Archiv der Kategorie: Weinbranche

Bodensee-Weinmesse am 18. April in Friedrichshafen

Bereits zum vierten Mal findet die kleine, aber feine Endverbraucher-Messe im Dornier-Museum Friedrichshafen statt. Die positiven Erfahrungen der letzten Jahre bewogen die Winzer dazu, die Weinpräsentation dieses Jahr wieder dort zu veranstalten.

„Das DornierMuseum am Flughafen bietet uns ein stilvolles, großes Raumangebot.
Die Transparenz des Gebäudes mit seinen großen Glasfassaden, die tollen Ausstellungsstücke
und die hervorragende Infrastruktur haben uns überzeugt“ meint der Vorsitzende des Vereins,
Dr. Jürgen Dietrich.

Auch die Besucherzahlen und die positive Resonanz bei den Gästen geben dem Veranstalter Recht.
Und so darf auch dieses Jahr wieder von 15:00 bis 20:00 Uhr nach Kräften probiert und verglichen
werden. Danach ist noch genügend Zeit um auszugehen oder einen gemütlichen Fernseh-Abend
zu Hause zu verbringen.

Wieder dabei sind dieses Jahr die Gästeführer „Weinerlebnis Bodensee/Allgäu“, die ihr breit
gefächertes Angebot an Führungen durch Weinberge und Keller präsentieren.

Ein Highlight wird sicher die Vorstellung des neuen BodenseeWeinmagazins von Labhard Medien
auf der Messe sein..

Passend zum Wein wird das gemütliche-moderne Museumsrestaurant „DO-X“ die „Unterlage“ liefern – von kleinen bis großen Gerichten.

Das Museum ist mit der Bahn, direkt mit dem Bus über die „Montfort Linie“ 7586 und auch
sehr gut mit dem Pkw zu erreichen. Parkplätze sind unmittelbar am Haus

Traditionell stellen an diesem Tag die deutschen Winzer aus der Region von Lindau bis nach
Hohentengen die Weine des neuen Jahrganges vor. Seit 2008 sind auch Kollegen aus der
Schweiz dabei. Vom Schaffhauser Blauburgunderland wird ein Gemeinschaftsstand mit Weinen
unterschiedlicher Betriebe von der Qualität der edlen Tropfen aus dem Nachbarland zeugen.

An 23 Einzel- und Gemeinschaftsständen stellen 30 Weinerzeuger über 150 Weine vor. Fast alle
Weinerzeuger stehen persönlich für alle Fragen rund um den Wein zur Verfügung.
Die Weinmesse öffnet ihre Pforten um 15:00 Uhr mit der Begrüßungsansprache von Jürgen Dietrich,
dem 1. Vorsitzenden des BodenseeWein e. V. Natürlich wird es sich auch der Hausherr des Dornier-Museums, Direktor Berthold Porath, nicht nehmen lassen, die Weingenießer willkommen zu heißen.
Schirmherrin der BodenseeWeinmesse ist die BodenseeWeinprinzessin Teresa Matzat.
Auch die Badische Weinkönigin Josefine Schlumberger hat ihr Kommen angekündigt.

Die Bodenseewinzer freuen sich auf einen regen Besuch und auf gute Gespräche in angenehmer,
stilvoller Atmosphäre.

Eintritt Weinmesse:   11,– €
Eintritt Dornier-Museum:        9,- €
Kombiticket Museum + Messe:  17,- €
Veranstalter: BodenseeWein e.V.
Tel. +49(0)7532-44 67-0
http://www.bodenseewein.de
info@bodenseewein.de

USA: Verwendung von AVA-Namen als Ursprungsbezeichnung auf Weinetiketten

USA: Verwendung von AVA-Namen als Ursprungsbezeichnung auf Weinetiketten

Das Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) schlägt einer Änderung seiner Verordnungen vor, um zu ermöglichen, dass Namen der American viticultural area (AVA) als Ursprungsbezeichnung auf Etiketten von Weinen verwendet werden, die, abgesehen davon, dass sie nicht in dem Staat des angegebenen Weinbaugebiets, sondern in einem angrenzenden Staat fertiggestellt wurden, Anspruch auf die Verwendung des AVA-Namens haben.

Durch diesen Vorschlag würde eine gröβere Flexibilität bei der Weinherstellung und Kennzeichnung ermöglicht und dennoch gewährleistet, dass den Verbrauchern ausreichende Informationen zur Identität der gekauften Weine bereitgestellt werden.

Das TTB erlaubt die Verwendung von Namen von Weinbaugebieten als Ursprungsbezeichnung, um Winzern eine bessere Beschreibung des Ursprungs ihrer Weine und Verbrauchern eine bessere Identifizierung der gekauften Weine zu ermöglichen.

Dieses würde den Europäischen g.U und g.g.A widerlaufen. Es macht keinen Sinn die Ursprungsbezeichnung bei Mischanbaugebieten (verschiedene US Bundesstaaten) zu verwenden. Dieses wäre kontraproduktiv zu der EU Ursprungsbezeichnungen.

Weitere Info’s:

DEPARTMENT OF THE TREASURY
Alcohol and Tobacco Tax and Trade
Bureau
27 CFR Part 4
[Docket No. TTB–2015–0003; Notice No.
147]
RIN 1513–AC13
Use of American Viticultural Area
Names as Appellations of Origin on
Wine Labels  

#‎Bayerischen‬ ‪#‎Staatsehrenpreis‬ 2014

#‎Bayerischen‬ ‪#‎Staatsehrenpreis‬ 2014 für vier ‪#‎fränkische‬ ‪#‎Weingüter‬

#‎Bayerischen‬ ‪#‎Staatsehrenpreis‬ 2014 Weingueter Braun, Juliusspital WÜ, Fröhlich u  Horst Sauer

#‎Bayerischen‬ ‪#‎Staatsehrenpreis‬ 2014 Weingueter Braun, Juliusspital WÜ, Fröhlich u Horst Sauer

Für dauerhaft hervorragende Ergebnisse bei ‪#‎Qualitätsprüfungen‬ hat ‪#‎Landwirtschaftsminister‬ Helmut ‪#‎Brunner‬ in ‪#‎Würzburg‬ vier fränkischen Weingütern den Bayerischen Staatsehrenpreis überreicht: Das Weingut Manfred ‪#‎Braun‬ aus Nordheim (Lkr. Kitzigen) wurde in der Kategorie der Betriebe bis fünf Hektar ausgezeichnet. Bei den Betrieben von fünf bis 15 Hektar und von 15 bis 50 Hektar erhielten die Weingüter Clemens ‪#‎Fröhlich‬ und ‪#‎Horst‬ ‪#‎Sauer‬ aus Escherndorf (Lkr. Kitzingen) die begehrten Auszeichnungen. Die Urkunde für Betriebe mit mehr als 50 Hektar Rebfläche ging in diesem Jahr an das Weingut ‪#‎Juliusspital‬ in Würzburg. Die heuer erstmals von drei auf vier Kategorien erweiterte Prämierung trägt laut Brunner den verschiedenen Betriebsgrößen in Franken besser Rechnung.

#‎Bayerischen‬ ‪#‎Staatsehrenpreis‬ 2014 Weingueter Braun, Juliusspital WÜ, Fröhlich u  Horst Sauer

#‎Bayerischen‬ ‪#‎Staatsehrenpreis‬ 2014 Weingueter Braun, Juliusspital WÜ, Fröhlich u Horst Sauer

Der Staatsehrenpreis zeichnet nach Aussage des Ministers absolute Spitzenleistungen aus: „Er ist die Krönung langjähriger erfolgreicher Qualitätsanstrengungen und dient als Ansporn, in den Bemühungen nicht nachzulassen.“ Die Fülle der nationalen und internationalen Auszeichnungen, die auch heuer wieder nach Franken gegangen sind, belegen Brunners Worten zufolge eindrucksvoll, dass die fränkischen Winzer mit ihrer konsequenten Ausrichtung auf Qualität auf dem richtigen Weg sind. Mit viel Engagement, hervorragendem weinbaulichem Können und großer Leidenschaft hätten sie sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Spitzenplatz im deutschen Weinbau erarbeitet. Brunner: „Mit einem stimmigen Gesamtkonzept hat es Weinfranken geschafft, nicht nur die Qualität des Frankenweins, sondern die ganze Region zu einer echten Erfolgsgeschichte zu machen, von der alle profitieren – Weinbau, Gastronomie und Tourismus.“

#Lauffener und #Mundelsheimer Weingärtner ernten 11,2 Millionen kg Trauben 2014

Lauffener und Mundelsheimer Weingärtner ernten einen Jahrgang 2014 der sehr feinfruchtige und sortentypische Weine zeigt und diesen mit viel Eleganz und Harmonie begleitet.

 Lauffener und Mundelsheimer Weingärtner ernten 11,2 Millionen kg Trauben 2014


Lauffener und Mundelsheimer Weingärtner ernten 11,2 Millionen kg Trauben 2014

Nach einem turbulenten Weinjahr mit außergewöhnlichen Anforderungen haben die Lauffener Weingärtner einen besondern Jahrgang 2014 in die Keller gebracht. „Die Weine zeigen sich nach der Gärung sehr sortentypisch und feinfruchtig. Sie haben viel Eleganz und bereits viel Harmonie“, beschreibt Ulrich Maile, der Vorstandsvorsitzendeder größten Einzelgenossenschaft in Württemberg, die Qualität der diesjährigen Weine. Mit rund 11,2 Millionen Kilogramm Trauben lag die Erntemenge im langjährigen Durchschnitt. In den Lauffener Weinbergen wurden 8,4 Millionen kg (Vorjahr 7,3 Mio. kg) Trauben gelesen, in Mundelsheim an der Neckarschleife konnten 2,8 Millionen kg (2,4 Mio.) geerntet werden.

„Die Lese begann in diesem Jahr am 11. September und damit sehr früh. Der letzte Hauptlesetag fand am 9. Oktober statt“, berichtet Geschäftsführer Marian Kopp. Vor einem Jahr waren 25 Lesetage notwendig, um die Trauben einzubringen. Grund für die teilweise hektische Turbolese waren zu hohe Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad bei außergewöhnlich viel Regen
mit 50 bis 60 Litern pro Quadratmeter innerhalb von zwei Tagen. „Dadurch entstand Fäulnisdruck. Die sehr zügige und selektive Lese brachte uns dennoch einen von der Güte und von der Menge her gesehen sehr ordentlichen Jahrgang“, stellt Ulrich Maile zufrieden fest.

Nach Angaben von Kellermeister Michael Böhm lag das durchschnittliche Mostgewicht bei den Rotweinsorten bei 76,8 Grad Öchsle und bei den Weißweinsorten bei 78,1 Grad Öchsle. Insgesamt wurden in Lauffen und in Mundelsheim 10 Millionen kg rote und 1,25 Millionen kg weiße Trauben angeliefert. Bei den roten Sorten entspricht dies 132 kg pro Ar und bei den weißen Sorten 115 kg/ar. „Die alkoholische Gärung verlief reibungslos. Die Weißweine präsentieren sich fruchtig, sortentypisch, frisch und reintönig und sind von einer außergewöhnlichen Mineralität geprägt“, sagt Michael Böhm. Die Rotweine würden durch ihre feingliedrige Art, durch Gebietstypizität, fruchtig-feine Ausprägung und einen ausgewogenen harmonischen Geschmack bestechen.

„Es war ein turbulentes Weinjahr mit außergewöhnlichen Anforderungen an den Wengerter, aber auch an unseren Kellermeister und unsere Kellermannschaft“, betont Ulrich Maile. Nach dem Austrieb am 20. März 2014, „so früh wie noch nie nach unseren Aufzeichnungen in Lauffen“, waren durch drei, höchst gefährliche Frühfrostperioden am 26. März erste Frostschäden
festzustellen. Die Blüte begann in den exponierten terrassierten Steillagen, von denen es in Lauffen so früh wie sonst nirgendwo in Württemberg gibt, bereits am 23. Mai. „Am Pfingstwochenende hatten wir bilderbuchhaftes Blütewetter“, schwärmt der Vorstandschef von der Entwicklung. Allerdings folgte danach eine sehr lange Trockenphase, im Juli und August sehr wechselhaftes Wetter mit zu viel Regen bis zum Herbst. Dennoch war ein Vegetationsvorsprung von bis zu drei Wochen feststellbar.

Große Herausforderungen gab es für die Wengerter in Sachen Pflanzenschutz – insbesondere die zum ersten Mal massiv aufgetretene Kirschessigfliege bereitete große Probleme. „Die Wengerter, die durch intensive Pflege sowohl der Stöcke als auch beim Pflanzenschutz keine Experimenten eingegangen sind, wurden belohnt“, erklärt Ulrich Maile. Zwar verlangsamte sich durch die Wetterkapriolen die Traubenentwicklung; dennoch startete die Lese am 11. September, so früh wie schon lange nicht mehr. „Auch im Premiumbereich konnten wir zum Leseschluss am 12. Oktober, einem Sonntag, noch absolute Spitzen für unsere Premiumserien ‚Poeten, Josua und Kaleb’ und für unsere Top-Line ‚vinitiative’ unserer Jungwinzer lesen“, sagt der Lauffener Vorstandschef.

Ulrich Maile, Marian Kopp und Michael Böhm sind davon überzeugt, dass der Jahrgang 2014 mit „seinen hochreifen, physiologisch harmonischen Balancen zwischen feinen Gerbstoffen und eleganten Säuren uns noch viel Freude bereiten wird“. Dafür nehmen die Weingärtner von Lauffen und Mundelsheim
in Kauf, dass sie der Jahrgang 2014 „über alle Maßen gefordert hat“.

Lauffener Weingärtner eG

Die Lauffener Weingärtner eG ist nach der Fusion mit der WG Mundelsheim mit einer Rebfläche von 870 ha und 1170 Mitgliedern sowie einem Umsatz von 19,01 Millionen Euro die größte Einzelgenossenschaft im Weinanbaugebiet
Württemberg. Bei 106 ha verfügt Lauffen über die größte terrassierte Steillagenfläche in Württemberg. In den Großlagen Kirchenweinberg und Schalkstein sowie den Einzellagen Katzenbeißer, Käsberg, Mühlbächer und Rozenberg wachsen vor allem Schwarzriesling, Trollinger, Samtrot, Lemberger und Riesling. Der „Katzenbeißer“ ist bei den Verbrauchern in ganz Deutschland der bekannteste Württemberger Wein. Die Lauffener Weingärtner sind im DLG-Ranking seit elf Jahren ununterbrochen bester Weinerzeuger in Württemberg. Die Qualität der Lauffener und Mundelsheimer Weine wird von
zahlreichen Auszeichnungen belegt. Neben dem Sieg im europäischen VINUMGenossenschaftscup gab es den ersten und dritten Platzbeim Deutschen Rotweinpreis,den zweiten Platz im FocusWeintest, den Sieg beim Deutschen Lemberger-Preis „Vaihinger Löwe“, die Ehrung als „beste Jungwinzer-Vereinigung“ in Deutschland, den Jungwinzerpreis des Weinbauverbandes Württemberg sowie verschiedene Spitzenplatzierungen bei der ARTVINUM und der Berliner Weintrophy, bei Mundus Vini und Selection etc. Außerdem wurde Lauffener Wein wiederholt beim Filmfestival Berlinale kredenzt.

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014 – Die Sieger

10. Siegerehrung für die besten „Müller“ im prächtigen Spiegelsaal des Neuen Schlosses zu Meersburg.

Im prächtigen Spiegelsaal des Neuen Schlosses zu Meersburg wurden im Rahmen einer festlichen Weinprobe die Sieger des zehnten Internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerbs 2014 geehrt.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Verein BodenseeWein e.V., in dem die deutschen Bodenseewinzer zusammengeschlossen sind. Sein 1. Vorsitzender, Dr. Jürgen Dietrich vom Staatsweingut Meersburg, zog eine positive Bilanz des Wettbewerbs.
„Die Organisation einer solchen Verkostung ist immer wieder eine Herausforderung. Von der Erfassung der Proben über die Sortierung bis hin zur Verkostung, zum Druck der Urkunden und zur Siegerehrung. Zum Glück sind wir zwischenzeitlich ein gut eingespieltes Team, das sich durch fast nichts mehr aus der Ruhe bringen lässt.“

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

10. Internationaler Müller Thurgaupreis 2014

Schön ist für den Veranstalter die Zunahme der Anstellungen gegenüber dem Vorjahr von 203 auf 215 Weine.

Mit einem Sekt-Empfang im Foyer des Schlosses und mit musikalischer Umrahmung -Klarinettenquartett der Knabenmusik Meersburg- begann die feierliche Einstimmung.

Im voll besetzten Spiegelsaal hatten anschließend Winzer wie Weinliebhaber Gelegenheit, die Siegerweine und ihre Erzeuger kennen zu lernen.

Nach der Vorstellung von Fakten und Hintergründen zum Wettbewerb durch den Verkostungsleiter wurden den glücklichen Siegern die Urkunden von der Bodensee-Weinprinzessin Isabell Schley und Dr. Dietrich überreicht.

Jeder Winzer stellte sich und seinen Siegerwein der Weingenießerschar vor, eine spannende Auswahl vom leichten, trockenen Qualitätswein bis zum Süßwein aus getrockneten Trauben. Nach einer solchen Probe freuen sich alle auf den Wettbewerb im nächsten Jahr.

Warum veranstaltet der Verein BodenseeWein e.V. einen internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerb?

Die Idee für den Wettbewerb war, den Müller-Thurgau positiv besetzt ins Gespräch zu bringen.

Die Winzer vom Bodensee sind der Meinung, dass der Müller-Thurgau ein besseres Image verdient hat. Sie wollen die Konsumenten darauf hinweisen, dass es wunderschöne, feinduftige, fruchtige, modern gemachte Müller-Thurgau-Weine gibt, für die es sich lohnt, auch mal mehr als nur 1,50 Euro auszugeben.

Die Initiative ging vom Verein BodenseeWein e.V. aus, weil die Winzer vom Bodensee ihre Müller-Thurgau-Weine als regionale Spezialität pflegen und hinter dieser Sorte stehen. Dass sich das Engagement, mit dem sich die Winzer um eine Rebsorte kümmern, letzten Endes auch im Wein ausdrückt,kann man am Ergebnis der Verkostung sehen.

Außerdem ist der Bodensee als einzige länderübergreifende Weinbauregion prädestiniert für die Austragung eines internationalen Wein-Wettbewerbs.

Die Sieger des 10. Müller-Thurgau Wettbewerb 2014:

Kategorie 1 (trocken 12,0%vol):

3. Platz:

Weingut Gerald & Ralf Baldauf, Ramsthal

2013er frank & frei

Müller-Thurgau trocken

Franken

3. Platz:

Staatsweingut Meersburg

2013er Hohentwieler Olgaberg

Müller-Thurgau trocken

Baden, Bodensee

2. Platz:

Weingut Kress, Überlingen

2013er

Müller-Thurgau trocken

Baden, Bodensee

2. Platz:

Weingut Kilchsperger, Flaach

2013er

Riesling –Sylvaner Generation 3.0

Zürcher Weinland

1. Platz:

Weingut Markus Hillabrand, Hüttenheim

2013er Hüttenheimer Tannenberg

Müller-Thurgau Kabinett trocken

Franken

Kategorie 3 (halbtrockene Weine)

3. Platz:

Weinkeller Roßwog, Endingen

2013er

Rivaner

Baden

2. Platz:

Winzerhof Josef Gierer, Nonnenhorn

2013er Nonnenhorner

Müller-Thurgau

Württemberg, Bayerischer Bodensee

1. Platz:

Winzerkeller im Taubertal, Reicholzheim

2013er Külsheimer Hoher Herrgott

Müller-Thurgau

Baden

Kategorie 4 (liebliche Weine)

3. Platz:

Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern

2013er Jechtinger Steingrube

Müller-Thurgau Kabinett

Baden

2. Platz:

Winzerverein Hagnau

2013er Hagnauer Burgstall

Müller-Thurgau Edition

Baden, Bodensee

1. Platz:

Weingut Bernhard Rippstein, Sand am Main

2013er Sander Himmelsbühl

Müller-Thurgau

Franken

Kategorie 5 (edelsüße Weine)

1. Platz:

Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim

2012er Sweety

Müller-Thurgau aus getrockneten Trauben

Franken

Vielen Dank an die Mitglieder der Jury:

Herrn Thomas Fink, http://www.Weinmarktplatz.com

Herrn Franz Schmidt, Winzer

Herrn Tobias Burtsche, Weinbaufachberater

Herr Walter Eberenz – Redakteur

Herr Walter Esch – Sommelier

Herr Edgar R. Funk, Oenologe, LVWO Weinsberg

Herr Hubert Zöllin, Fachberater Oenologie

Herr Armin Göring, Winzer

Frau Ute Böttinger, Journalistin

Herrn Ulrich Breutner, Württ. Weinwerbung

Frau Karin Streng, Sommelier

Herr Berthold Clauß, Winzer

Frau Marion Schäfer, Winzerin und Sommeliere

Herr Thomas Uhrig, Gastronom

Kleine Statistik des Wettbewerbs:

215 Weine haben dieses Jahr um die Gunst der Juroren gekämpft:
106 aus Baden, davon 34 vom Bodensee
55 aus Franken
18 aus Württemberg, davon 10 vom Bodensee
8 aus der Pfalz
7 aus der Schweiz, davon
2 aus dem Thurgau
2 aus Schaffhausen
3 aus dem Zürcher Weinland
6 aus Rheinhessen
6 von der Mosel
2 aus Luxemburg
2 von der Hessischen Bergstraße
2 von Saale und Unstrut
1 aus Sachsen
1 von der Nahe
1 aus Südtirol

67% der eingesendeten Proben war trocken, 33% Prozent der Anstellungen wurden in die drei restsüßen Kategorien eingeordnet.

Weitere Informationen zum BodenseeWein e. V. unter http://www.mueller-thurgau-preis.info zu erhalten

Best of Portugal 2014

50 Great Portuguese Wines

vor wenigen Tagen wurde das Ergebnis der einjährigen Verkostung des renommierte Master Sommelier Hendrik Thoma bekannt. Thoma degustierte dafür ein Jahr lang intensiv alle eingereichten Weine und nominierte schließlich die 50 Besten. Einer aus dieser Liste ist der Verdelho 2013 des Weinguts Esporão – ein Weißwein aus der gleichnamigen autochthonen Rebsorte, der den kritischen Juror vor allem durch seine Ursprünglichkeit und Frische überzeugte.

Kenner wissen ja längst, dass Portugal keineswegs nur komplexe Portweine und tiefgründige Rotweine hervorbringt. Die Weißweine aus dem Alentejo werden immer beliebter, ihre knackige Frische, ihre herzhaften Mineralität und den sommerlichen Aromen nach Zitrusblüten, Quitten und Zitrusfrüchten sind sie ideale Weine für heiße Tage.

Als Aperitif vor dem Grillabend, als Begleiter zu Fischgerichten, oder mit Freunden auf einer sonnigen Terrasse.

Herdade do Esporão ist Vorreiter dieser aufstrebenden neuen Weinkultur. Als Spezialist für aromatische, würzige, erfrischende und finessenreiche Weißweine schaffte es das Weingut auch dieses Jahr wieder mit einem Weißwein in die “Best of Portugal”.
Damit wird das große Können von David Baverstock („Önologe des Jahres 2012“) bestätigt. Gemeinsam mit Luis Patrão (rot) und Sandra Alves (weiß) geht er einen mutigen Weg fernab ausgetretener Pfade und zählt damit zur Avantgarde des portugiesischen Weinbaues.

Der Topwein: Verdelho 2013: Ein unglaublich erfrischender Wein. Vital und vibrierend am Gaumen mit tropischen Noten von Zitronen und Grapefruit. Elegant, tolle Säurestruktur, anhaltender Gaumengeschmack, Alkohol: 13,5 %.

Die Rebsorte kommt ursprünglich aus dem nördlichen Teil der Insel Madeira. Sie war eine vergessene Traube, bis Esporão als Pionier im Jahr 2001 die Reborte im Alentejo wieder neu anpflanzte. Verdelho verfügt in der Regel über vitale Säure und lässt den Wein dadurch in sommerlicher Frische strahlen. In den letzten Jahren wurden aufgrund der großen Erfolge immer mehr Verdelho-Rebstöcke am Weingut angepflanzt. Mitterweile machen es ihnen viele andere Weingüter nach. Ein wunderbarer Sommerwein, der fantastisch zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten passt.

Die 50 Best of Portugal 2014

1 2011 ATAÍDE SEMEDO ESPUMANTE MILLÉSIME BRUTO ATAÍDE SEMEDO, BAIRRADA

2 2013 VALE DO HOMEM ARINTO QUINTAS DO HOMEM, Vinho Verde

3 2013 TAPADA DOS MONGESVINHOS NORTE, Vinho Verde

4 2013 CASAL DE VENTOZELA BRANCO ESCOLHAQUINTA DE GOMARIZ, Vinho Verde

5 2013 CASAL DE VENTOZELA LOUREIROSOC. AGRÍCOLA CASAL DE VENTOZELA, Vinho Verde

6 2013 CASAL DE VENTOZELA LOUREIROSOC. AGRÍCOLA CASAL DE VENTOZELA, Vinho verde

7 2013 CONTACTOANSELMO MENDES VINHOS, Vinho Verde

8 2013 DOM PONCIANO,SOLWINE, Vinho Verde

9 2013 QM ALVARINHOQUINTAS DE MELGAÇO, Vinho Verde

10 2012 CURTIMENTAANSELMO MENDES VINHOS, Vinho Verde

11 2012 VINHAS DO LASSO BRANCOQUINTA DO PINTO, Lisboa

12 2013 HERDADE DO ESPORÃO VERDELHOESPORÃO, Alentejo

13 2013 QUINTA VALE D´ALDEIA ALVARINHOQUINTA VALE D´ALDEIA, Douro

14 2012 GURUWINE & SOUL, Douro

15 2012 CARVALHASREAL COMPANHIA VELHA, Douro

16 2011 LUA CHEIA EM VINHAS VELHAS RESERVALUA CHEIA EM VINHAS VELHAS, Douro

17 2012 MULA VELHA PREMIUMQUINTA DO GRADIL, Lisboa

18 2010 BRUTALISVIDIGAL WINES, Lisboa

19 2010 CHOCAPALHA-VINHA MÃEQUINTA DE CHOCAPALHA, Lisboa

20 2011 CONDE VIMIOSO RESERVAFALUA SOCIEDADE DE VINHOS, Tejo

21 2009 QUINTA LAGOALVA DE CIMA ALFROCHEIRO GRANDE ESCOLHASOCIEDADE AGRÍCOLA QUINTA DA LAGOALVA DE CIMA, Tejo

22 2010 COMPORTAHERDADE DA COMPORTA, Peninsula de Setúbal

23 2011 QUINTA DOS ROQUESQUINTA DOS ROQUES, Dão

24 2012 FITA DA FITAPRETAFITAPRETA VINHOS, Alentejo

25 2012 PLANSEL SELECTA TINTA BARROCAQUINTA DA PLANSEL, Alentejo

26 2011 MARQUÊS DE BORBA RESERVAJ. PORTUGAL RAMOS VINHOS, Alentejo

27 2011 MALHADINHAHERDADE DA MALHADINHA NOVA, Alentejo

28 2011 BLOG BIVARIETALTIAGO MATEUS CABAÇO E CABAÇO, Alentejo

29 2010 HERDADE DOS GROUS RESERVAHERDADE DOS GROUS, Alentejo

30 2009 QUINTA DO CARMO RESERVABACALHÔA VINHOS DE PORTUGAL, Alentejo

31 2008 COMENDA GRANDE RESERVAMONTE DA COMENDA AGROTURISMO, Alentejo

32 2009 QUINTA DE ARCOSSÓ SUPERIOR BAGO ABAGO QUINTA DE ARCOSSÓ, Trás os Montes

33 2012 DUORUM COLHEITADUORUM VINHOS, Douro

34 2011 CHURCHILL’S ESTATES TOURIGA NACIONAL DOUROCHURCHILL GRAHAM, Douro

35 2011 CHURCHILL’S ESTATES DOUROCHURCHILL GRAHAM, Douro

36 2011 ALTANO BIOSYMINGTON FAMILY ESTATES, Douro

37 2011 CASA DA CALDEIRA GRANDE RESERVACASA DA CALDEIRA, Douro

38 2011 QUINTA DOS POÇOS GRANDE RESERVASOCIEDADE AGRÍCOLA JOSÉ MESQUITA GUIMARÃES, Douro

39 2011 PASSADOURO RESERVAQUINTA DO PASSADOURO, Doruo

40 2011 CV-CURRICULUM VITAELEMOS & VAN ZELLER, Douro

41 2010 QUINTA DO ALTO PREMIUM SELECTIONJOÃO FERNANDO DOLORES PINTO DE MESQUITA, Drouo

42 2009 QUINTA DA ROMANEIRASOCIEDADE AGRÍCOLA DA ROMANEIRA, Douro

43 2008 BARÃO DE VILAR GRANDE RESERVAVINIHOLD, Douro

44 2008 QUINTA DAS LAMELAS RESERVAJOSÉ ANTÓNIO DA FONSECA A. GUEDES, Douro

45 2001 BACALHÔA MOSCATEL ROXOBACALHÔA VINHOS DE PORTUGAL, Peninsula de Setúbal

46 SECRET SPOT MOSCATEL CASCO VIIGR CONSULTORES, Douro

47 1995 JUSTINOS MADEIRA COLHEITAJUSTINO’S, MADEIRA WINES, Madeira

48 2008 POÇAS LBVMANOEL D. POÇAS JÚNIOR VINHOS, Douro

49 2009 QUINTA VALE D. MARIA VINTAGELEMOS & VAN ZELLER, Douro

50 VISTA ALEGRE PORTO MAIS DE 40 ANOVALLEGRE, VINHOS DO PORTO, Douro

Branchenverband Schweizer Reben und Weine – Ausdehnung auf Nichtmitglieder

Der Branchenverband Schweizer Reben und Weine möchte seine Selbsthilfemassnahmen auch für Nichtmitglieder durch den Bundesrat verbindlich erklären lassen.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)hat am 6. Juni 2014 das entsprechende Gesuch im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) veröffentlicht.

Gestützt auf die Artikel 8 und 9 des Landwirtschaftsgesetzes kann der Bundesrat
in bestimmten Fällen die von Branchen- oder Produzentenorganisationen
beschlossenen Selbsthilfemassnahmen für Nichtmitglieder verbindlich erklären.

Die Massnahmen müssen die Qualitätsverbesserung, die Absatzförderung oder
die Anpassung des Angebots an die Erfordernisse des Marktes betreffen.
Das vorliegende Gesuch betrifft die Erhebung von Beiträgen zur Finanzierung von Selbsthilfemassnahmen zu Gunsten der Absatzförderung für Schweizer Weine.

Gemäss Art. 9 der Verordnung über die Ausdehnung der Selbsthilfemassnahmen
von Branchen- und Produzentenorganisationen (VBPO; SR 919.117.72) wird ein
von einer Branchenorganisation an den Bundesrat eingereichtes Gesuch veröffentlicht.

Mit der Veröffentlichung sollen die Nichtmitglieder der Organisation über das Gesuch informiert werden. Die Veröffentlichung ist Teil des Vernehmlassungsverfahrens, sie gewährt keine besonderen Einspracherechte.

Änderungen sind entsprechend dem Ergebnis der Konsultation möglich. Der Bundesrat wird darüber entscheiden, ob und allenfalls wieweit er dem Gesuch entsprechen wird. Die Gesuchsunterlagen können auf der Website des Bundesamtes für Landwirtschaft konsultiert werden (www.blw.admin.ch: Themen / Produktion und Absatz / Kennzeichnung, Qualitäts- und Absatzförderung / Branchenorganisationen).

Die Konsultation dauert bis zum 7. Juli 2014. Die Stellungnahmen sind dem Bundesamt für Landwirtschaft, Fachbereich Pflanzliche Produkte, Mattenhofstrasse 5, 3003 Bern zu übermitteln.