Archiv der Kategorie: Weinbranche

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer

Internationales Jahr des Bodens 200 Millionen Jahre altes Gestein
–jung und innovativ interpretiert
Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer mit Landrätin Tamara Bischof, FWK FWB

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer mit Landrätin Tamara Bischof, FWK FWB

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer
mit der Landrätin Tamara Bischof vom Weinlandkreis Kitzingen und Bezirksrätin vom Bezirk Unterfranken, Würzburg.
Erste Station war das Weingut Rainer Sauer,
Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer im Weingut Rainer Sauer

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer im Weingut Rainer Sauer

  Weingut Rainer Sauer
Daniel und Rainer Sauer
Bocksbeutelstraße 15, 97332 Escherndorf, Tel. 09381/2527
http://www.weingut-rainer-sauer.de,info@weingut-rainer-sauer.de„Leidenschaft für den Berg, den Silvaner und die Architektur“Zweite Station war das Weingut Zang

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u  Georg Zang

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten
Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u Georg Zang

Weingut Georg Zang
Georg Zang
Nordheimer Straße 8, 97334 Sommerach, Tel. 09381/2888
http://www.weingut-georg-zang.de, info@weingut-georg-zang.de

„Familienweingut im Wandel – bodenständig aber wandlungsfähig“

Dritte Station war das Weingut Weigand

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u  Andreas Weigand

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer Frankenweinkönigin Kristin Langmann u Andreas Weigand

Weingut Weigand
Andreas Weigand
Lange Gasse 29, 97346 Iphofen, Tel. 09323/3805
http://www.weingut-weigand.de, info@weingut-weigand.de

„Jung, eigenwillig, kreativ aber mit Liebe für die Natur, die Reben & die Heimat“Als vierte Station besuchten wir den Geschichtsweinberg Iphofen
Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten
Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Alte Weinberge in Franken
Josef Engelhart betreut diesen mit weiteren Helfern, hier werden alte Rebsorten angepflanzt, Gemischter Satz
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Geschichtsweinberg Iphofen

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten  Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Weinbaubereisung des Regierungspräsidenten
Dr. Paul Beinhofer Geschichtsweinberg Iphofen

Die Weinbaubereisung  ist für alle Beteiligte eine Bereicherung, es ist sinnvoll diese Bereisungen auch zukünftig weiter zu veranstalten.

CLEMENS – Sichel-Mulcher

Durch ein sehr gutes Mähbild, robuste Bauweise und Anbaukombinationen konnten wir uns auch in der zweiten Saison mit den breitenverstellbaren MULCHERN beweisen.
Für viel Aufmerksamkeit hat die Kombination mit unserer MULTI-CLEAN gesorgt. In einer Durchfahrt ist die gesamte Reihe komplett auf biologische Art bearbeitet.
– 115-155 cm, 570 kg
– 125-175 cm 580 kg
– 140-190 cm, 640 kg
– 160-210 cm, 670 kg CLEMENS Mulcher

Weinmarktplatz, Wine Marketplace, Wine Industry trades Foto.

CLEMENS SB Compact für Reihenbreiten ab 1,50 Meter

SB Compact für Reihenbreiten ab 1,50 Meter

Mit dem neuen Rahmen SB Compact bieten wir nun auch für die schmalen Gassen eine robuste Lösung für vielzählige Kombinationsmöglichkeiten.

Gegenüber dem SB 1 können hier auch Bürsten wie MULTI-CLEAN und ROTORBÜRSTE, RADIUS oder die GSP Scheibe direkt an dem Grundrahmen angebaut werden. Auch die Compact- und Combi-Aushebungen sind adaptierbar, um Anbaugeräte einzeln in der Höhe (300 mm) und im Winkel (nur bei Combi-Aushebung) verstellen zu können.
Mit einer Gesamtbreite von 740 mm bauen wir sehr schmal, können jedoch über einen Hydraulikzylinder eine Gesamtbreite von 1280 mm erreichen.
Dies erlaubt eine Bearbeitung mit dem CLEMENS Flachschar RADIUS SL (370er Schar) oder der GSP Scheibe ab Reihenbreiten von 1,50 m.
www.clemens-online.com

Weinmarktplatz, Wine Marketplace, Wine Industry trades Foto.
Weinmarktplatz, Wine Marketplace, Wine Industry trades Foto.

38 th OIV – Weltweinkongress in Mainz

Deutschland ist ein international wichtiger Weinmarkt
In Mainz findet der diesjährige 38. Weltweinkongress der OIV statt.

38. Weltweinkongress der OIV

38. Weltweinkongress der OIV

 

 

 

 

 

 

 

In Mainz ist der 38. Weltkongress der Internationalen Organisa-
tion für Rebe und Wein (OIV) eröffnet. In Vertretung von Bundesagrarminister Christian Schmidt begrüßte sein Parlamentarischer Staatsekretär, Peter Bleser, welcher aus der Mosel kommt, gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Ulrike Höfken rund 400 Wissenschaftler aus aller Welt, die sich in den kommenden fünf Tagen über Resolutionen auf den Gebieten Weinbau, Önologie sowie zu internationalen Standards für die Herstellung und Vermarktung von Wein beraten werden.
„Die Impulse, die von dem Weltweinkongress ausgehen, haben Relevanz
für die gesamte Weinwelt. Gerade im Kontext des wachsenden weltweiten Handels von Wein und Weinerzeugnissen sind die Normen und Standards, die von der OIV gesetzt werden, von großer Bedeutung. Wir in Deutschland messen der Arbeit der OIV eine große Bedeutung bei“, sagte Peter Bleser anlässlich der Eröffnung zur OIV. Der Kongress findet zum dritten Mal in Deutschland statt (1979,1999 und 2015).

Der Kongress findet in seiner über 90-jährigen Geschichte zum dritten Mal in der Bundesrepublik Deutschland statt und steht in diesem Jahr unter dem Thema „Fortschritt und Verantwortung“ Die Themen wie Nachhaltigkeit, Co2 Ausstoß, Kirschessigfliege, Rebenzirkade, genveränderte Hefen sind nur einige Themen, die in diesem Kongress angesprochen und diskutiert werden. OIV-Präsidentin Claudia Quini sieht in dem Treffen des weltweiten Weinbausektors die Gelegenheit Themen zu diskutieren, die für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Erzeugung relevant sind. „All diese Themen sind außerordentlich wichtig für die zukünftige globale Weinwirtschaft“, sagte Quini. Frau Quini wird Ihren Vorsitz an Frau Prof. Dr. Monika Christmann -Institut für Oenologie Zentrum für Weinforschung & Verfahrenstechnologie der Getränke-,Institusleiterin der HS-Geisenheim übergeben.

Der Parlamentarischer Staatsekretär, Peter Bleser, hob insbesondere die Bedeutung des deutschen Weinmarktes hervor: „Wir können auf eine über 2000-jährigen Weinbautradition zurückblicken. Heute ist Deutschland auch international ein wichtiger Weinmarkt. Insgesamt sind wir die zehnt größten Weinerzeuger in der Welt. Unsere Standards stehen für ausgezeichnete Qualität und führen zu Verbraucher-vertrauen und einer großen Nachfrage. Dafür setzen wir uns auch international ein.“

Die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Ulrike Höfken begrüßt, dass der Kongress den nachhaltigen Weinbau als inhaltlichen Schwerpunkt gewählt habe. „Angesichts neuer Schädlinge und veränderter Trocken- und Nässeperioden müssen sich unsere Winzerinnen und Winzer für die Auswirkungen des Klimawandels wappnen“, sagte Höfken. Als größtes Weinbau treibendes Bundesland, mit 64 Tsd ha könne Rheinland-Pfalz zur Entwicklung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel beitragen.

Der Parlamentarischer Staatsekretär, Peter Bleser und die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Ulrike Höfken begrüßten die kürzlich vom Bundestag beschlossene Änderung des Weingesetzes. „Damit sichern wir die hohe Qualität des deutschen Weinbaus und ermöglichen ein moderates, nachhaltiges Wachstum des Weinmarktes. Mit einem Anbauflächenzuwachs nach dem Prinzip ‘Qualität statt Quantität‘ und einer Quote von 0,3 Prozent haben wir hier einen guten Kompromiss“, sagte Peter Bleser.

Hintergrundinformation:
Die Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV) ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1924 als Internationales Weinamt von Spanien, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg, Portugal und Tunesien gegründet wurde. Heute hat die OIV 46 Mitglieder, ohne USA, Canada, darunter auch Deutschland. Hauptaufgabe der OIV ist die Behandlung wissenschaftlicher, technischer, wirtschaftlicher und weinrechtlicher Themen und die Erarbeitung von Grundlagen einer internationalen Weinbaupolitik unter Berücksichtigung des internationalen Handels sowie der Produktion. Die OIV ist die wichtigste internationale Referenzorganisation für den Weinsektor. Der Weltweinkongress der OIV findet jährlich statt und tagt nach 1999 bereits zum zweiten Mal in Mainz.

125 Jahre Forschung in Wädenswil

Seit der Gründung im Jahre 1890 gelangen aus Wädenswil unzählige nützliche Lösungen in die Land- und Ernährungswirtschaft, auch zum Nutzen von Konsumentinnen und Konsumenten. Der Agroscope-Forschungsstandort Wädenswil feiert am 25. und 26. Juni ihr 125-Jahre-Jubiläum mit geladenen Gästen. Das Volkstheater Wädenswil hat eigens für dieses Jubiläum das Theaterstück «Tatort Schlosshof» geschrieben, drei Vorstellungen sind öffentlich zugänglich.

125 Jahre Forschung in Wädenswil Professor Hermann Müller-Thurgau

125 Jahre Forschung in Wädenswil Professor Hermann Müller-Thurgau

In der langen Zeit seit Ende des 19. Jahrhunderts haben unzählige Herausforderungen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsanstalt in Wädenswil motiviert, Lösungen für gute Lebensmittel, eine gesunde Umwelt und eine wettbewerbsfähige Land- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln.

Pflanzenzüchtung bis Weinhefen

Der erste Direktor der Forschungsanstalt, Professor Hermann Müller-Thurgau, hat die heute weltbekannte Rebsorte Müller-Thurgau (früher Riesling x Silvaner) in Geisenheim gekreuzt und in Wädenswil selektioniert und herausgegeben. Seither haben Wädenswiler Forschende zahlreiche weitere Obst-, Beeren-, Gemüse- und Zierpflanzensorten gezüchtet, so die berühmte Erdbeersorte Wädenswil 6, die stark verbreitete Apfelsorte Maigold oder auch die feuerbrandrobuste Sorte Ladina. Im Pflanzenschutz leisteten Wissenschaftler aus Wädenswil bereits vor vielen Jahrzehnten Pionierarbeit und bewiesen die Vorteile der Begrünung der Rebberge und jene der Bekämpfung vieler Schädlinge durch Nützlinge. Die Forschenden entwickelten Prognosemodelle für Schädlinge und Krankheiten, mit denen heute ein Warndienst für die Produzenten betrieben wird. Diese vorausschauende Forschung bildete eine Basis für die Integrierte Produktion und für etliche Bio-Pflanzenschutz-Methoden. Auch die Entwicklung effizienter Anbausysteme brachte der landwirtschaftlichen Praxis fortwährend direkt anwendbaren Nutzen. In Wädenswil wurde und wird auch für sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel geforscht. Im Zentrum der Forschung steht dabei die Optimierung von Inhaltsstoffen, die Lagerung von Früchten und Gemüse sowie die Herstellung von Wein (u.a. mittels weltweit vermarkteter Wädenswiler Weinhefen), Destillaten und Fruchtsäften.

Hohe Kompetenz in Analytik und molekularer Diagnostik

Wädenswil war und ist auch in der Analytik stark. So waren es Wädenswiler Forschende, welche damals den schimmlig-muffigen Korkgeruch beim Wein als Trichloranisol identifizierten – eine Weltneuheit. Auch heute ist die Neuentwicklung von Methoden in der Instrumentalanalytik eine Kernkompetenz. Modernste Analysetechniken gelangen zum Einsatz, um qualitätsbestimmende Inhaltsstoffe in landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie geringste Mengen an Pflanzenschutzmitteln in der Umwelt nachzuweisen. In der physikalischen Analytik werden rasche Qualitätstests für Obst und Getränke auf der Basis von Infrarotlicht entwickelt und in der molekularen Diagnostik werden Pflanzensorten, Insekten und Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Hefen) identifiziert. Die Entschlüsselung des Feuerbrandgenoms – auch das eine Weltneuheit – gelang den Forschenden von Agroscope in Wädenswil. Im Bereich der Sensorik haben die Forschenden Aromaräder zur Aromabeschreibung für zahlreiche Destillate ausgearbeitet und durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Branche und ihre Mitwirkung bei der Schweizer Destillatprämierung fördern sie die Qualitätssteigerung der Produkte in der Schweiz.

Wädenswiler Wissen und Innovationen für die Zukunft

Heute verfügt Agroscope am Standort Wädenswil über eine hohe Kompetenz in der Forschung und Entwicklung für die Bereiche Hortikultur, Lebensmittel und Analytik. Die Land- und Ernährungswirtschaft hat eine enorme Entwicklung hinter sich und wird sich weiter stark verändern. Es sind verschiedene Zukunftsszenarien denkbar. Wohin die Entwicklung auch geht, sei es zum Beispiel in Richtung Heidi- oder Hightech-Landwirtschaft, sicher ist: Die kompetente und verantwortungsbewusste Forschung und Entwicklung aus Wädenswil steht bereit, Praxiswissen und Innovationen zusammen mit Partnern zu entwickeln – für eine erfolgreiche Zukunft des Obst-, Gemüse- und Weinbaus und gesunde und sichere Lebensmittel!

Grussadressen von Partnern

Am Mittag des 25. Juni: Ernst Stocker, Regierungspräsident des Kantons Zürich; Philipp Kutter, Stadtpräsident von Wädenswil; Dominique Kohli, Vizedirektor Bundesamt für Landwirtschaft; Georg Bregy, Direktor Schweizer Obstverband (SOV); Kaspar Wetli, Präsident Branchenverband Deutschschweizer Wein (BDW); Pascal Toffel, Direktor Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP).

Am Nachmittag des 25. Juni: Philipp Kutter, Stadtpräsident von Wädenswil; Rolf Gerber, Chef Amt für Landschaft und Natur Kanton ZH; Dominique Kohli, Vizedirektor Bundesamt für Landwirtschaft; Georg Bregy, Direktor Schweizer Obstverband (SOV); Kaspar Wetli, Präsident Branchenverband Deutschschweizer Wein (BDW); Pascal Toffel, Direktor Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP).

Poster-Rundgang

Ab dem Abend des 25. Junis gibt ein frei zugänglicher Rundgang mit drei Posten auf dem Gelände von Agroscope in Wädenswil Einblick in die Geschichte der Wädenswiler Forschung (gestern), in die aktuellen Stärken des Standorts (heute), aber auch in Überlegungen zur künftigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft (morgen).

Heitere Theaterszenen rund um Agroscope

Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet unsere Gäste bei der Theateraufführung aus Anlass unseres Jubiläums. Der Verein Volkstheater Wädenswil hat eigens für dieses Jubiläum das Theaterstück «Tatort Schlosshof – heitere Theaterszenen rund um Agroscope» geschrieben und schenkt es der Forschungsanstalt, zusammen mit vielen Sponsoren. An den Abenden des 25., 27. und 28. Juni wird das Theater im Schlosshof gratis für die Öffentlichkeit aufgeführt. Die Anzahl Plätze ist beschränkt, ohne Anmeldung kann kein Platz garantiert werden (Anmeldung via Tel. 058 460 61 11). Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

Festprogramm
Jubiläumsfeier für Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs, zusammen mit geladenen Gästen
13:30 – 13:45 Begrüssung der Gäste Schlosshof
13:45 – 14:35 Theatervorstellung Schlosshof
14:35 – 14:45 Kurze Pause Schlosshof
14:45 – 15:05 Grussadressen Schlosshof
15:05 – 16:05 Science Slam Schlosshof
16:05 – 17:00 Kaffee und Geburtstagskuchen,

freier Poster-Rundgang Schlosshof, ums Gewächshaus
Theatervorstellungen: Tatort Schlosshof – heitere Theaterszenen
rund um Agroscope
Weitere Theatervorstellungen für die Öffentlichkeit zusätzlich zur Feier, im Schlosshof
Do. 25.6. Öffnung Beizli: 19:00 Uhr, Beginn Theater: 21:00 Uhr
Sa. 27.6. Öffnung Beizli: 19:00 Uhr, Beginn Theater: 21:00 Uhr
So. 28.6. Öffnung Beizli: 17:00 Uhr, Beginn Theater: 18:00 Uhr
(Das Beizli bleibt auch nach dem Theater noch offen.)

50 Winzer, ein junges Team – die Gebietsvinothek öffnet ihre Türen.

BAD KREUZNACH. Was ein lang gehegter Traum war, ist nun Wirklichkeit geworden. Die Gebietsvinothek Nahe.Wein.Vinothek in den Räumlichkeiten des Dienheimer Hof, Mannheimerstraße 6, in Bad Kreuznach ihre Türen.

Gebietsvinothek Nahe.Wein.Vinothek in den Räumlichkeiten des Dienheimer Hof, Mannheimerstraße 6, in Bad Kreuznach

Gebietsvinothek Nahe.Wein.Vinothek in den Räumlichkeiten des Dienheimer Hof, Mannheimerstraße 6, in Bad Kreuznach

Die Vinothek, welche als GmbH & Co KG organisiert ist, geleitet von Laura Schneider, Geschäftsführerin Weinland Nahe e.V., bietet ein wahres Paradies für alle Nahe-Wein Fans. Nicht weniger als 50 Winzer der gesamten Nahe- Region präsentieren sich mit jeweils 3 Weinen aus ihrem Sortiment. Dies bedeutet 150 Nahe Weine zum Genuss und Kauf – 50 davon immer im offenen Ausschank. Die Auswahl reicht von etablierten VDP- Betrieben bis hin zu Geheimtipps und jungen aufstrebenden Winzern.

Gebietsvinothek Nahe.Wein.Vinothek Interiour

Gebietsvinothek Nahe.Wein.Vinothek Interiour

Für das operative Geschäft und für die Leitung vor Ort konnte der Sommeliere und gelernte Restaurant Fachmann Jörg Sielaff, ehemals Restaurantleiter auf Johann Lafers Stromburg gewonnen werden, unterstützt wird er von seinem Team.

Die Weine wurden vorab in intensiven Gesprächen zwischen den Winzern und dem Team der Vinothek ausgewählt. Vom trockenen Riesling, starken Burgunder bis hin zu Aromarebsorten ist für jeden Weinfan etwas dabei.
Auch in die Räumlichkeiten des Dienheimer Hofes wurde investiert – so präsentieren sich die Weine in einem von der Firma Knoeppel, eigens für den Fachhandel entwickelten Regal, welches durch Schlichtheit, Eleganz und Funktionalität überzeugt. Die Beleuchtung wurde in Zusammenarbeit mit den Einrichtungsspezialisten des Möbels Hauses Casa Duo ausgewählt. Warmes Licht und hochwertige Materialien schaffen hier ein wahres Wohlfühlambiente.
Gleich von Beginn an überzeugte das Konzept von Weinland Nahe e.V. nicht nur die Winzer, sondern es konnten auch starke Partner aus der Wirtschaft gewonnen werden. So wurden als Kommanditisten die Sparkasse Rhein Nahe und die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück gewonnen, welche sich des Weiteren gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kreuznach, der Nahelandtouristik GmbH und Schwollener Sprudel an einer Start up Finanzierung beteiligten. Begleitet wurde das Projekt mit Sachverständigen der Landwirtschaftskammer Bad Kreuznach, die mit ihrer Erfahrung und Fachwissen beratend zur Seite standen.

Auch das Engagement der Stadt hat viel dazu beigetragen das Projekt schnell ins Rollen zu bringen. Sogar die Beschilderung konnte teilweise schon installiert werden.

„Es ist wohl einzigartig mit wie viel Spaß, Teamgeist, Leidenschaft und Motivation alle in den letzten 4 Monaten gearbeitet haben“; so Laura Schneider; „mein Dank gilt vor allem dem Vorstand und den Winzern für die Bereitschaft ein solches Projekt zu wagen und das Risiko mitzutragen. Sowie allen Beteiligten die diesen lang gehegten Wunsch der Region verwirklicht haben. Nun hoffen wir das dieser Ort auch genutzt wird.“

Konzeptionell ist die Vinothek ein Ort rund um den Nahewein, für Einheimische aber auch für Gäste.

Der bisherige Erfolg macht Mut die Vinothek langfristig zu etablieren. Nach den ersten Wochen konnten schon konzeptionell erste Stellschrauben nachjustiert werden, auch das gastronomische Angebot soll Ausgebaut werden.
Nun ist auf einen schönen Sommer zu hoffen und auf viele laue Sommernächte im malerischen Innenhof der Vintohek.

Die Vinothek ist Mittwochs, Donnerstags und Samstag von 12.00 – 22.00 Uhr geöffnet, Freitag schon ab 11.00 Uhr für alle Wochenmarktbesucher und sonntags von 12.00 – 20.00 Uhr.

Die Winzer der Vinothek sind:
Weingut Lorenz & Söhne, KH- Bosenheim
Weingut Mathern, Niederhausen
Weingut Gebr. Kauer, Windesheim
Weingut Jakob Schneider, Niederhausen
Weingut Sascha Montigny, Laubenheim
Wein – und Sektgut Bamberger, Meddersheim
Weingut Genheimer- Kiltz, Gutenberg
Weingut Korrell, Johanneshof, KH- Bosenheim
Weingut Poss, Windesheim
Weingut Udo Weber, Monzingen
Weingut Otto Laubenstein, Hochstätten
Weingut Alt, Monzingen
Weingut Beisiegel, Traisen
Weingut Anton Finkenauer, Bad Kreuznach
Weingut K.H.Schneider, Bad Sobernheim
Weingut Eckes & Eckes, Windesheim
Weingut Forster, Burg Layen
Weingut Lindenhof, Windesheim
Weingut Sinß, Windesheim
Weingut Emmerich-Koebernik, Waldböckelheim
Weingut Welker-Emmerich, Rüdesheim
Weingut Honrath, Langenlonsheim
Weingut Schauß, Monzingen
Weingut Marx, Windesheim
Weingut Joh. Bapt. Schäfer, Burg Layen
Weingut Heinrich Schmidt, Windesheim
Weingut Dr. Gänz, Guldental
Weingut Hees, Auen
Weingut Emrich- Schönleber, Monzingen
Weingut Funck- Schowalter, Waldböckelheim
Weingut Dönnhoff, Oberhausen
Weingut S.J. Montigny, KH-Bretzenheim
Schlossgut Diel, Burg Layen
Weingut Schäfer-Fröhlich, Bockenau
Weingut Ulrich Pieroth, Rümmelsheim
Gut Hermannsberg, Niederhausen
Weingut Rohr, Raumbach
Staatsweingut Bad Kreuznach
Weingut Gälweiler, St. Katharinen
Weingut Emrich-Montigny, KH-Planig
Weingut Dr. Crusius, Traisen
Weingut Anette Closheim, Langenlonsheim
Weingut St. Meinhard, KH- Winzenheim
Weingut Paul Anheuser, Bad Kreuznach
Weingut Daniel Gemünden, Bad Kreuznach
Weingut Steffen Bähr, Langenlonsheim
Weingut Rapp, Bad Münster am Stein Ebernburg
Weingut Kruger- Rumpf, Münster – Sarmsheim
Weinhaus Adelseck, Münster – Sarmsheim
Weingut Hof Breitenstein, Rümmelsheim

Ergänzende Informationen zum Dienheimer Hof
Der Dienheimer Hof wurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut und 1990 von Reinhold Stenger und Norbert Schmitt innen und außen unter Beachtung der bauhistorischen Gegebenheiten und unter Berücksichtigung des konstruktiven Gefüges stilgerecht saniert. Besonders gelungen ist die vorbildliche Einfügung des Sandsteinerkers. Der seinem Vorhof zugewandte Bau mit einem steilen, zur Ambrosiusgasse hin giebelständigen Satteldach blieb weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten. Es ist ein zweigeschossiger Putzbau mit Sandsteingliederungen. Im Obergeschoss ist auf der Südwestecke ein überstehender Erker mit Walmdach zu sehen. Vor einem Teil der Hoffront befindet sich im Obergeschoss eine Holzgalerie. Das Gebäude ist einer der ältesten in seinem historischen Erscheinungsbild erhaltenen Profanbauten der Stadt.

„Kostbares Kamptal“, 5. und 6. September 2015 Köstlicher Spätsommer

Im Spätsommer zeigt sich das niederösterreichische Weinbaugebiet Kamptal von seiner allerschönsten Seite. Da trifft es sich gut, dass die Kamptaler Winzer zu diesem Zeitpunkt ihre Weingüter und Keller öffnen und zum Degustieren einladen. Viele kennen und lieben die Weine bekannter Produzenten wie Loimer, Bründlmayer, Jurtschitsch, Hirsch, Rabl, Arndorfer etc. Diese und viele andere Winzer-Kollegen – insgesamt 25 – aus dem Kamptal organisieren am ersten September-Wochenende den Eventreigen “Kostbares Kamptal”. Dabei dreht sich alles um die Kamptal DAC Reserve-Weine 2014. Sie werden zur Degustation angeboten und sie stehen im Mittelpunkt zahlreicher kulinarischer Veranstaltungen, denn der beste Freund von Spitzen-Weinen ist bekanntlich Spitzen-Essen.

25 Winzer
Das rund 4.000 ha große Kamptal zählt zu den interessantesten Weinbaugebieten im deutschsprachigen Raum. Der ganze Stolz der Winzer sind die gebietstypischen Kamptal DAC Reserve-Weine. Sie sind aus den Sorten Grüner Veltliner oder Riesling gemacht und dürfen aufgrund ihrer gehaltvolleren Machart etwas länger auf der Flasche reifen. Während des Eventreigens “Kostbares Kamptal” werden die leicht gereiften Weine des Jahrgangs 2014 vorgestellt.

20 kulinarische Events
Der Mensch lebt nicht vom Wein allein. Wie gut die Kamptal DAC Reserve-Weine zu Speisen harmonieren, beweisen zahlreiche vor Ort ansässige oder mit den Winzern befreundete Gastronomen. Hier ein Auszug:

  • Der finnische Superstar Filip Langhoff vom Restaurant Ask in Helsinki zaubert bei Fred Loimers „Ask Loimer & Foradori“ acht Gänge, die Trentiner Kult-Winzerin Elisabetta Foradori öffnet einige ihrer Präziosen.
  • Der österreichische Bio-Zampano Josef Floh bereitet im Garten vor dem zauberhaft gelegenen Weingut Hirsch Gerichte aus Bio-Eiern, Bio-Fisch aus der Schwarzau, Wurzelwerk aus der Erde oder Demeter-Dinkel-Griesskoch mit Birnen zu.
  • Im Weingut Topf veredelt der „Top-Wirt des Jahres 2015“ Michael Kolm ausgesuchtes Wild, dazu servieren die Hausherren Raritäten aus den letzten Jahrzehnten.
  • Spanferkel mal anders gibt’s im Loisium Wine Spa Resort. Zu groovigen DJ-Sounds wird herzhaftes Spanferkel mit besten, frischen Salaten und passenden Weinen aus dem Kamptal und der Pfalz serviert.
  • Die Pfalz ist auch Protagonist bei der Charity-Weinverkostung „Pfalz meets Loisium“.
  • Die “Langenloiser Weinchampions” stehen beim Kostbaren WEINWEG im Fokus, die prämierten Weine gibt es an mehreren Stationen mit Blick über das Kamptal zu verkosten – ein Winzer begleitet die Tour – Häppchen werden serviert.

…ein Wochenende lang
Am Samstag, 5. und Sonntag, 6. September stehen die anspruchsvollen Kamptal DAC Reserve-Weine jeweils von 10 – 18 Uhr im Mittelpunkt bei den “Offenen Kellertüren”. Die kulinarischen Events gehen teilweise schon Freitag Abend los. Alle Infos sind unter www.kamptal.at zu finden.

Offene Kellertüren, kosten & kaufen: € 30 pro Person für beide Tage (davon € 15 als Wein-Einkaufsgutschein). Für Zimmerbuchungen bzw. Adress-Empfehlungen im Gebiet ist gerne das Ursin Haus behilflich.
Weinstraße Kamptal c/o Ursin Haus, +43 2734 2000-0.