Archiv der Kategorie: Gastronomie

Fleischsommelier – Fachkraft Fleisch

Wo ist er Unterschied zum Fleischsommelier – Fachkraft Fleisch ?

Die genaue Bezeichnung in Österreich lautet „Diplomierter Fleischsommelier“, in Deutschland heißt dieses „Fachkraft Fleisch mit IHK Zertifikat“. Was weckt mehr das Interesse eine solche Ausbildung zu machen?

Experten erkennen gutes Fleisch nicht erst am Geschmack. Fleischsommeliers und -sommelièren wissen, wo man es findet mit welcher Qualität – Landwirt und wie man es zubereitet. So kann jeder diese Kenntnisse, Fachkenntnisse zum Thema Fleisch vertiefen.

Fleischsommeliers schmecken mehr

Experten für Fleisch werden immer wichtiger. Die Nachfrage nach guten Lebensmitteln steigt, siehe hierzu auch dieBundeskampagne – Tierwohl- nicht nur für den Genuss, sondern auch für die Gesundheit.

Der IHK Kurs „Fachkraft Fleisch mit IHK Zertifikat“ kann bei der IHK geleistet werden, die Bezeichnung ist gegenüber der Österreichischen Bezeichnung diplomierter Fleischsommelier natürlich schwach.

Inhalte zum Österreichischen WIFI-Lehrgang zur/zum Fleischsommelière/Fleischsommelier besteht aus drei Modulen:

Basismodul für Fleischsommeliers
Kulturgeschichte
Definition von Fleisch und Fleischprodukten im Überblick
Landwirtschaft in Österreich
Nutztierhaltung, Fleischmarkt, Fleischkonsum
Tiergesundheit
Ethik in der Tierhaltung
Gesetzliche Vorschriften im Überblick
Qualitätsmanagement, Qualitätssicherungssysteme
Sensorik
Praxistag Landwirtschaft (Exkursion)
Praxistag Schlacht- und Zerlegebetriebe (Exkursion)
Modul: Fleischproduktion für Fleischsommeliers
Teilstückkunde in Theorie und Praxis
Fleischerzeugnisse: Produktion in Theorie und Praxis
Internationale Spezialitäten: Fleisch- und Fleischerzeugnisse
Plattenlegen und Produktpräsentation
Verkaufsschulung
Fleisch in der Ernährung
Grillseminar (Praxis)
Modul: Kulinarik für Fleischsommeliers
Fleisch in der Küche
Fleischgerichte: National und international I
Konsumverhalten, Marktforschung, Trends
Vorbereitung auf die Prüfung

Fleischexpertise mit Diplom

Mit Ihrem WIFI-Diplom „Fleischsommelier“ vermitteln Sie zwischen Produzenten und immer anspruchsvolleren Endkunden. Denn das Wissen über Lebensmittel ist nicht nur im Handel oder der Gastronomie gefragt: Auch im Diätbereich und der Qualitätssicherung werden Fleischexperten gebraucht. Für den Abschluss müssen Sie eine mündliche und schriftliche Prüfung absolvieren. Außerdem erwarten Sie Praxisaufgaben auf die Sie von Trainer/innen aus der Praxis bestens vorbereitet werden.

Voraussetzung: Berufserfahrung mit Lebensmitteln

Für den Fleischsommelier/-sommelièren-Lehrgang sollten Sie Praxis in einer Lebensmittel-Branche vorweisen können: z.B. in Lebensmittelhandel, -einkauf oder -verkauf, in der Lebensmittelkontrolle (Inspekteure u.ä.), in der Ernährungsberatung oder der Gastronomie. Aber auch Privatpersonen mit großem Interesse am Thema Fleisch können den Kurs absolvieren.

In Deutschland wird die Ausbildung zum Fleischer/innen so dargestellt:

Die Tätigkeit im Überblick

Fleischer/innen stellen Fleisch- und Wurstwaren, Feinkosterzeugnisse, Gerichte und Konserven her. In Fleischerläden präsentieren und verkaufen sie die Produkte und beraten Kunden.

Fleischer/innen finden Beschäftigung in erster Linie

in Betrieben des Fleischerhandwerks

in der Fleisch- und Wurstwarenindustrie

in Einzelhandelsgeschäften

in Fleischgroßmärkten

in Schlacht- und Fleischzerlegebetrieben

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

in der Gastronomie, z.B. in Gaststätten mit eigener Metzgerei

Die Ausbildung im Überblick

Fleischer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Die Ausbildung wird durch Wahlqualifikationseinheiten vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:

Schlachten

Herstellen besonderer Fleisch- und Wurstwaren

Herstellen von Gerichten

Kundenberatung und Verkauf

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Slow Mobil® beim Restaurant Broeding – München

Slow Mobil® ist eine rollende Küche, die zu Kindergärten, Horten und Grundschulen kommt und Kindern den Spaß am gemeinsamen Kochen und Essen ermöglicht.

Slow Mobil® beim Restaurant Broeding - München

Slow Mobil® beim Restaurant Broeding – München

Das Slow Mobil® steht momentan beim Restaurant Broeding und Manuel Reheis begleitet die Kinder beim Kochen.
Die Kinder haben eine solche Freude selbst zu kochen, dass es einen ermutigt diese Art des Kochens den Kindern von 6 -14 Jahren gerne beizubringen und seine Erfahrungen als Koch spielerisch einfließen zu lassen.
Die Kinder lernen auf was es besonders beim Kochen und beim Zubereiten der Gerichte ankommt, woher, kommen die Zutaten. Frische Zutaten wie Gewürze und Gemüse machen erst ein leckeres Gericht aus. Die Kinder schmecken den Unterschied, wenn Knoblauch karamelisiert wird, Zitronenschale hinzu gerieben wird und frische Kräuter wie Basilikum dazu Verwendung findet. Das Ganze dann in einem Laib Parmesan kredenzt, dass ist dann schon was besonderes.

Ravioli-Tomaten-Parmesankaese Zitronen Basilikum Restaurant Broeding Manuel Reheis

Ravioli-Tomaten-Parmesankaese Zitronen Basilikum Restaurant Broeding Manuel Reheis

Die Kinder schmecken den Unterschied, wenn bei einem Soufflé Crème fraîche verwendet wird und die klein geschnittenen Äpfel mit Zimt und geriebener Zitronenschale angerichtet werden. Dazu gibt es dann noch eine feine Zartbitterschokolade, aus einem Anbaugebiet, als Treppenaufgang.

Dieses Angebot geht noch diese ganze Woche (KW15).
Für Kinder sehr zu empfehlen, sehr freundlicher Umgang!!

Zusatzinformation:
Das Restaurant Broeding
wird von Gottfried Wallisch und Manuel Reheis geführt. Sie sind zwei österreichische Weinliebhaber, die eine große Schwäche für gutes Essen haben. Das Restaurant Broeding servieren seit 1990 ausschließlich ein täglich wechselndes 6-Gang Menü.

An jedem ersten Mittwoch im Monat wird ein wechselndes Vegetarisches Menü serviert.

Das Restaurant Broeding feiert dieses Jahr sein 25 jähriges.

Restaurant Broeding Schulstrasse 9 80634 München (Neuhausen) Tel: 0 89/16 42 38 E-Mail: info(at)broeding.de

Best of Gastro 2015 – Schweiz

Zum 11. Mal wurde der Schweizer Publikumspreis «Best of Swiss Gastro» verliehen. Sieben Lokale, darunter zwei aus der Region Zürich, durften in Luzern den begehrten Winner-Titel entgegennehmen. Eines darf sich fortan sogar Master nennen: das LOFT FIVE aus Zürich.

LOFT FIVE gewinnt Master-Titel

Vergangenen April hat die Fachjury von Best of Swiss Gastro 121 Lokale ausgezeichnet, die in den vergangenen drei Jahren neu eröffnet oder ihr Konzept neu ausgerichtet haben. Danach stellten sich die Restaurants, Bars, Take-Aways und Cafés zwei Monate lang dem Urteil des Publikums.

Rund 60‘000 Noten wurden abgegeben, per Voting-Karte, App oder Web, und haben zusammen mit der Anzahl Stimmen und der Fachjury-Benotung eine Gesamtwertung für jedes Lokal ergeben. Aus jeder der sieben Kategorien ist so ein Gewinner hervorgegangen – oder eben ein «Winner Best of Swiss Gastro». Das LOFT FIVE aus Zürich hat die beste Wertung überhaupt erhalten und ist damit sogar «Master Best of Swiss Gastro» geworden.

Eindeutige Überflieger: der Master und die übrigen Winner

Das LOFT FIVE überzeugte Jury und Publikum durch seine Innenarchitektur mit fünf ausgesprochen charakteristisch gezeichneten Bereichen, aber ebenso durch die saftigen Burger und das moderne, der urbanen Umgebung der Europa-Allee entsprechende Ambiente. Damit hat das neue Lokal in der Kategorie Trend den ersten Platz gewonnen – und dank der besten Gesamtwertung den Master-Titel.

Dies sind alle Gewinner von Best of Swiss Gastro 2015:

Winner Trend und Master: LOFT FIVE, Zürich ZH
Winner Classic: Grotto La Baita, Magadino TI
Winner Gourmet: dreizehn sinne, Schlattingen TG
Winner Activity: Albergo Colmanicchio, Locarno TI
Winner Bar & Nightlife: Hotel Wetterhorn, Hasliberg-Hohfluh BE
Winner Coffee: frühling, Basel BS
Winner On The Move: St.Adelhof, Zürich ZH

Die besten Schweizer Gastro-Betriebe 2015

Es ist soweit: Die Gewinner des diesjährigen Best of Swiss Gastro Awards stehen fest. Aus 121 Betrieben wurden in 7 Kategorien die besten Gastronomieunternehmen der Schweiz gekürt.

Auf dieser Seite finden Sie alle Gewinner der Award Night 2014.

MASTER & Kategorie Trend

1. Rang: LOFT FIVE, Zürich

2. Platz: Marché Mövenpick, Zürich

3. Platz: Equi Table, Zürich

Kategorie Classic

1. Rang: Grotto La Baita, Magadino

2. Platz: Zunfthaus Kreuz, Oberwil

3. Platz: Restaurant Krone, Buochs

Kategorie Activity

1. Rang: Albergo Colmanicchio, Locarno

2. Platz: Bergrestaurant Bühlberg, Lenk im Simmental

3. Platz: Berghaus Erika, Klosters Dorf

Kategorie Gourmet

1. Rang: dreizehn sinne, Schlattingen

2. Platz: Wein & Sein, Bern

3. Platz: Le Chef, Zürich

Kategorie Bar & Nightlife

1. Rang: Hotel Wetterhorn, Hasliberg-Hohfluh

2. Platz: Lunaris Chillout Bar, St. Gallen

3. Platz: PAUL CLUB, St. Gallen

Kategorie On the Move

1. Rang: St.Adelhof, Zürich

2. Platz: escasano, Basel

3. Platz: DrüRadKafi, Adliswil
Kategorie Coffee

1. Rang: frühling, Basel

2. Platz: Schokolato, Wallisellen

3. Platz: Frida’s Coffee & Cake, Winterthur

Weitere Informationen über den Preis und seine Geschichte: www.gastroawards.ch

DEHOGA Bayern Klassifizierung – Ausgezeichnete Bayerische Küche

DEHOGA Bayern Klassifizierung – Ausgezeichnete Bayerische Küche – REGIONAL. SAISONAL. ORIGINAL

Unter diesem Motto zeichneten DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl zusammen mit dem Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner Gastronomiebetriebe aus allen Regierungsbezirken Bayerns mit der Klassifizierung Ausgezeichnete Bayerische Küche aus. In den Räumen des Landwirtschaftsministeriums in München nahmen die Gastronomen am 2. Juli offiziell ihre Urkunden entgegen.

Interessierte Gäste können sich unter http://www.bayerischekueche.de informieren, wo die ausgezeichneten Wirtshäuser in ihrer Nähe zu finden sind.

 

Mit dieser gemeinsamen Initiative des Landwirtschaftsministeriums und des DEHOGA Bayern soll eine noch engere Allianz zwischen Land- und Gastwirten geschmiedet werden. „Das hervorragende Image unserer Spezialitäten und unserer Küche wird maßgeblich auch durch die bayerischen Wirte geprägt. Die Verwendung heimischer Produkte aus der jeweiligen Jahreszeit macht die bayerische Küche glaubwürdig, sie bekommt dadurch ein Gesicht“, so Staatsminister Brunner in München. „Land- und Gastwirtschaft müssen Hand in Hand gehen, diese Zusammenarbeit zu stärken, ist mein erklärtes Ziel.“ Durch diese Kooperation soll der weltweit exzellente Ruf der bayerischen Küche künftig noch besser genutzt und erfolgreich präsentiert werden.

 

„Mit dieser Klassifizierung stellen wir die Küchenkunst und Küchenkultur der bayerischen Regionen in den Mittelpunkt und heben die kulinarischen Höhepunkte jeder Jahreszeit gezielt hervor, um unsere Gäste mit unverwechselbaren Angeboten zu verwöhnen“, erläutert Brandl, und ergänzt: „Dabei spielen die heimischen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukte sowie die Erzeugnisse unserer Brauer und Winzer ebenso eine besondere Rolle, wie unsere Gastgeber, die ihr Haus mit hohem Engagement und freundlichen, versierten Mitarbeitern führen.“

 

Die ausgezeichneten Betriebe zeichnen sich alle durch eine starke Verwendung regionaler Produkte in ihren Küchen, die Pflege einer regionstypischen Küchenkultur und hohe Service- und Dienstleistungsqualität aus. Die Klassifizierung wurde aus dem bekannten und beliebten Wettbewerb „Bayerische Küche“ weiterentwickelt, der früher alle drei Jahre stattfand. Für interessierte Gastronomen ist der Einstieg in die dreistufige Klassifizierung jederzeit möglich.

 

„Hinsichtlich der klassifizierten Betriebe ist es nicht vordergründig von Bedeutung, wie viele Rauten der Betrieb aufweist“, so Brandl, „viel wichtiger ist es, überhaupt klassifiziert zu sein. Denn jeder Gast verfügt über ein individuelles Budget, wofür er ein Optimum an Qualität erwartet. Folglich lohnt es sich für alle bayerisch ausgerichteten Gastronomiebetriebe an der Klassifizierung teilzunehmen, gleich ob sie eine oder drei Rauten erhalten.“ Die vier Prüfungsschwerpunkte, nämlich Produktqualität, Dienstleistungsqualität und der genaue Blick vor und hinter die Kulissen sowie die damit verbundenen Kriterien führen zu einem Klassifizierungsergebnis auf höchstem Niveau.

 

Interessierte Betriebe können sich unter http://www.bayerischekueche.de informieren, anmelden und erhalten nach der Klassifizierung die Möglichkeit, sich in einem Steckbrief zu präsentieren.

 

Was wird bewertet?

Die Klassifizierung ruht auf vier verschiedenen Kategorien:

  • Produktqualität
    z.B. Warenherkunft, Speisen- und Getränkeangebot, Sensorik
  • Dienstleistungsqualität
    z.B. Service, Kartengestaltung
  • Vor den Kulissen
    z.B. Gasträume, Gesamterscheinung
  • Hinter den Kulissen
    z.B. Küchen und Lagerräume, Sanitäranlagen

Jede Kategorie ist mit einer Vielzahl verschiedener Kriterien und maximal zu erreichenden Punkten hinterlegt. Dadurch ergibt sich folgende Gewichtung:

 

grafik

 

Je mehr Rauten ein Betrieb erhält, desto umfangreicher oder besser erfüllt er die Kriterien. Dabei darf er bestimmte Untergrenzen der möglichen Punkte in den Einzelkategorien und der Gesamtpunktzahl nicht unterschreiten. Daneben gibt es Ausschlusskriterien, wie etwa die fehlende Verwendung regionaler Produkte.

Eine Raute:

logo ABK 1 01
  • Mindestpunktzahl: 228
  • Ausgezeichnete Bayerische Küche

Zwei Rauten:

logo ABK 2 01
  • Mindestpunktzahl: 260
  • Ausgezeichnete Bayerische Küche mit besonders gehobenem Niveau

Drei Rauten:

logo ABK 3
  • Mindestpunktzahl: 293
  • Ausgezeichnete Bayerische Küche in Bestform

BHG – GastroFrühling 2014 im Hippodrom auf der Theresienwiese

Das Größte Branchentreffen des Gastgewerbes in Bayern. In München trafen sich über 2.200 Hoteliers und Gastronomen aus ganz Bayern im Hippodrom.

BHG DEHOGA Bayern Frühlingsfest 2014

BHG DEHOGA Bayern Frühlingsfest 2014

Es ist schon Bayerische Tradition, dass sich einmal im Jahr Hoteliers und Gastronomen aus ganz Bayern beim GastroFrühling auf dem Münchner Frühlingsfest im Hippodrom treffen. Zum letzten Mal im Hippodrom, denn kommendes Jahr wird es dieses nicht mehr geben.

Der neue Pächter Siegfried Able plant ein neues Zelt, dieses wird der „Marstall“ nennen.

In seiner Grundsatzrede hat BHG- DEHOGA Präsident Ulrich Brandl einmal mehr die aktuellen Branchenthemen aufgegriffen. Zentrale Themen sind nach wie vor Fachkräftesicherung, GEMA, Hygiene-Barometer, Lärmemissionen, Umsatzsteuer Gastronomie und Hotellerie und die Regionalität der bayerischen Landschaft und Wirtshäuser.

BHG DEHOGA Bayern Brandl 2014

BHG DEHOGA Bayern Brandl 2014

Mit deutlicher Aussage zum Standort Bayern zu regionalen Wirtshäusern und einer Beibehaltung der reduzierten Umsatzsteuer für die Hotellerie und Abschaffung der Wettbewerbsverzerrung für die Gastronomie und Wirtshäuser hat Präsident Brandl einmal mehr den Nerv der Gastronomen getroffen.

Um Gastgeber in Bayern sein zu können müssen die Sorgen der Gestronmomen realistisch eingeschätzt werden, damit ihre Bedeutung in einer modernen Gesellschaft stand halten können.

Die Grundsatzrede von Ulrich N. Brandl, Prädident der BGH- DEHOGA Bayern:

Gastgeber in Bayern / Deutschland: Sorgen, Darstellung,
Wirklichkeit und Bedeutung in einer modernen Gesellschaft

Bereits zum vierten Mal wird mir die Ehre zuteil den Blick von dieser Bühne genießen zu dürfen. Vor einer so überwältigenden Zahl leidenschaftlicher Kollegen und Mitarbeiter aus ganz Bayern sprechen zu dürfen, ist mir eine große Ehre. Neben Ihnen/Euch möchte ich aber auch unsere Gäste auf das herzlichste unter uns begrüßen. Allen voran unsere beiden Ehrenpräsidenten Wiggerl Hagn und Sigi Gallus, alle weiteren en bloc, aber nicht weniger herzlich: Alle anwesenden Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestags, des Bayerischen Landtags, alle Mitglieder des Münchner Stadtrats sowie alle anwesenden Präsidenten und Vertreter befreundeter Verbände und Organisationen, die heute sehr zahlreich erschienen sind, allen voran den Präsidenten unseres Bundeverbandes, Ernst Fischer, auf das herzlichste zu begrüßen.

Des Weiteren gestatten Sie mir eine Dame aus unserem Großen Vorstand
besonders herauszuheben: Unsere Bezirksvorsitzende aus Oberfranken, Andrea Luger, die ich heute aufgrund Ihres großartigen Engagements für das bayerische Gastgewerbe mit unserer Verdienstmedaille mit Ehrennadel in Gold auszeichnen darf.

BHG Ehrennadel in Gold für Andrea Luger

BHG Ehrennadel in Gold für Andrea Luger

Hier und heute bereits zum vierten Mal zu Ihnen sprechen zu dürfen, bedeutet für mich aber auch Anspruch und Verpflichtung. Zum Anspruch gehört unter anderem jedes Jahr wieder der Bezeichnung „Grundsatzrede“ gerecht zu werden und dem Vertrauen, das Sie/Ihr mit Ihrem Besuch zeigt, zu rechtfertigen.

Ich betrachte es als Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern als meine Aufgabe das in Worte zu fassen, was uns bei der täglichen Arbeit bewegt und sehr oft leider auch behindert. Ich möchte aber auch zum Nachdenken anregen und Perspektiven für eine – wenn nicht die schönste Branche der Welt – aufzeigen. Beginnen möchte ich mit den Themen, die uns schon länger und neu auf den Nägeln brennen.

BHG Bayern Einzug der Fahnen 2014

BHG Bayern Einzug der Fahnen 2014

Ausbildung

Mit knapp 12.000 Auszubildenden und über 2000 Schülern und Studiereden in gastgewerblichen Schul- und Studiengängen bei nunmehr 354.000 Beschäftigten, was eine Steigerung von zwölf Prozent bedeutet, müssen wir uns bestimmt nicht verstecken. Als Verband begleiten wir unsere Mitglieder bei einer wertschätzenden Ausbildung junger Nachwuchskräfte und geben zusammen mit den IHK´s in Bayern

Hilfestellung wo wir nur können. Das duale Ausbildungssystem generiert gerade in unserer Branche seit Jahrzehnten Fachleute, die auf der ganzen Welt begehrt und geschätzt sind.

Zu Hause allerdings, da wo der Taler sprichwörtlich gemünzt wird, ist es mit der Wertschätzung gastgewerblicher Berufe oftmals leider nicht weit her. Bedienen, Service am Gast leisten muss gerade vor Hintergrund der Bedeutung von Dienstleistung heute in der Gesellschaft insgesamt und nicht zuletzt auch bei staatlichen Organen einen anderen Stellenwert erhalten. Auch Auszubildende in gastgewerblichen Berufen verdienen Respekt und Anerkennung für das was sie tun.
Wer meint etwas Besseres zu sein und das auch zeigen zu müssen, wird genau diesem Anspruch am allerwenigsten gerecht.

GEMA

Es bleibt dabei. Geistiges Eigentum muss geschützt und bezahlt werden wie andere Produkte auch. Wir haben auch kein Problem damit, dass Urheberrechte zentral vertreten werden. Monopolistische Strukturen allerdings wie sie der GEMA eigen sind, sind in diesem Bereich genauso abzulehnen wie in allen anderen Bereichen!
Und deshalb bleibt es, auch wenn wir das Schlimmste im vergangenen Jahr
abwenden konnten, bei zwei wesentlichen Kernforderungen:

1. muss das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz dahingehend geändert
werden, dass sich Urheber und Nutzer gleichberechtigt gegenüberstehen und
2. muss die monopolistische Struktur der GEMA künftig auch durch das
Bundeskartellamt überwacht werden.

Nur dann kann ein vielfältiges Kulturprogramm auf Dauer erhalten werden und wird sichergestellt, dass die Einnahmen auch gerecht verteilt werden.

Hygiene-Barometer

Hygiene und Sauberkeit ist für unsere Branche eine zwingende Voraussetzung – keine Frage. Auch wenn es uns hier im vergangene Jahr mit der Abwehr des Hygiene-Barometers und der Aussetzung des Internetprangers gelungen ist das Schlimmste abzuwenden: Die Rufe vermeintlicher Verbraucherschützer und ideologischer Weltverbesserer verstummen nicht. Einem Kennzeichnungssystem, das am Ende wieder nichts anderem als einem modernen Pranger gleichkommt, erteilen wir egal in welcher Form eine klare Absage. Fakt ist und bleibt nämlich, dass

1. die bestehenden gesetzlichen Regelungen bis hin zur Schließung eines
Betriebes ausreichend sind und lediglich konsequent angewandt werden
müssen
2. eine Kennzeichnung und/oder Eintragung im Internet, weil kaum zu
löschen, schlimmer als jeder mittelalterliche Pranger ist
3. eine fälschlicherweise erfolgte Kennzeichnung katastrophale
wirtschaftliche Auswirkungen hat und der daraus resultierende
Schadenersatzanspruch kaum zu regeln ist
4. und die neueste Idee aus Brüssel Pflichtgebühren für Regelkontrollen
einzuführen einer schamlosen Abzocke gleichkommt. Hoheitliche
Staatsaufgaben wie Kontrollen dieser Art sind aus Steuereinnahmen zu
bezahlen und nicht durch zusätzliche Gebühren!

Gewerbliche Vermietung von Privatwohnraum

Ein guter Gastgeber zu sein und hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards zu
erfüllen ist auch unser Anspruch als Hotelier. Für Verlässlichkeit und gleiche
Bedingungen zu sorgen die klare Aufgabe des Staates. Die Duldung der Vermietung von privatem Wohnraum für gewerbliche Übernachtungen widerspricht dem eindeutig. Fakt ist, dass

1. Auflagen, Sicherheits-, Hygiene- und Qualitätskriterien, die für
konzessionierte Betriebe gelten, hier systematisch umgangen werden
2. es höchst fraglich ist, ob Steuern aus den erzielten Einnahmen
ordnungsgemäß abgeführt werden
3. durch eine Vermietung privater Wohnungen Belästigungen für normale
Mieter entstehen können
4. gerade in Ballungszentren durch diese Zweckentfremdung wertvoller
Wohnraum verloren geht
5. und nicht zuletzt der Wettbewerb empfindlich verzerrt wird.
6. Wie beim Thema Schwarz- oder Graugastronomie heißt unsere
berechtigte Forderung auch hier – gleiche Regeln für das gleiche
Geschäft!

Landesentwicklungsprogramm und ländlicher Raum

Nichts spricht gegen einfache, schlanke Vorgaben seitens des Staates, solange das Wesentliche beinhaltet ist. Der Tourismus muss aber aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung Platz im Landesentwicklungsplan finden. Konkret muss die Möglichkeit geschaffen werden Leuchtturmprojekte auch in ländlichen Regionen zu erstellen. Und auch sonst müssen die Rahmenbedingungen bei der Raumnutzung gerade im ländlichen Raum die Belange des Tourismus berücksichtigen. Bei dem Bemühen den ländlichen Raum wieder attraktiver zu gestalten, kommt einem florierenden Tourismus mit seinen Arbeitsplätzen und seiner Wertschöpfung auch in den entlegensten Winkeln eine wesentliche Rolle zu.

Regionalität / regionale Produkte

Bayern ist aus vielfältigen Gründen auf der ganzen Welt so beliebt. Der hohe
Qualitätsstandard heimischer Nahrungsmittel ist sicher einer davon. Diese Vielfalt auf den Teller zu bringen, ist für unsere Branche Aufgabe und Chance zugleich. Mit Projekten wie der Ausgezeichneten Bayerische Küche oder Wirte kochen für Kinder wollen wir Impuls- und Ideengeber sein. Dazu beitragen, dass Ernährung auch bei Jugendlichen neben anonymen Fast-Food wieder vielfältiger wird. Aufzuzeigen, dass hochwertiges Essen auch einen angemessenen Preis haben muss, ist unsere Kompetenz und niemand kann dem besser ein Gesicht geben als der Wirt vor Ort.

Regionale Spezialitäten wie Bayerwald-Lamm, Oberpfälzer Karpfen, Nürnberger Rostbratwürstl, Schrobenhausener Spargel, Allgäuer Käsespezialitäten und nicht zuletzt fränkische Spitzenweine und bayerisches Bier bieten enorme Chancen bayerische Wirtshauskultur neu zu definieren und nicht zuletzt auch beste Voraussetzungen für gehobene bayerische Hauben- und Sterneküchen.

Effiziente Tourismusstruktur für Bayern

Auch wenn es uns zwischenzeitlich gelungen ist hier eine Debatte in Gang zu
setzen, komme ich mir hier zusammen mit den IHK`s manchmal vor wie Don
Quichotte in seinem Kampf gegen Windmühlen. Was aber wichtig und richtig ist, muss weiterverfolgt werden. Und auch wenn es dauert, lassen wir beim Kampf um die Entwicklung einer Idealstruktur nicht locker. Ziel ist Bayern als starke Marke im Wettbewerb der internationalen Tourismusdestinationen zu erhalten und weiter auszubauen. Deshalb tun wir gut daran ein Idealbild für die Struktur einer Topdestination zu entwickeln. Nicht als Vorgabe von oben, sondern als Hilfestellung und Leitfaden für alle, die ein echtes Interesse daran haben, dass Bayern an der Spitze bleibt. Aufgaben müssen in einem Workshop von Spezialisten aus allen relevanten Bereichen neu definiert und klar strukturiert werden mit dem Ziel, dass sie dort erledigt werden, wo sie die größte Wirkung erzeugen. Und das Wichtigste, es muss Vertrauen geschaffen werden! Vertrauen durch eine gerechte und nachvollziehbare Verteilung der Nachfrage auf Stadt und Land in allen Regionen Bayerns,
die mit ihrer vielfältigen Kulturlandschaft das Gesamtkunstwerk Bayern
prägen.

Erfolge des Verbandes – einer starken Gemeinschaft

Neben den bereits erwähnten Erfolgen haben wir aber auch noch einiges mehr erreicht…

Abwehr der Bettensteuer
Lockerung der „Stillen-Tage-Regelung“
Erhalt des reduzierten Umsatzsteuersatzes in der Hotellerie
Landauf/Landab spricht unser Verband wieder mit einer starken Stimme und
das müssen wir uns bewahren.
Durch Bündelung/Zusammenführung von Interessen und die
Zusammenarbeit mit anderen Verbänden haben wir unsere Schlagkraft
erhöhen können. Mit mittlerweile acht Verbänden gemeinsame Ziele
abgesteckt und regelmäßig überprüft wo weitere Zusammenarbeit möglich ist.
Im Einzelnen sind dies:
– der Bayerischen Campingverband, mit dessen Vorsitzenden Georg Spätling
– der Bayerischen Kur- und Heilbäder-Verband mit dessen Vorsitzendem
Klaus Holetschek
– der Fränkischen Weinbauverband mit dessen Präsidenten Artur Steinmann
– der Bund der Selbstständigen mit Präsident Ingolf Brauner
– der Bayerische Brauerbund vertreten durch Präsident Friedrich Düll
– der Verband der Privatbrauereien mit Präsident Gerhard Ilgenfritz
– der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller mit
Ihrem Präsidenten Wenzel Bradac
– der Fleischerverband Bayern mit seinem Vorstand, Landesinnungsmeister
und Münchner Stadtrat Georg Schlagbauer

Eine hervorragende Zusammenarbeit pflegen wir aber auch mit den IHK`s und der vbw. Herzlichen Dank dafür an die Präsidenten der IHK`s und an
Präsident Alfred Gaffal, vbw.

Neue Herausforderungen / Themen

Völlig überzogene Vorschriften bei Brandschutz und Statik bei Modernisierung
und Neubau

Ich habe mein Leben lang gerne gebaut und habe gerade wieder eine große
Baustelle, aber es macht keinen Spaß mehr, ist nicht selten frustrierend und
geradezu demotivierend. Allerdings etwas gegen völlig überzogene Vorschriften in diesem Bereich zu sagen, muss man sich aber gut überlegen. Sofort wird man als jemand hingestellt, der Sicherheit nicht ernst nimmt und von Vertretern der Gewerbeaufsichtsämter nicht selten fast auf eine Stufe mit Verbrechern gestellt.
Persönliche Nachteile könnten sehr schnell die Folge sein, denn der Apparat könnte Kritik in diesem Bereich übel nehmen und mit noch mehr Kontrollen, die den Betrieb lahm legen und noch extremeren kostensteigernden Auflagen zurückschlagen. Nachdem ich aber weiß Gott nicht allein der Meinung und nicht wäre wer ich bin, wage ich es trotzdem das heute anzusprechen. Das was in diesen Bereichen zwischenzeitlich gefordert wird, läuft nämlich schon lange völlig aus dem Ruder. Das mag derzeit vermeintlich kein Problem sein, weil die Baubranche boomt. Was ist aber, wenn dies nicht mehr in dem Maße der Fall ist? Hier ist die Politik als Ganzes gefordert gegenzusteuern, denn einem einzelnen wird bei Kritik sofort das Totschlagargument entgegengehalten, ob er für Verletze oder gar Tote verantwortlich sein will. Die Art wie hier argumentiert und vorgegangen wird, ist meist
unsachlich und schlichtweg unverschämt.

Es kann nicht sein, dass in Deutschland die statische Bemessung von Bauteilen jedes Mal noch weiter erhöht wird, wenn in Bangladesch oder sonst einem Entwicklungsland auf der Welt ein Gebäude einstürzt. Ich bin jetzt 53 Jahre alt und kann mich Zeit meines Lebens nicht erinnern, dass in meinem Umfeld je ein Gebäude eingestürzt ist. Und dennoch verlangt die Statik heute beispielsweise in meinem neuen Saunabereich unter einer Galerie für maximal 15 Gäste eine stärkere Dimensionierung der tragenden Holzkonstruktion als sie unter der Hochtenne im Stadel unseres früheren Bauernhofes jemals verbaut waren über die jahrelang tonnenschwere Schlepper und Anhänger gefahren sind.

Wenn ein Kollege – und solche Fälle gibt es viele – sich entschließt 500.000 Euro in die Modernisierung und Attraktivitätssteigerung seines Hauses zu investieren, dann ist es in Ordnung, dass ein angemessener Teil auch in die Verbesserung der Sicherheit investiert wird. Wenn aber dann durch den Verlust des Bestandsschutzes 200.000 Euro von den geplanten 500.000 Euro für die Erfüllung von Brandschutzauflagen aufgebraucht werden müssten, diese dann zwangsläufig für qualitätssteigernde Maßnahmen nicht mehr zur Verfügung stehen und dieser Kollege dann die Modernisierung nicht vornimmt, ist niemandem geholfen und der volkswirtschaftliche Schaden definitiv größer als die vermeintlich verbesserte Sicherheit.

Auch darf man fragen, was eine zwischenzeitlich zusätzlich zur
Notausgangsbeleuchtung geforderte Sicherheitsbeleuchtung bringen soll, wenn man weiß, dass man im Brandfall wegen der starken Rauchentwicklung eh nichts mehr sieht. Interessant ist auch, dass in Gremien, in denen solche Vorgaben entwickelt werden, oft nur noch Theoretiker und Vertreter von Firmen sitzen, die die oftmals sehr speziellen Brandschutzprodukte entwickeln und natürlich verkaufen wollen.
Handwerker und selbst Feuerwehrvertreter scheinen da unerwünscht und stören nur. Wen wundert es da, dass es für bestimmte über Auflagen geforderte Produkte nur noch einen, maximal zwei Hersteller gibt und man gezwungen ist jeden Preis zu akzeptieren.

Ganz sicher ist Unfallschutz und Sicherheit wichtig. Und ganz sicher ist es gut ihn angemessen und moderat zu verbessern. Auf einer Baustelle darf aber nicht der gleiche Maßstab angelegt werden wie in fertigen Gebäuden. Zwingend erforderlich ist hier bei der Festsetzung von Richtlinien auch die betroffenen Handwerker zu Rate zu ziehen und wieder etwas mehr auf deren handwerkliches Können zu vertrauen.

Wenn wie selbstverständlich ohne jeden Zusammenhang der Umstand, dass ein Gewerkfremder unerlaubt aufs Dach steigt und im Montagebereich einer
Dachisolierung, wo sich Zimmerer mit traumwandlerischer Sicherheit bewegen, verunglückt und verletzt, als Begründung dafür herangezogen wird, im Keller ein fehlendes Geländer zu monieren, das wegen Montagearbeiten gerade entfernt werden musste, dann wird wirtschaftliches Arbeiten extrem erschwert und ist Maß und Ziel definitiv aus den Augen verloren. Wenn die Angst davor diese Fehlentwicklung anzuprangern dazu führt, dass sich entsprechende Kontrolleure aufführen wie die Axt im Walde, Handwerker und Bauherren per se behandeln als wären sie Verbrecher, dann hat das mit akzeptabler staatlicher Kontrolle nichts mehr zu tun. Wenn selbst den besten Unternehmern unserer Branche von eben solchen Kontrolleuren vorgehalten wird, man müsse deren Gäste vor ihrer Unvernunft beschützen. Dann stimmt einfach etwas ganz gewaltig nicht mehr. Und deshalb ist es dringend an der Zeit hier gegenzusteuern. Das Argument mit der vermeintlichen Sicherheit darf nicht dazu führen, dass die Vorschriften in diesem Bereich immer perverser werden.

Lärmemissionen

Ähnlich unrealistisch geht es in punkto Lärmemissionen zu. Konkret darf die TA Lärm nicht für Lärm gelten, der bei sozialer Kommunikation entsteht und damit in der bestehenden Form nicht auf die Gastronomie angewendet werden.

Liebe Verantwortliche in der bayerischen Politik. Wenn Ihnen bayerische Lebensart, Leben und leben lassen wirklich wichtig ist, dann hören Sie auf bei der Gesetzgebung auf Fachleute zu hören, die den Richtwert ab 22.00 Uhr auf 45 dB festlegen, wenn eine normale Unterhaltung bereits 60 dB verursacht.

Solch weltfremdem Wahnsinn muss Einhalt geboten werden. Wenn das so
weitergeht, stehe ich hier oben irgendwann in einer schalldichten Kabine und Sie sitzen mit Kopfhörern in Bänken und können sich mit ihrem Nachbarn nur noch per SMS unterhalten…

Mindestlohn

Und nicht zuletzt sei dann auch noch der Mindestlohn erwähnt. Alle durch unseren Verband vertretenen Unternehmer wünschen sich für Ihre Mitarbeiter ein ordentliches Auskommen und einen gerechten Lohn!

Ein gesetzlicher Mindestlohn ist aber definitiv der falsche Weg! Nicht nur, dass zu befürchten steht, dass es künftig in jedem Wahlkampf zu einer Überbietungsrallye kommt. Er berücksichtigt in keinster Weise betriebswirtschaftliche und tarifliche Gesetzmäßigkeiten sowie regionale Kaufkraftunterschiede. Wer einen gesetzlichen Mindestlohn fordert, müsste in logischer Konsequenz gleich auch noch einen betriebswirtschaftlich notwendigen Mindest-Verkaufspreis fordern oder…? Nein, das
natürlich nicht. Denn der wird gerade von denen, die am lautesten nach dem
Mindestlohn schreien, am allerwenigsten akzeptiert!

Verlust bayerischer Wirtshauskultur und damit bayerischer Identität

Die zunehmende Metropolisierung führt zu nachteiligem Strukturwandel und Verlust wichtiger Infrastruktureinrichtungen. Verheerend ist dieser Prozess für das Bild, die Attraktivität Bayerns in der Welt. Mit den Wirtshäusern stirbt auch ein wichtiger Teil bayerischer Identität und Lebensart. Eine Lebensart, die Bayern in der Welt berühmt und attraktiv gemacht hat.

Die Abwanderung und der damit einhergehende Kaufkraftverlust führen zwangsläufig zu einem seit Jahren anhaltenden Sterben von Dorfgaststätten und Wirtshäusern. Dies wiederum setzt unselige Kettenreaktion in Gang – erst stirbt das Wirtshaus und dann der Ort. Eine verfehlte Förderpolitik (Vereinsheime) und fehlende bzw. kaum mögliche Investitionen in die Attraktivität des Betriebes taten ein Übriges. Faire Wettbewerbsbedingungen, sprich ein reduzierter Umsatzsteuersatz auch in der Gastronomie würde hier entscheidende Impulse für eine Umkehr dieser Entwicklung leisten.

Den besten Beweis dafür hat die Entwicklung der Hotellerie seit der Einführung des reduzierten Satzes angetreten. Schwarz auf weiß und wissenschaftlich unterlegt beweisen dies die Ergebnisse aus dem aktuellen Betriebsvergleich des DWIF. O-Ton des verantwortlichen Projektleiters Dr. Maschke:

„Die Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes, die den
Beherbergungsbetrieben zweifellos eine Steigerung der Ertrags- und
Innenfinanzierungskraft gebracht hat, wäre für Gastronomiebetriebe
zumindest genauso notwendig gewesen.“

Wer also echtes Interesse am Erhalt bayerischer Wirtshauskultur und Lebensart hat, der kann und darf sich einem erprobten Mittel zum Gegensteuern, das zwischenzeitlich belastbar bewiesen hat, dass es nicht weniger, sondern mehr Steuereinnahmen in die Kassen des Staates spült, nicht weiter verschließen – dem reduzierten Mehrwertsteuersatz auf alle Lebensmittel – egal wo gekauft, wie zubereitet und wo gegessen!

Blick auf das wahre Gesicht der Branche

Ich möchte heute neben allen berechtigten Forderungen an die Politik Ihr Augenmerk aber auch auf das Bild, die Rolle unserer Branche in der Gesellschaft lenken, wofür wir – davon bin ich überzeugt – in hohem Umfang auch selbst verantwortlich sind.

Ich erlaube mir das, weil wir ja quasi unter uns sind. Die wenigen Pressevertreter allgemeiner Zeitungen, Radio und Fernsehanstalten, die außer der Fachpresse heute unserer Einladung gefolgt sind, dürfen das gerne hören. Zumal sich leider einige darauf verstehen, das Gesagte so zu interpretieren, dass die persönlich gewünschte Botschaft vermittelt wird. Vielleicht salopp und pauschal dargestellt, aber dennoch eine Tatsache, die ich seit Jahren mit Sorge beobachte und bedauere.

Umso mehr schätze ich Journalisten und Redakteure, wie Sie, die Sie heute da sind, die beide Seiten und damit auch das Positive unserer Branche beleuchten und begrüße alle anwesenden Pressevertreter nochmal sehr herzlich.

Aber zurück zum Gesicht unserer Branche. Ich erlaube mir bei solch komischen Überlegungen gerne einen Blick auf andere, in diesem Fall andere Branchen zu richten. Wie die es machen, warum die eventuell mehr Erfolg haben, besser ankommen oder einfach nur besser im öffentlichen Licht erscheinen?

Beginnen möchte ich dabei mit dem meines Erachtens Wesentlichen – damit wie wir wahrgenommen werden. Halten wir uns doch einmal vor Augen wie es auf einen Unbeteiligten wirkt, wenn wir – vorwiegend klein- und mittelständisch – unter der Last von Doppel- und Mehrfachfunktionen jammern und uns ungerecht behandelt fühlen und „die Medien“ gleichzeitig von Steuergeschenken für reiche Hoteliers, satten Großgastronomen, ekelerregenden Zuständen in Küchen und unmenschlichen
Arbeitsbedingungen berichten.

Wir sind uns einig und es ist längst bewiesen, dass die Berichterstattung über unsere Branche höchst einseitig ist, aber auch das hat seinen Grund.

Gerechte Rahmenbedingungen für die eigene Branche einfordern tun alle, aber es kommt auf das wie an. Kein Mensch fühlt sich zu Jammerern hingezogen, geschweige denn findet diese attraktiv. Noch weniger wenn man aus der Presse weiß, dass es sich in Wirklichkeit um heimliche Millionäre und Ausbeuter handelt.
Also wie machen das andere, insbesondere Branchen die vorwiegend von größeren Betrieben und Konzernen geprägt sind?

Die stellen auch Forderungen – nüchtern, sachlich und im Hintergrund.
Vordergründig, in der Außendarstellung, kein Jammern, höchstens mahnende Worte und die dezent, aber wirkungsvoll vorgetragene Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ansonsten nur Nachrichten zu den tollen eigenen Produkten, zum großen, sozialen Engagement der eigenen Firma und dem tollen Beitrag des eigenen Unternehmens zum wirtschaftlichen Wohlergehen des Landes. Kritische Äußerungen oder Statements (Stichwort 3te Startbahn), die Kunden kosten könnten – Fehlanzeige!

Und was machen wir…? Statt konsequent und immer zuerst die Vorzüge einer der schönsten Branchen der Welt in den Vordergrund zu stellen, lassen wir uns nur allzu oft auf Jammerer, Steuergeschenkeempfänger und Ausbeuter reduzieren. Übrigens von einer Branche, für die bei den letzten Koalitionsverhandlungen der reduzierte Steuersatz nun auch für Hörbücher vereinbart wurde und die beim Thema Mindestlohn für die eigenen Zeitungszusteller allergrößte Not hat.

Lassen Sie uns als Verband, aber auch jeder Einzelne von uns doch in Zukunft vor allem über die schönen Seiten unserer Branche berichten:

Über wunderschöne Feste anlässlich Taufen, Kommunionen, Firmungen und Hochzeiten, über Geburtstags- und andere Familienfeiern oder einfach nur über ein schönes Essen mit Freunden. Freudige Ereignisse, an die man sich gern erinnert und für die wir den festlichen Rahmen bieten – als herzliche Gastgeber, Dienstleister aus Leidenschaft und wie unser Ministerpräsident letztes Jahr sagte als Botschafter bayerischer Lebensart.

Wenn wir im Dialog mit unseren Gästen – woher sollen die es sonst erfahren – in guter Atmosphäre vermitteln was für eine gelungene Feier, ein gutes Essen in angenehmen Ambiente im Hintergrund alles zu leisten ist, dann werden wir auch Verständnis ernten – nicht bei allen, aber ganz sicher bei den allermeisten.

Sicher müssen wir auch weiterhin unsere berechtigten Forderungen formulieren, um in Wirtschaft und Gesellschaft bestehen zu können. Nicht aber durch Jammern und Schimpfen, sondern mit guten Argumenten im sachlichen Dialog mit der Politik, anderen Wirtschaftsverbänden und gesellschaftlichen Organisationen. Nicht von heute auf Morgen, aber schlussendlich werden so – davon bin ich felsenfest überzeugt – unsere Argumente auch in der Berichterstattung eine andere, fairere
Würdigung erfahren.

Dank an Mitarbeiter, Partnern, Medien und Politik

Am Ende meiner Rede möchte ich es nicht versäumen mich im Namen des
Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, aber auch persönlich wieder herzlich bedanken.

– bei den Mitarbeitern hier im Zelt und der Wirtsfamilie Krätz/Barsy für den
hervorragenden Service und das tolle Ambiente
– bei den Mitarbeitern unseres Verbandes, die diese Veranstaltung wieder in
vielen Extrastunden so toll vorbereitet, durchgeführt und begleitet haben
– bei unseren Partnern für die grandiose Unterstützung dieser
Veranstaltung und eine auch sonst sehr gute Zusammenarbeit
– bei unseren befreundeten Verbänden für Ihr Vertrauen und eine
Zusammenarbeit wie sie besser kaum sein könnte und wirklich
Freude macht
– bei der vbw für die aufmerksame Unterstützung und einen insgesamt sehr
guten Job
– bei den Kammern für eine immer besser werdende Interessensvertretung
auch unserer Branche und die wirklich gute Zusammenarbeit in
zwischenzeitlich mehreren Projekten
– bei den Banken, die sich wieder spürbar mehr bemühen auch uns wieder
ein guter Partner in Finanz- und Finanzierungsfragen zu sein
– bei den Medien, die uns fair begleiten und auch über das Positive unserer
Branche und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft berichten
– bei allen Mitarbeitern in den Ministerien, die sich unserer Belange
annehmen und sich bemühen politische Vorgaben, Gesetze und Richtlinien
zum Wohle und nicht zum Nachteil unserer Branche umzusetzen.
– bei allen Politikern, die mit uns in den Dialog treten, Verständnis für unsere
Sorgen und Nöte zeigen und sich auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten für
uns einsetzen.
– bei unserer Staatsregierung für eine wertschätzende Zusammenarbeit und
Ihren Einsatz für faire Wettbewerbsbedingungen.
– bei unserem Ministerpräsidenten dafür, dass er bei den zurückliegenden,
sicher nicht einfachen Koalitionsverhandlungen in punkto Erhalt des
reduzierten Umsatzsteuersatzes für die Hotellerie einmal mehr Wort
gehalten hat.

Und wenn Sie jetzt bei so viel freundlichen Worten und meinem Appell für eine Art Charmeoffensive befürchten, dass ich zu zahm werde, darf ich Sie beruhigen. Deutliche und auch einmal knackige Worte zu finden, gehört zu einer Veranstaltung dieser Art – und zu mir – wie das berühmte Salz in der Suppe. Und wenn Sie das wollen, werde ich unseren Gastrofrühling, den Ihr/Sie zu dem gemacht haben was er heute ist, auch weiterhin gerne und gut würzen Lassen wir uns nicht entmutigen. Wir haben – auch wenn es manchmal schwer fällt – einen guten Grund weiterhin unser Bestes zu geben. Wenn Sie die nun folgenden Bilder sehen – an denen ich mich persönlich nicht satt sehen kann – erkennen Sie ihn… Visitenkarte, Gastgeber und
Botschafter bayerischer Kultur und Lebensart sein zu dürfen für die vielen Menschen aus aller Welt, die gerne zu uns nach Bayern kommen, ist auch eine Ehre auf die wir mit Recht stolz sein dürfen und sollten. Und begleitet von diesen Bildern wünsche ich Ihnen jetzt noch einen wunderschönen Nachmittag und Abend hier im Hippodrom auf dem Frühlingsfest in unserer Landeshauptstadt München und bedanke mich einmal mehr dafür, dass Sie mir wieder so aufmerksam zugehört haben.

Herzlichen Dank!

Spargel und Silvaner – Kulinarischer Frühling

Spargel und Silvaner – Kulinarischer Frühling- Fränkischer Silvaner und Schrobenhausener Spargel eine gelungene Kombination

Unter dem Motto „Spargel liebt Silvaner“ haben sich der Fränkische Weinbauverband, das Bayerische Staatsministerium, die Hotel und Gastronomie aus Bayern (DEHOGA-Bayern), der Fachbereich Amt für Ernährung – Spargel- Pfaffenhofen a. d. Ilm sowie alp Bayern zu dieser gemeinsamen Initiative zusammengetan.

Weinbauverband Franken Weinkoenigin Franken, Staatsregierung Ernaehrung, Landwirtschaft, alp Bayern, Alter Hof Muenchen

Weinbauverband Franken Weinkoenigin Franken, Staatsregierung Ernaehrung, Landwirtschaft, alp Bayern, Alter Hof Muenchen

Ab 28. April 2014 bis Ende Mai können sich Gäste in Bayern auf interessante Sonderverkostungen an Fränkischen Wein – Silvaner und besonderen Spargelmenüs mit Schrobenhausener Spargel erfreuen.

In Münchner Wirtshäusern, Restaurants und Weinhandlungen können Sie das Zusammenspiel der Aromen von Spargel und Silvaner erschmecken. Wo Sie in der Spargelzeit am besten Schrobenhausener Spargel essen und Fränkischen Silvaner genießen können, erfahren Sie hier Genießerwoche München

Spargelgenuss-Rezepte für die eigene Küche

Wer gern Spargel gerne isst, sollte auch ein paar raffinierte Rezepte für die eigene Zubereitung für zu Hause haben. Hier einige Rezepte 

Diese Restaurants und Wirtshäuser machen beim kulinarischen Frühling -Spargel liebt Silvaner mit:

Restaurant Alter Hof – München
Alte Schmiede – Weilheim
Weinhaus Neuner – München
Glockenbach Restaurant – München
Thymian – Dießen am Ammersee
Fürstenfelder – Fürstenfeldbruck
Dechant – Starnberg
Spatenhaus an der Oper – München
Ratskeller – München
Kuffler Restaurant – München
Seehaus am Englischen Garten – München
Augustiner Schützengarten – München

Milchschnitte von der Erdbeere mit kandierten Spargelfaeden - Alter Hof Muenchen

Milchschnitte von der Erdbeere mit kandierten Spargelfaeden – Alter Hof Muenchen

 

Weinhändler zum Fränkischen Wein – Silvaner,
mit Verkostung und sehr guter Beratung:

Tretter Deutsche Weine – München
Karstadt Feinkost – München
Weinreich – München
F.X. Muschelkalk – München
Weinhandel Sabitzer – München
Der Weinladen – Gilching
REWE – Gruber – Grafing
Weinphilosoph – Vaterstetten
wein&Geist – Gauting
Tölzer Kasladen – München
Weinhaus Nymphenburg – München
Feinkost Käfer – München
Käfer Schrannenhalle – München

Wissenswertes über Schrobenhausener Spargel und Fränkischem Silvaner

Fraenkische-Silvaner-zu-Spargel liebt Silvaner

Fraenkische-Silvaner-zu-Spargel liebt Silvaner

Seit nun mehr 100 Jahren wird in und um Schrobenhausen Spargel feldmäßig angebaut. Die dort vorherschenden sandigen Böden (Tertiärsand mit einem Schluff- und Lehmanteil) führen zu besonders zarten Spargelstangen, die einen für die Region typischen nussigen Geschmack haben. Die einzigartige Zartheit und insbesondere der unvergleichliche Geschmack haben den Schrobenhausener Spargel beim Verbraucher so beliebt und letztlich weit über die Region hinaus berühmt gemacht. Möchten auch Sie Schrobenhausener Spargel genießen oder kaufen, weitere Info Spargel kaufen.

Eine EU-geschützte bayerische Spezialität g.g.A.

Schrobenhauser Spargel ist von der EU offiziell als geschützte geografische Herkunftsangabe g.g.A. eingetragen. Hierdurch ist neben der Schrobenhausener Herkunft auch eine schonende Verarbeitung gewährleistet.
So darf der Spargel nach der Ernte zum Zwecke der Lagerung nicht gewässert werden, da er hierdurch an Geschmack und Inhaltsstoffen einbüßen würde. Er kommt direkt nach der Ernte stattdessen in ein Lager, in welchem er bei 1 bis 2°C mit hoher Luftfeuchtigkeit schockgekühlt wird. Hervorzuheben ist auch, dass diese bayerische Spezialität als Bleichspargel maximal eine Länge von 22 cm haben darf. Je länger eine Spargelstange ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit ein strohiges Spargelende zu haben. Durch die Längenbegrenzung ist garantiert, dass Sie ausschließlich zarte Spargelstangen bekommen und genießen können.

Spargelrezepte

Frischer Spargel zartschmelzend mit feinem Nussgeschmack in Butter, klassisch zu Schinken, Fisch- oder Fleischgerichten zubereitet, bildet den Höhepunkt eines kulinarischen Mahles. Rezepte für eine Spargelsuppe, Spargelcremesuppe & weitere Rezepte für grünen Spargel sowie Tipps zum Spargel kochen und schälen finden Sie unter Spargelrezepte.

Spargel-Brot-Salat mit Tomaten, Pinienkernen und Rucola Alter Hof Muenchen

Spargel-Brot-Salat mit Tomaten, Pinienkernen und Rucola Alter Hof Muenchen

Wissenswertes über Silvaner

Silvaner gehört zu den Ältesten heute noch kultivierte Rebe in Deutschland.
Der Silvaner gelangte im 17- ten Jahrhundert aus dem Donauraum nach „Deutschland“ dieser wurde früher Österreicher genannt. Er wurde am 10. April 1659 erstmals nachweislich in „Deutschland“ in Castell (Franken) gepflanzt. 1665 pflanzte ein Abt im Kloster Ebrach erstmals eine Silvaner-Rebe in der Weinberganlage „Würzburger Stein“. 2009 feierte Franken das Jubiläum 350 Jahre Silvanerrebe

#Bayerns #Tourismusbranche wächst trotz widriger #Umwelt-Verhältnisse

Leistungen der #bayerischen #Tourismusbranche im abgelaufenen #Tourismusjahr 2013 haben eine positive #Entwicklung
Gemeinsam mit den Präsidenten Herrn Brandl des #Hotel- und #Gaststättenverbandes und des #Heilbäderverbandes Herrn Holetschek sowie mit der Geschäftsführung Herrn Dr. Spanting der #Bayern #Tourismus Marketing GmbH bilanzierte Ministerin #Aigner das #Tourismusjahr 2013

Präsidenten Herrn Brandl des #Hotel- und #Gaststättenverbandes und des #Heilbäderverbandes Herrn Holetschek sowie mit der Geschäftsführung Herrn Dr. Spanting der #Bayern #Tourismus Marketing GmbH bilanzierte Ministerin #Aigner das #Tourismusjahr 2013

Präsidenten Herrn Brandl des #Hotel- und #Gaststättenverbandes und des #Heilbäderverbandes Herrn Holetschek sowie mit der Geschäftsführung Herrn Dr. Spanting der #Bayern #Tourismus Marketing GmbH bilanzierte Ministerin #Aigner das #Tourismusjahr 2013

Auf der #Jahrespressekonferenz #Tourismus #Bayern erklärt die Ministerin: „Der Tourismus im Freistaat hat 2013 den widrigen Witterungsverhältnissen – wenig Schnee im Winter, verregnetes Frühjahr auch zu Ostern und Pfingsten, und schließlich die Hochwasserkatastrophe in Mai und Juni – getrotzt und ein Jahresergebnis auf Höhe des Rekordjahres 2012 erreicht.“ Dieser großartige Erfolg sei das Ergebnis engagierter, kompetenter und leistungsstarker Menschen in den #Destinationen und den #Tourismusbetrieben, so Aigner: „Hervorheben möchte ich unsere #Hoteliers und #Gastwirte sowie die #Campingplatzunternehmer, die besonders unter dem Wetter gelitten haben. Auch die bayerischen #Tourismusverbände, der #Bayerische #Heilbäderverband und der Bayerische #Hotel- und #Gaststättenverband haben einen maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg. Ihnen allen gebührt meine Anerkennung und ein dickes Lob“.

BayernTourismus Dr. Spanting, Präsident, Heilbäderverbandes Herrn Holetschek, Ministerin Aigner, Präsidenten Herrn Brandl des Hotel- und Gaststättenverbandes

BayernTourismus Dr. Spanting, Präsident, Heilbäderverbandes Herrn Holetschek, Ministerin Aigner, Präsidenten Herrn Brandl des Hotel- und Gaststättenverbandes

Nach ersten Zahlen des Statistischen Landesamtes zur Jahresbilanz 2013 des #Bayerntourismus stieg die Zahl der #Gästeankünfte um 1,5% auf 31.614.363 und die Zahl der #Übernachtungen um 0,2 % auf 84.159.410 gegenüber dem Vorjahr. Damit ist es der Branche gelungen, das Top-Niveau aus dem absoluten Rekordjahr 2012 trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu halten. #Bayerns #Gastgewerbe hat 2013 ebenfalls zugelegt und verzeichnet einen höheren Umsatz und mehr Beschäftigte als im Vorjahreszeitraum.

#Bayern #Tourismus #Marke #Logo

#Bayern #Tourismus #Marke #Logo

Aigner: „Das Top-Ergebnis 2013 zeigt, dass Bayerns Tourismus auch unvorhersehbare und unbeeinflussbare Ereignisse wie die letztjährigen Wetterkapriolen gut ausgleichen kann. Auch wenn wir uns auf einem sehr hohen Level bewegen – im zweiten Jahr in Folge auf absolutem Rekordniveau –, dürfen wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen. Mein Ziel ist es, die Spitzenposition des #Bayerntourismus zu verteidigen und weiter auszubauen. Dazu wollen wir unsere Wachstumsmärkte auch künftig gezielt erschließen. Ich nenne hier beispielhaft den #Incoming-Tourismus, den #Jugendtourismus und den #Gesundheitstourismus. Darüber hinaus werden wir unsere Marketingaktivitäten maßgeschneidert auf unsere Zielgruppen ausrichten. Unser Tourismusmarketing wird noch digitaler werden, ganz im Sinne unserer bayerischen #Digitalisierungsoffensive. #Innovationen, #Investitionen, #Internationalisierung – der #Bayerntourismus setzt diese Wachstumsstrategie perfekt um. Insgesamt gehen wir gut gerüstet in ein vielversprechendes Tourismusjahr 2014!“

„Die Gäste kennen immer mehr von der Welt und werden zurecht immer anspruchsvoller“, so Ulrich N. Brandl, Präsident des #Bayerischen #Hotel- und #Gaststättenverbandes #DEHOGA Bayern. „Wenn vor diesem Hintergrund Bayern es schafft, ausgehend von einem Rekordniveau nochmals Zuwächse zu erzielen, ist dies ein Beleg dafür, dass sich unser Preis-Leistungsverhältnis außergewöhnlich verbessert haben muss“, so Brandl, der auch gleich den Grund hierfür benennt: „Erst durch die Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen auf dem Gebiet des Umsatzsteuersatzes war es möglich geworden, den Abbau des Investitionsstaus zu beginnen. Bayerns Beherbergungsgewerbe konnte kräftig in Qualität investieren, es ging ein regelrechter Ruck durch die Branche.“ Eine kaum beachtete Besonderheit dieser Maßnahme liegt darin, dass auch kleinere Betriebe, die zuvor aufgrund zu geringer Investitionsvolumina nie in den Genuss von Fördermitteln kommen konnten, nunmehr in Qualität investieren können. Zugleich profitieren hiervon insbesondere heimische Handwerker, Dienstleister und Zulieferer. „Um die vielgerühmte #bayerische #Wirtshauskultur vor dem Aussterben zu schützen, ist es wichtig, dass endlich das gesamte #Gastgewerbe in den Genuss #fairer #Wettbewerbsbedingungen kommt“, lautet Brandls Fazit.

„Mit rund 9 Mio. Zugriffen in 2013 verzeichnen wir für unseren Online-Auftritt ein absolutes Rekordjahr“, freut sich Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH. „Die Zugriffszahlen belegen: Das Interesse am Reiseland Bayern ist – im In- und Ausland – so groß wie nie zuvor“, so Spantig weiter.

Jede vierte Übernachtung findet in einem bayerischen Heilbad oder Kurort statt. Die Heilbäder und Kurorte verzeichneten 2013 rund 4,67 Millionen Ankünfte. Das entspricht einer Steigerung um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen ging um 0,5 Prozent auf 22,27 Millionen zurück. Der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek sieht die Gesamtentwicklung mit gemischten Gefühlen. „Die bayerischen Heilbäder und Kurorte sind mit einer Wertschöpfung von 3,7 Milliarden Euro und 100.000 Arbeitsplätzen im ländlichen Raum ein bedeutender Pfeiler im Tourismus. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um den Trend der rückläufigen Übernachtungen zu stoppen und unsere Gäste wieder zu einem längeren Urlaub zu bewegen. Das heißt: wir brauchen Initiativen, um den Gesundheitstourismus anzukurbeln. Dazu gehört für uns auch der Ausbau der Digitalisierung. Denn immer mehr Menschen informieren sich im Internet über Angebote und buchen diese auch gleich. Ein erfolgreicher Anfang ist unser Gesundheitsfinder im Internet unter http://www.gesundes-bayern.de.