-Hotels, 30 Vier-Sterne-Hotels, 43 Drei-Sterne-Hotels und zwei Zwei-Sterne-Hotels. Bei den Gasthäusern, Gasthöfen und Pensionen werden sechs Drei-Sterne-Betriebe und drei Vier-Sterne-Betriebe ausgezeichnet. Zugleich erhalten 34 Unternehmer die Auszeichnung ,Bayerischer Wirtebrief‘.

Gruppe der Sieger der Sterne

Gruppe der Sieger der Sterne

In der Hotellerie erhielten bei der aktuellen Verleihungsrunde 77 Betriebe
Klassifizierungsurkunden. Am größten war die Nachfrage im Drei-Sterne-Bereich, wo 43 Hotels die Qualitätskontrolle erfolgreich absolvierten. Im Zwei-Sterne-Segment waren es zwei Betriebe, im Vier-Sterne-Segment 30 und im Fünf-Sterne-Bereich zwei Betriebe. Bei den Gasthäusern, Gasthöfen und Pensionen wurden sechs Drei-Sterne-Betriebe und drei Vier-Sterne-Betriebe klassifiziert. Die ausgezeichneten klassifizierten Betriebe kommen aus allen Landesteilen Bayerns.

Blumen für WiMi Ilse Aigner vom Präsidenten DEHOGA Bayern Ulrich N. Brandl

Blumen für WiMi Ilse Aigner vom Präsidenten DEHOGA Bayern Ulrich N. Brandl

Die Deutsche Hotelklassifizierung mit ihren fünf international anerkannten
Kategorien (1 – 5 Sterne) ist 1996 vom Branchenverband DEHOGA e.V. unter
maßgeblicher Initiative Bayerns entwickelt und eingeführt worden. 2005 wurde das bewährte Qualitätssystem um die G-Klassifizierung für Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen erweitert. Die ausgehändigten Sterne sind in beiden Klassifizierungssystemen für einen Zeitraum von drei Jahren gültig.

Durchgeführt werden die Bewertungen im Freistaat von der Bayern Tourist GmbH (BTG), einer Tochtergesellschaft des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V. Sie nimmt hierzu bei allen zu klassifizierenden Betrieben eine Vor-Ort-Prüfung vor. Nach dem Vorbild der Deutschen Hotelklassifizierung haben mittlerweile die Hotelverbände von 14 weiteren europäischen Ländern ein harmonisiertes europäisches Klassifizierungssystem eingeführt. Damit wird den Gästen auch grenzüberschreitend eine zuverlässige Entscheidungshilfe für die
Auswahl der Hotels geboten.

Mit der Qualifizierungsreihe Bayerischer Wirte- und Unternehmerbrief wird den Teilnehmern kompakt, aktuell und übersichtlich ein ganzheitliches,
betriebswirtschaftliches Konzept vermittelt. Modernes Know-how der wirtschaftlichen Unternehmensführung für Hotellerie und Gastronomie wird in den Bereichen Selbstmanagement und Mitarbeiterführung, Marketingplanung und Verkauf, Finanzierung, Kostenmanagement und Rechtsgrundlagen vermittelt. Der Bayerische Wirte- und Unternehmerbrief umfasst die vier Basismodule Gastgewerbliche Betriebswirtschaft Baustein I und II, Mitarbeiterführung im Gastgewerbe-Personalwesen, einen Marketing-Workshop sowie einen 5-tägigen Praxisblock.
Träger ist der DEHOGA Bayern, die Durchführung geschieht durch die BTG Bayern Tourist GmbH.

Die Sterneklassifizierungen sind für einen Zeitraum von drei Jahren gültig. Durchgeführt werden die Klassifizierungen im Freistaat Bayern von der BTG Bayern Tourist GmbH, einer Tochtergesellschaft des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V.