Archiv der Kategorie: Weinbranche

Säuerung von Most und Wein des Jahrgangs 2015 zugelassen

Die außergewöhnlich trockene Vegetationsperiode 2015 mit einer ungewöhnlichen Häufung von extremer Hitze sowie sehr hohen Durchschnittstemperaturen führt bei allen Sorten zu einer verfrühten Traubenreife mit hohen pH-Werten und niedrigen Säurewerten des Traubenguts. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat deshalb ausnahmsweise die Säuerung von Trauben, Most und Wein des Jahrgangs 2015 der bestimmten Anbaugebiete Baden und Württemberg zugelassen.

Bei Trauben (auch gemaischt), Most, gärendem Most und Jungwein darf die Säuerung bis zu einer Höchstmenge von 1,50 g je Liter, berechnet als Weinsäure, durchgeführt werden, bei Wein bis 2,50 g je Liter. Die Säuerung, welche auch in mehreren Arbeitsgängen erfolgen kann, ist mit L-Weinsäure, L- oder DL-Äpfelsäure sowie mit Milchsäure zulässig. DL-Weinsäure oder Metaweinsäure sind hierfür nicht erlaubt. Die Weinsäure muss aus Weinbauerzeugnissen gewonnen worden sein. Möglich ist die Säuerung auch mittels Elektrodialyse oder Kationenaustauschern unter den dafür festgelegten Bedingungen.

Zu beachten ist, dass die Säuerung und die Anreicherung sowie die Säuerung und die Entsäuerung ein und desselben Erzeugnisses einander ausschließen. Da jedoch Trauben, Most, gärender Most und Wein rechtlich als verschiedene Erzeugnisse gelten, ist beispielsweise die Anreicherung von Traubenmost und die nachfolgende Säuerung als Wein durchaus möglich. Wenn im Moststadium gesäuert wird, darf die Anreicherung aus rechtlichen Gründen erst nach Gärbeginn erfolgen; falls der Most angereichert wird, darf dementsprechend die Säuerung erst später erfolgen.

Zu beachten ist ferner, dass die Säuerung nur in der Weinbauzone erfolgen darf, in der die Trauben geerntet worden sind. Die Säuerung von Wein darf überdies nur in dem Betrieb erfolgen, in dem die Weinbereitung stattgefunden hat.

Die Säuerung ist in die Weinbuchführung und ggf. in das Begleitdokument einzutragen. Betriebe, die Erzeugnisse des Jahrgangs 2015 säuern, müssen dies dem Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg spätestens am 2. Tag nach Abschluss der ersten Maßnahme
– möglichst aber vorab – pauschal melden. Ein entsprechender Vordruck „Meldung oenologischer Verfahren“ lässt sich hier herunterladen und online oder manuell ausfüllen. Wenn die Säuerung 2015 bereits gemeldet worden ist, entfällt eine nochmalige Meldung.
Das Staatliche Weinbauinstitut Freiburg empfiehlt, bei Lesegut mit pH-Werten über 3,4 die Säuerung aus Gründen der mikrobiellen Stabilität bereits im Most-/Maische-Stadium vorzunehmen. Bei Zugabe der erlaubten 1,50 g/l (ber. als Weinsäure) ist mit einer Senkung des pH-Wertes um 0,2 bis 0,3 Einheiten zu rechnen. Falls erforderlich, kann im Weinstadium erneut eine Säurekorrektur mit bis zu 2,50 g/l (ber. als Weinsäure) erfolgen. Es wird aber empfohlen, bei der Säuerung von Wein zurückhaltend vorzugehen und Vorversuche zu machen, oftmals reicht hier bereits die Gabe von beispielsweise 0,5 g/l.

Die zulässige Säuerung um 1,5 bzw. 2,5 g/l (ber. als Weinsäure) entspricht bei Verwendung von Weinsäure selbst ebenfalls 1,5 und 2,5 g/l. Wenn Äpfel- oder Milchsäure eingesetzt werden, ergeben sich die zulässigen Mengen aus folgender Tabelle:

Dosierungstabelle
Trauben, Most etc.
(max. 1,5 g/l, ber. als Weinsäure)
Wein
(max. 2,5 g/l, ber. als Weinsäure)

Weinsäure
150 g/hl
250 g/hl

Äpfelsäure
134 g/hl
223 g/hl

Milchsäure (80 %)
225 g/hl „smile“-Emoticon 188 ml/hl)
375 g/hl „smile“-Emoticon 313 ml/hl)

Auf folgende Besonderheiten der einzelnen Säuren wird hingewiesen:

Weinsäure

Weinsäure ergibt die größte pH-Absenkung und bietet sich daher insbesondere für Most etc. an. Allerdings führt sie zu einem mehr oder weniger starken Weinsteinausfall, verbunden mit einer Abnahme der Gesamtsäure sowie des Kaliumgehalts und somit des Extrakt-Werts, der pH-Wert ändert sich dabei jedoch nicht. Bei Weinsäure ist die Erhöhung der Gesamtsäure deshalb nicht genau vorhersagbar. Wird sie im Weinstadium verwendet, sollte vor der Füllung auf eine ausreichende Weinsteinstabilität geachtet werden.

Äpfelsäure

Die handelsübliche DL-Äpfelsäure besteht je zur Hälfte aus D- und L-Äpfelsäure. Im Falle eines Biologischen Säureabbaus wird die L-Form in üblicher Weise zu Milchsäure verstoffwechselt, die D-Form wird hingegen nicht abgebaut. Zu bedenken ist auch, dass nach Zugabe zu Wein eine erneute mikrobielle Instabilität gegeben sein kann. Die Äpfelsäure, besonders die ebenfalls zugelassene L-Äpfelsäure, ist allerdings nicht überall verfügbar.

Milchsäure

Milchsäure ist kristallin nicht erhältlich, handelsüblich ist sie in Form einer gut dosierbaren 80 %igen Lösung. Manche Präparate können mitunter einen leicht laktischen Geruch aufweisen. Milchsäure führt nicht zu Weinsteinausfall und ist mikrobiell stabil, weshalb sie in der Obstweinbereitung bevorzugt verwendet wird und sich auch für die Säuerung von Wein anbietet. Zu beachten ist, dass Milchsäure zu 7 – 8 % gebunden vorliegt und die Freisetzung dieses Anteils – nach Zugabe zum Erzeugnis – bei Raumtemperatur einige Stunden dauern kann, bei Kellertemperatur bis zu einigen Tagen. Der gewünschte Säuerungseffekt (Gesamtsäure, pH-Wert) stellt sich daher erst nach dieser Zeit in vollem Ausmaß ein.

Weitere Informationen zur Säuerung können den beiden Artikeln von Dr. Rainer Amann entnommen werden:

· “Säuerung: Neue Gesetze und ihre Anwendung”
Der Deutsche Weinbau, Heft 18/2010, S. 28-29.
Link zum Artikel auf der Homepage des WBI

· “Wie die Säuerung sensorisch ankommt”
Der Badische Winzer, Heft 9/2010, S. 15-17.
Link zum Artikel auf der Homepage des WBI

Gut Hermannsberg – Riesling Kupfergrube GG, erst im zweiten Jahr auf den Markt

Per Gesetz dürfen die kostbarsten Weine der VDP-Güter ab dem 1. September
im Folgejahr der Lese auf den Markt gebracht werden. Dieser Zeitraum der Reife
ist für einige GG-Weine passend, für andere zu kurz. Für die Riesling-
Persönlichkeiten von Gut Hermannsberg ist dieser Zeitraum definitiv knapp, sie
brauchen einfach Raum und Zeit zur Entfaltung.

Gut Hermannsberg - Riesling Kupfergrube GG

Gut Hermannsberg – Riesling Kupfergrube GG

Ein Jahr länger
Das Flaggschiff des Hauses, Riesling Kupfergrube GG, wird ab sofort erst im zwei
ten Jahr nach der Lese auf den Markt kommen. Die Lage Kupfergrube besteht
aus 24 Parzellen und befindet sich fast zur Gänze im Besitz von Gut Hermanns-
berg. Für Riesling Kupfergrube GG werden nur die allerfeinsten Trauben aus den
Filetstücken mit den ältesten Reben verarbeitet. Karsten Peter: „Große Weine
brauchen Zeit. Aber – Grosse Gewächse noch ein Jahr länger reifen zu lassen, ist
nicht nur eine Frage der Philosophie, sondern auch eine wirtschaftliche
Entscheidung. Ich bin froh, dass die Besitzer des Gutes, Jens Reidel und
Dr. Christine Dinse die Entscheidung nicht einen Moment lang in Frage gestellt
haben und unsere bedingungslose Qualitätsphilosophie unterstützen.”

Mit den anderen beiden Grossen Gewächsen möchte Peter schrittweise nach-
rücken. Dieses Jahr kommen sie aber im September auf den Markt, auch wenn
sie der Fachpresse in Wiesbaden nicht gezeigt werden (für Wiesbaden hätten die
Weine bereits vor einigen Wochen auf Flaschen gefüllt werden müssen, die
Präsentation Ende August am eigenen Weingut erlaubt den Riesling-
Persönlichkeiten ca. sechs Wochen mehr Zeit im Fass auf der Feinhefe).

Diese strategische Entscheidung untermauert den Weg an die Spitze konsequent.
Gut Hermannsberg zählt damit zu einer Handvoll Pionierweingüter in
Deutschland, die eine ähnliche Philosophie verfolgen. Clemens Busch, Klaus-
Peter Keller, HeymannLöwenstein, H.O. Spanier, Bürklin-Wolf oder Weingut
Stiftung Juliusspital sind Betriebe, die einen Teil ihrer Grossen Gewächse ebenso
später auf den Markt bringen.

GG Präsentation auf Gut Hermannsberg 
Samstag, 29. und Sonntag, 30.8.2015, jeweils 12 – 17 Uhr
Am letzten AugustWochenende gibt es für langjährige Kunden und Sommeliers
eine Vorschau auf die zwei Grossen Gewächse Riesling Bastei und Riesling
Hermannsberg 2014. Nicht mit dabei ist Riesling Kupfergrube GG 2014 –
dem Flagg-schiff des Hauses wird gebeten! gut-hermannsberg.de

Gut Hermannsberg – Ein Weingut mit großem Potenzial
Die ursprüngliche „KöniglichPreussische Weinbaudomäne” wurde 1902 als
staatlicher Musterbetrieb an einem beeindruckenden Hang in pittoresker Lage
oberhalb des Flusses Nahe als reines Riesling-Gut angelegt und erbaut.
Die 30 Hektar Weinberge des geschichtsträchtigen Gutes sind allesamt als
Grosse Lagen klassifiziert (VDP). Im Jahr 2009 entdeckten Jens Reidel und
Dr. Christine Dinse das Potenzial des Gutes. Sie erwarben das Weingut und
einigten sich auf den neuen Namen „Gut Hermannsberg”, abgeleitet von einer
der besten Lagen an der Nahe, die noch dazu im Alleinbesitz des Weingutes
steht. Geschäftsführer und Kellermeister ist Karsten Peter, der sich gemeinsam
mit seinem Team ganz auf die Riesling-Tradition des Gutes konzentriert und
dank der Exposition und Bodenbeschaffenheit der hervorragenden Lagen
feinste und ausdrucksstarke Rieslinge vinifiziert. Zweiter Geschäftsführer
Stefan Weber und Tobias Fricke als Vertriebsleiter des Gutes zeichnen in
Kooperation mit Smart-Wines für den Vertrieb der Weine im In- und Ausland
verantwortlich. Zum Gut gehört ein Gästehaus mit elf liebevoll gestalteten
Zimmern, jedes einzelne ist anders eingerichtet. Das Ensemble ist auch ein
einzigartiger Ort für Tagungen und Seminare bis zu 18 Personen mit herrlichem
Blick über das Nahetal!

4. Bayerisches #Genussfestival -#München-Genuss für alle Sinn-Genuss pur …

Das 4. Bayerische Genussfestival ist jedes Jahr der perfekte Auftakt für den Fränkischen Wein-Hochsommer: Genuss für alle Sinne. Besonders der Gaumen wird an den drei Veranstaltungstagen verwöhnt.

4. Bayerische Genussfestival Genuss pur

4. Bayerische Genussfestival Genuss pur

 

 

 

 

 

 

 

Der Fränkische Weinbauverband, die Stadt München sowie das Landwirtschaftsministerium legen als Veranstalter dieses Genussfestivals auch in diesem Jahr wieder höchsten Standard an den gereichten Bayerischen Produkte und möchte allen Besuchern die große Vielfalt, die Innovationskraft und das Können der fränkischen Winzer, Wurstereien, Käserei, Fischerei, Bäckerei und Edelbrände zeigen.

4. Bayerische Genussfestival Eröffnung

4. Bayerische Genussfestival Eröffnung

Neben den rund 50 Fränkischen Winzer bieten auch noch weitere Genusshandwerker ihre köstlichen Produkte an. Wie schon in den letzten Jahren gibt es Käse, Wurst und Fisch aus Bayern und auch die bayerischen Obst-und Kleinbrenner, mit ihren Edelbrände sind wieder mit dabei.

Der Obermeister der Metzgerinnung wird live auf dem Odeonsplatz Wurst machen und es besteht die Möglichkeit mit dem Hofkäser Sepp Orterer gemeinsam Frischkäse herzustellen.

4. Bayerische Genussfestival Eröffnung Königliche Hoheiten

4. Bayerische Genussfestival Eröffnung Königliche Hoheiten

Die Eröffnung des 4. Genussfestivals zeigte wieder einmal, dass Fränkischer Wein und regionale Produkte von den Münchnern und interessierten Genießer sehr gerne angenommen und verkostet werden.

weitere Info unter: http://www.bayerisches-genussfestival.de/

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer

Internationales Jahr des Bodens 200 Millionen Jahre altes Gestein
–jung und innovativ interpretiert
Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer mit Landrätin Tamara Bischof, FWK FWB

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer mit Landrätin Tamara Bischof, FWK FWB

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer
mit der Landrätin Tamara Bischof vom Weinlandkreis Kitzingen und Bezirksrätin vom Bezirk Unterfranken, Würzburg.
Erste Station war das Weingut Rainer Sauer,
Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer im Weingut Rainer Sauer

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer im Weingut Rainer Sauer

  Weingut Rainer Sauer
Daniel und Rainer Sauer
Bocksbeutelstraße 15, 97332 Escherndorf, Tel. 09381/2527
http://www.weingut-rainer-sauer.de,info@weingut-rainer-sauer.de„Leidenschaft für den Berg, den Silvaner und die Architektur“Zweite Station war das Weingut Zang

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u  Georg Zang

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten
Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u Georg Zang

Weingut Georg Zang
Georg Zang
Nordheimer Straße 8, 97334 Sommerach, Tel. 09381/2888
http://www.weingut-georg-zang.de, info@weingut-georg-zang.de

„Familienweingut im Wandel – bodenständig aber wandlungsfähig“

Dritte Station war das Weingut Weigand

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u  Andreas Weigand

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u Andreas Weigand

Weingut Weigand
Andreas Weigand
Lange Gasse 29, 97346 Iphofen, Tel. 09323/3805
http://www.weingut-weigand.de, info@weingut-weigand.de

„Jung, eigenwillig, kreativ aber mit Liebe für die Natur, die Reben & die Heimat“Als vierte Station besuchten wir den Geschichtsweinberg Iphofen
Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten
Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Alte Weinberge in Franken
Josef Engelhart betreut diesen mit weiteren Helfern, hier werden alte Rebsorten angepflanzt, Gemischter Satz
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Geschichtsweinberg Iphofen

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten
Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Die Weinbaubereisung  ist für alle Beteiligte eine Bereicherung, es ist sinnvoll diese Bereisungen auch zukünftig weiter zu veranstalten.

CLEMENS – Sichel-Mulcher

Durch ein sehr gutes Mähbild, robuste Bauweise und Anbaukombinationen konnten wir uns auch in der zweiten Saison mit den breitenverstellbaren MULCHERN beweisen.
Für viel Aufmerksamkeit hat die Kombination mit unserer MULTI-CLEAN gesorgt. In einer Durchfahrt ist die gesamte Reihe komplett auf biologische Art bearbeitet.
– 115-155 cm, 570 kg
– 125-175 cm 580 kg
– 140-190 cm, 640 kg
– 160-210 cm, 670 kg CLEMENS Mulcher

Weinmarktplatz, Wine Marketplace, Wine Industry trades Foto.

CLEMENS SB Compact für Reihenbreiten ab 1,50 Meter

SB Compact für Reihenbreiten ab 1,50 Meter

Mit dem neuen Rahmen SB Compact bieten wir nun auch für die schmalen Gassen eine robuste Lösung für vielzählige Kombinationsmöglichkeiten.

Gegenüber dem SB 1 können hier auch Bürsten wie MULTI-CLEAN und ROTORBÜRSTE, RADIUS oder die GSP Scheibe direkt an dem Grundrahmen angebaut werden. Auch die Compact- und Combi-Aushebungen sind adaptierbar, um Anbaugeräte einzeln in der Höhe (300 mm) und im Winkel (nur bei Combi-Aushebung) verstellen zu können.
Mit einer Gesamtbreite von 740 mm bauen wir sehr schmal, können jedoch über einen Hydraulikzylinder eine Gesamtbreite von 1280 mm erreichen.
Dies erlaubt eine Bearbeitung mit dem CLEMENS Flachschar RADIUS SL (370er Schar) oder der GSP Scheibe ab Reihenbreiten von 1,50 m.
www.clemens-online.com

Weinmarktplatz, Wine Marketplace, Wine Industry trades Foto.
Weinmarktplatz, Wine Marketplace, Wine Industry trades Foto.

38 th OIV – Weltweinkongress in Mainz

Deutschland ist ein international wichtiger Weinmarkt
In Mainz findet der diesjährige 38. Weltweinkongress der OIV statt.

38. Weltweinkongress der OIV

38. Weltweinkongress der OIV

 

 

 

 

 

 

 

In Mainz ist der 38. Weltkongress der Internationalen Organisa-
tion für Rebe und Wein (OIV) eröffnet. In Vertretung von Bundesagrarminister Christian Schmidt begrüßte sein Parlamentarischer Staatsekretär, Peter Bleser, welcher aus der Mosel kommt, gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Ulrike Höfken rund 400 Wissenschaftler aus aller Welt, die sich in den kommenden fünf Tagen über Resolutionen auf den Gebieten Weinbau, Önologie sowie zu internationalen Standards für die Herstellung und Vermarktung von Wein beraten werden.
„Die Impulse, die von dem Weltweinkongress ausgehen, haben Relevanz
für die gesamte Weinwelt. Gerade im Kontext des wachsenden weltweiten Handels von Wein und Weinerzeugnissen sind die Normen und Standards, die von der OIV gesetzt werden, von großer Bedeutung. Wir in Deutschland messen der Arbeit der OIV eine große Bedeutung bei“, sagte Peter Bleser anlässlich der Eröffnung zur OIV. Der Kongress findet zum dritten Mal in Deutschland statt (1979,1999 und 2015).

Der Kongress findet in seiner über 90-jährigen Geschichte zum dritten Mal in der Bundesrepublik Deutschland statt und steht in diesem Jahr unter dem Thema „Fortschritt und Verantwortung“ Die Themen wie Nachhaltigkeit, Co2 Ausstoß, Kirschessigfliege, Rebenzirkade, genveränderte Hefen sind nur einige Themen, die in diesem Kongress angesprochen und diskutiert werden. OIV-Präsidentin Claudia Quini sieht in dem Treffen des weltweiten Weinbausektors die Gelegenheit Themen zu diskutieren, die für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Erzeugung relevant sind. „All diese Themen sind außerordentlich wichtig für die zukünftige globale Weinwirtschaft“, sagte Quini. Frau Quini wird Ihren Vorsitz an Frau Prof. Dr. Monika Christmann -Institut für Oenologie Zentrum für Weinforschung & Verfahrenstechnologie der Getränke-,Institusleiterin der HS-Geisenheim übergeben.

Der Parlamentarischer Staatsekretär, Peter Bleser, hob insbesondere die Bedeutung des deutschen Weinmarktes hervor: „Wir können auf eine über 2000-jährigen Weinbautradition zurückblicken. Heute ist Deutschland auch international ein wichtiger Weinmarkt. Insgesamt sind wir die zehnt größten Weinerzeuger in der Welt. Unsere Standards stehen für ausgezeichnete Qualität und führen zu Verbraucher-vertrauen und einer großen Nachfrage. Dafür setzen wir uns auch international ein.“

Die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Ulrike Höfken begrüßt, dass der Kongress den nachhaltigen Weinbau als inhaltlichen Schwerpunkt gewählt habe. „Angesichts neuer Schädlinge und veränderter Trocken- und Nässeperioden müssen sich unsere Winzerinnen und Winzer für die Auswirkungen des Klimawandels wappnen“, sagte Höfken. Als größtes Weinbau treibendes Bundesland, mit 64 Tsd ha könne Rheinland-Pfalz zur Entwicklung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel beitragen.

Der Parlamentarischer Staatsekretär, Peter Bleser und die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Ulrike Höfken begrüßten die kürzlich vom Bundestag beschlossene Änderung des Weingesetzes. „Damit sichern wir die hohe Qualität des deutschen Weinbaus und ermöglichen ein moderates, nachhaltiges Wachstum des Weinmarktes. Mit einem Anbauflächenzuwachs nach dem Prinzip ‘Qualität statt Quantität‘ und einer Quote von 0,3 Prozent haben wir hier einen guten Kompromiss“, sagte Peter Bleser.

Hintergrundinformation:
Die Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV) ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1924 als Internationales Weinamt von Spanien, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg, Portugal und Tunesien gegründet wurde. Heute hat die OIV 46 Mitglieder, ohne USA, Canada, darunter auch Deutschland. Hauptaufgabe der OIV ist die Behandlung wissenschaftlicher, technischer, wirtschaftlicher und weinrechtlicher Themen und die Erarbeitung von Grundlagen einer internationalen Weinbaupolitik unter Berücksichtigung des internationalen Handels sowie der Produktion. Die OIV ist die wichtigste internationale Referenzorganisation für den Weinsektor. Der Weltweinkongress der OIV findet jährlich statt und tagt nach 1999 bereits zum zweiten Mal in Mainz.