Archiv der Kategorie: Weinbranche

10 Wines – 10 Dishes: die Vielfalt spanischer Weine

Auch dieses Jahr war der Name Programm: „Ein Tag für Wein aus Spanien“ hat im Münchener Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski und am im Restaurant Parlament in Hamburg ein breites Spektrum an edlen Tropfen von der Iberischen Halbinsel in den Mittelpunkt gerückt. 25 Bodegas, darunter junge wie bereits etablierte Weinmacher, sowie fünf spanienaffine Importeure haben Fachbesuchern aktuelle Trends und spannende Neuentdeckungen vorgestellt. Den hohen Stellenwert von spanischen Weinen hierzulande belegt die positive Resonanz: Rund 250 Teilnehmer aus Import, Handel und Gastronomie besuchten die Fachmessen und nutzten die Gelegenheit für einen Austausch unter Experten.

Zahlreiche Weinprofis sind dem Aufruf von ICEX – WEIN AUS SPANIEN gefolgt, noch vor der Sommerpause neue Weine aus Spanien zu entdecken: Bei den gut besuchten Messen in München und Hamburg konnten edle Tropfen von jungen wie altbekannten Weinmachern und Importeuren probiert sowie Insider-Informationen aus erster Hand gesammelt werden. Eine Woche später kombinierten die Köche und Sommeliers beim exklusiven Workshop „10 Wines 10 Dishes“ vielfältige spanische Weine mit innovativen Gerichten und brachen alte Foodpairing-Denkmuster auf.

„Ein Tag für Wein aus Spanien“ in Münchener Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski hat ein breites Spektrum an edlen Tropfen von der Iberischen Halbinsel in den Mittelpunkt gerückt. 25 Bodegas, darunter junge wie bereits etablierte Weinmacher, sowie fünf spanienaffine Importeure haben Fachbesuchern aktuelle Trends und spannende Neuentdeckungen vorgestellt. Den hohen Stellenwert von spanischen Weinen hierzulande belegt die positive Resonanz: Rund 250 Teilnehmer aus Import, Handel und Gastronomie besuchten die Fachmessen und nutzten die Gelegenheit für einen Austausch unter Experten.

Die freie Verkostung haben jeweils zwei MasterClasses begleitet. Unter dem Titel „Weine aus Rías Baixas – pure Frucht und komplexe Reife“ begeisterte Spanienexperte David Schwarzwälder mit einem ersten Schwerpunkt in München: Zehn Albariño-Varianten demonstrierten die elegante Frische der Weißweine aus dem äußersten Nordwesten Spaniens. Einen roten Kontrast dazu bildete die urspanische Rebsorte Garnacha bei einem zweiten Tasting. Hier richtete sich der Fokus auf die Vielseitigkeit dieser Traube in Bezug auf Terroir, Stil und Charakter. Lange unterschätzt waren Weine aus der DOP Ribeiro, die David Schwarzwälder in Hamburg zum Verkostungsthema gemacht hat: Er begeisterte das Publikum mit Neuinterpretationen galicischer Terroir-Weine: schlank, knackig und von außergewöhnlicher Mineralität. Später lud der spanienaffine Sommelier Peer F. Holm zur „Mediterranen Verführung: Monastrell total“ ein: Eine Reise durch die pure Frucht, bei der Holm nicht nur bei reinsortigen Levante-Weinen, sondern auch bei Schaumweinen und dem lang gereiften Fondillón Station machte.

Für die alljährliche Zusammenkunft der Top-Sommeliers ist das Who is who der deutschen Weinszene der Einladung von ICEX – Wein aus Spanien zu einer exklusiven Verkostung in München gefolgt, in deren Mittelpunkt die „Einzigartige Garnacha: Spaniens Weltklassesorte im regionalen Vergleich“ stand. David Schwarzwälder und Peer F. Holm präsentierten eine Selektion an Spitzenweinen, die die Werkschau zu einem bundesweit bislang beispiellosen Event machte. „Mit Spezialitäten und überraschenden Newcomern haben wir ein ganzes Kaleidoskop dieser klassischen Rebsorte abbilden können“, so Schwarzwälder.

Längst ist „Ein Tag für Wein aus Spanien“ für den deutschen Markt zu einem wichtigen Impulsgeber avanciert. „Oberste Priorität hat für uns die Faszination aller Beteiligten. Spanien ist eine Einladung zum Genießen – das zu vermitteln, ist uns gelungen!“ so die Vertreter von ICEX – Wein aus Spanien. Auch Teilnehmerin Cathrin Trost, Sommelière bei Geisels Weingalerie in München und beste Jungsommeliére 2017, äußert sich positiv: „Auf der perfekt organisierten Veranstaltung habe ich einiges an neuen Informationen für mich mitnehmen können und hatte so manch’ eine Überraschung im Glas.“

10 Wines – 10 Dishes: die Vielfalt spanischer Weine in der Praxis

Ganz im Zeichen der spanischen Weinvielfalt stand auch aktuell der beliebte Workshop „10 Wines – 10 Dishes“ letzte Woche in der Arminius-Markthalle in Berlin. Gastronomen und Sommeliers trafen sich, um getreu des Titels zehn vielfältige spanische Weine mit zehn sensorischen Minigerichten frei zu kombinieren. Sommelière und Spanien-Expertin Yvonne Heistermann führte durch die Verkostung und gab zusammen mit Rolling-Taste-Küchenchef Moritz Crone-Rawe Tipps für spannende, innovative und unerwartete Kombinationsmöglichkeiten. Prickelndes Vergnügen bot ergänzend der diesjährige Stargast Cava. Unter dem Motto „Cava beats them all“ wurden alle Speisen zusätzlich mit einer erlesenen Auswahl an Premium-Cavas verkostet. In diesem spannenden Vergleich – zehn Weine und vier Schaumweine – wurden alte Denkmuster aufgebrochen und überraschende Food-Partner entdeckt.

„10 Wines – 10 Dishes ist eine echte Veranstaltung für die Praxis“, resümiert Yvonne Heistermann. „Die Teilnehmer sind vom ersten Moment an selber gefordert, Wein- und Speisenkombinationen zu testen, zu bewerten und zu überdenken. Das spiegelte sich auch in den Äußerungen der Teilnehmer wieder – Klasse Idee, viel gelernt und viele neue Ideen mitgenommen!“

Bildquelle: „ICEX-WEIN AUS SPANIEN“

Beste Regent-Weinerzeuger des Jahres 2016

Beste Regent-Weinerzeuger des Jahres 2016

2016_preistraeger_regent

 

 

 

 

Parlamentarischer Staatssekretär Peter Bleser verleiht auf Internationaler Grüner Woche Auszeichnungen

Deutsche Weinprinzessin Christina Schneider stellt die besten Regentweine dem Publikum vor

„In diesem Jahr verleiht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits zum achten Mal die Ehrenpreise für die besten Regent-Weinerzeuger“, freut sich der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser. Mit den Ehrenpreisen werden heute auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) diejenigen Weinbaubetriebe ausgezeichnet, die im Jahr 2016 die besten Rotweine aus der pilztoleranten Rebsorte ´Regent` erzeugten. „Der starke Befall mit Falschen Mehltaupilzen aufgrund der extremen Witterungsbedingungen machte den deutschen Winzern im vergangenen Jahr enorm zu schaffen“, so Bleser in seiner Laudatio an die Preisträger. „Der Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten leistet einen wichtigen Beitrag, um den Aufwand an Pflanzenschutzmitteln stark zu reduzieren. Das Bundesministerium fördert die Züchtung resistenter Rebsorten, um einen nachhaltigen und umweltschonenden Weinanbau voranzutreiben. Diese müssen selbstverständlich gleichzeitig qualitativ hochwertig sein und dem Weintrinker gut schmecken“.

Die Erzeuger, die beim internationalen Weinwettbewerb RegentForum die meisten Medaillen gewonnen haben, zeichnet das BMEL seit 2010 auf der IGW in Berlin in drei Kategorien mit dem Sonderpreis „Beste Regent-Weinerzeuger“ aus. Es kristallisiert sich heraus, dass einige „Regent-Liebhaber“ unter den prämierten Winzern kontinuierlich qualitativ hervorragende Weine aus der Rebsorte ´Regent` erzeugen. 2016 wurden im Wettbewerb 59 Weine eingereicht. Der RegentPreis in Gold konnte sechs Mal vergeben werden. 23 Weine erhielten Silber- und 19 eine Bronzemedaille.

In der Kategorie „Winzergenossenschaften und Kellereien“ überzeugte die Bergsträsser Winzer eG aus Heppenheim an der Bergstraße. Das Weingut Bungert-Mauer aus Ockenheim (Rheinhessen) kann als Regent-Experte bezeichnet werden. Sie nahmen bisher sieben Mal am Wettbewerb teil und stehen 2017 zum sechsten Mal in Berlin auf dem Podium. Sie erhalten den Preis in der Kategorie der „Weingüter, größer als 10 ha“. Das Weingut Linsenmeier aus Ebringen in Südbaden ist Bester Regent-Weinerzeuger des Jahres 2016 in der Kategorie „Weingüter, kleiner als 10 ha“. Als ausgewiesener Experte in Sachen ´Regent` werden seine Weine nicht zum ersten Mal bei einem Wettbewerb prämiert.

Deutschland steht mit seinen Neuzüchtungen pilzwiderstandfähiger Sorten in Europa an der Spitze. Das Interesse ist groß und die Nachfrage aus großen Weinanbaugebieten in den europäischen Nachbarländern nach Sorten, die widerstandsfähig gegen die wichtigsten Pilzkrankheiten der Rebe sind, steigt stetig weiter. Bleser sieht sich bzw. das Ministerium darin bestärkt, dass mit der konsequenten Förderung der Züchtung widerstandfähiger Sorten, die auch staatlich verfolgt wird, der richtige Weg eingeschlagen wurde, den Weinanbau für die Zukunft zu sichern.

Preisträger „Beste Regent-Weinerzeuger 2016“

Preisträger Kategorie „Kleines Weingut“ (Ertragsrebfläche 10 Hektar und weniger) (1 Goldmedaille):

Leonhard Linsenmeier

Weinbau / LEONhard Weine / Baden

Schönbergstraße 44, 79285 Ebringen

Preisträger Kategorie „Großes Weingut“ (Ertragsrebfläche über 10 Hektar) (3 Gold-, 1 Silbermedaille):

Weingut Bungert-Mauer

Bergstraße 24, 55437 Ockenheim / Rheinhessen

Preisträger Kategorie „Winzergenossenschaften und Kellereien“ (1 Goldmedaille):

Bergsträsser Winzer eG

Darmstädter Str. 56, 64646 Heppenheim / Bergstraße

Informationen zum Wettbewerb

Auf der IGW ehrt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) seit dem Jahr 2010 die Erzeuger in drei Kategorien, die im Vorjahr die besten Prämierungen im Rahmen des RegentForums erhielten.

Seit 2009 wird der RegentPreis des Julius Kühn-Instituts (JKI) im Rahmen des internationalen Weinwettbewerbs RegentForum als EU-weit anerkannte Qualitätsauszeichnung durchgeführt. Das JKI züchtet als Bundesforschungsinstitut des BMEL selbst neue pilzwiderstandsfähige Rebsorten. Die besten Weine werden zweimal jährlich von erfahrenen Wein-Experten der DLG TestService GmbH in einer Blindverkostung ausgewählt. Ihnen sind nur der Jahrgang und das Anbaugebiet bekannt. Prämierte Weine müssen in einem Fünf-Punkte-Schema mindestens 3,5 Punkte erhalten, um die Qualitätsauszeichnung in Bronze zu erhalten. Für Gold sind sogar mindestens 4,5 Punkte nötig.

Die Rebsorte ´Regent`

Die Rebsorte ´Regent` ist aus einer 1967 durchgeführten Kreuzung zwischen Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und Chambourcin entstanden und hat 1995 die deutsche und 1996 die europäische Sortenzulassung erhalten. Ihr eigen ist, dass sie sich durch eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten auszeichnet, wodurch Pflanzenschutzmaßnahmen eingespart werden können. Mit der Auszeichnung der besten Regent-Weinerzeuger sollen ´Regent` und andere pilzwiderstandsfähige Rebsorten insgesamt stärkere Beachtung in der Öffentlichkeit und den Winzern finden. Heute wird Regent auf einer Fläche von gut 2.100 Hektar angebaut und liegt damit an der sechsten Stelle des Rotweinanbaus in Deutschland. Insgesamt werden in Deutschland auf rund 100.000 Hektar Fläche Weinreben angebaut.

Beste REGENT-Weinerzeuger 2016, Prämierung auf IGW 2017 durch BMEL (Bild von li: C. Schneider, Dtsch. Weinprinzessin; Preisträger in drei Kategorien; PSts Peter Bleser, BMEL)

68. Agrartage Rheinhessen – Nieder-Olm 2017

„Agrartage 2017 – Denkanstöße über den Tag hinaus – Vernetzen, Anbinden, Weiterdenken“ so lautet das Motto der 68. Agrartage Rheinhessen vom 23. bis zum 27. Januar 2017 in Nieder-Olm. Die Agrartage Rheinhessen in Nieder-Olm mit der großen alljährlich wiederkehrenden Maschinen- und Geräteausstellung nehmen dieses Thema bei den Fachvorträgen, Diskussionen und Weinverkostungen auf. Veränderungen sind u. a. Ausgangspunkt für Innovation und Dynamik in der ganzen Region.

agrartage_nieder-olm-2016-kopieDie Agrarbranche steht 5 Tage im Fokus der Öffentlichkeit – dies ist einzigartig. Mehrere Institutionen (Landfrauen, Landwirte, Obstbauern und Winzer) treffen sich eine Woche lang zum Gedankenaustausch und zur Weiterbildung. Abgerundet bzw. eingebunden in die Veranstaltung sind agrarpolitische Themen. Auf keiner anderen Wintertagung arbeiten so viele Institutionen Hand in Hand und tragen somit zum Gelingen des Branchentreffs bei. Hier sind sowohl das DLR-Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Standort Oppenheim, als auch die Vereinigung Ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppenheim (VEO) das Bindeglied zu den einzelnen Fachsparten und Institutionen. Weitere Mitveranstalter sind der Weinbauverband Rheinhessen, der LandFrauenVerband Rheinhessen, der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd und die Landjugend RheinhessenPfalz.

Die „klassischen Weinbautage“ beginnen am Donnerstag. Die Themen sind auch in diesem Jahr sehr vielfältig: Sie beschäftigen sich mit der abgelaufenen Vegetationsperiode sowie z. B. neueren technischen Entwicklungen in der Oenologie. Am Nachmittag wird die Weinpobe aktuelle Trends und Themen aufgreifen. Die dynamische Region Rheinhessen wird sich hier wiederfinden.
Den Abschluss der 68. Agrartage Rheinhessen bildet die große Jahreshauptversammlung des Weinbauverbandes Rheinhessen. Hochkarätige Politiker und Referenten aus Rheinland-Pfalz referieren und diskutieren über die Zukunfts- und Erfolgsregion.

Ausstellerempfang und Jung.Wein.Nacht – Hierzu laden der VEO und die Landjugend RheinhessenPfalz am Donnerstagabend ein.
Die Veranstaltung wird von Weinfreunden aller Altersklassen besucht. Es gibt bereits 2016er Weine, bei denen sich die Gäste einen ersten Eindruck über den Weinjahrgang und das Können der rheinhessischen Jungwinzer machen können. Der Abend verdeutlicht auch die Bedeutung des Ehemaligenvereins (VEO):
Das Treffen Ehemaliger Mitschüler und der Austausch stehen im Mittelpunkt. Die JungWeinNacht ist zu einem Event, einem Markenzeichen der Region Rheinhessen geworden, das man nicht verpassen sollte! Vernetzen – Anbinden – Weiterdenken sind die passenden Argumente für diesen Abend.

Die Ausstellung
Die Maschinen- und Geräteausstellung ist eine gewachsene Messe. Die „Marke“ Agrartage Rheinhessen wird wieder ein Anziehungspunkt für viele Besucher sein. Sie wird auch als Messe mit „Kultstatus“ und die „Messe der kurzen Wege“ bezeichnet. Das Angebot ist gerade für kleinere und mittlere Betriebsgrößen interessant.
Das Wachstum hat selbst die äußersten Zipfel des Landes erreicht, ganz abgesehen von Besuchern aus dem angrenzenden Ausland. Nieder-Olm hat sich als wichtige und bedeutende Veranstaltung für die Weinproduzenten etabliert.
Die gezielte Kombination zwischen Vorträgen und kompakter Ausstellungsfläche ist das Markenzeichen der Agrartage Rheinhessen. Die Besucher erwartet wiederum ein breites Angebot von 416 Ausstellern auf 16.500 m² Ausstellungsfläche. Die Maschinen- und Geräteausstellung (25.01. bis 27.01.2017) ist mittlerweile weit über die Grenzen von Rheinhessen hinaus zum Treffpunkt von Winzern, Landwirten, Obstbauern und Ausstellern geworden.
Sowohl die große Anzahl an Ausstellern und die Nachfrage nach Ausstellungsplätzen, als auch die Aufmerksamkeit der Presse zeigen die Bedeutung dieser Messe für die Region Rheinhessen. Die Messe hat nicht mehr nur regionalen Charakter – sie öffnet sich sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe des Angebotes. Diese Entwicklung war nur möglich, weil sich die Veranstalter und Organisatoren den sich veränderten Gegebenheiten anzupassen wussten, und die Infrastruktur der Stadt Nieder-Olm diese Möglichkeiten geboten hat.

Parkflächen
Für gezielte Informationen und Fragestellungen bietet es sich an, bereits im Vorfeld im Internet unter http://www.agrartage.de Ansprechpartner und Firmen herauszusuchen.

Shuttle-Service
Der bereits etablierte Shuttle-Service wird ab Mittwoch (von 8.15 bis 18.00 Uhr) angeboten. Nutzen Sie diese Möglichkeit zum Besuch der Vorträge und der Ausstellung. Vor allem Besucher aus dem südlichen Raum sollten diesen Service in Anspruch nehmen. Es ist dann sinnvoll die Autobahnabfahrt Wörrstadt zu benutzen, um dann über die L 401 nach Nieder-Olm zu fahren.
In kurzen Frequenzen werden Busse von den Parkplätzen (siehe Plan im Programm) ab Saulheim (Einkaufszentrum (P1) und RWZ (P2)) direkt zur Messe fahren.
Die Anfahrt wie in den letzten Jahren bleibt parallel bestehen

Anreise mit dem Bus
Von einigen Firmen / Vereinen wissen wir, dass Busfahrten nach Nieder-Olm organisiert werden. Überlegen Sie, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Bus zu organisieren.

Wir unterstützen dieses Engagement für die Anreise
mit Bus und Bahn:
Alle Busteilnehmer und Anreisende mit der Bahn bekommen einen Gutschein für ein Getränk im Zelt E. Die Gutscheine für die Busse werden vorab verschickt, damit sie im Bus ausgeteilt werden können. Anmeldung bis zum 20. Januar unter der E-Mail-Adresse: norbert.breier@dlr.rlp.de

Zelt E – Kommunikation
Dieses Zelt wird immer mehr als Meeting-Point und zur Kommunikation von Besuchern und Ausstellern genutzt.
Jeder Besucher, der mit Bus und Bahn anreist, und dies nachweisen kann, erhält ein kostenloses Getränk in diesem Zelt.
Es sind Sitzgelegenheiten zum Verweilen vorhanden.
Ein Caterer, dessen Speisen mit einem Glas Rheinhessenwein oder auch einem anderen Getränk genossen werden können.
Mehrere Winzer aus Rheinhessen werden Ihre Weine ausschenken.
Ein Infostand wird über die Agrartage informieren.
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!!

Was ist neu in 2017?
1.Die Ausstellung wird um ein weiteres Zelt A 3 erweitert. Hier wird dem Bedarf starker Nachfrage Rechnung getragen. Ziel ist es, den bestehenden Ausstellern dem Wunsch nach größeren Standflächen gerecht zu werden.
2.Der Übergang / Fußweg zu den Zelten A1/A2/A3 wird erstmals direkt durch die Ausstellung führen.
3.Das Bistro – ursprünglich am Eingang A1 – wird gemeinsam mit der Fachschule Oppenheim in das Zelt A2 verlegt. Hier ist eine größere Fläche, auch mit Sitzgelegenheiten vorhanden, um nach einem anstrengenden Messebesuch bei einem guten Glas Wein noch verweilen zu können.

„Agrartage2go“
Einfach QR-Code mit dem Smartphone scannen (einlesen). Dann sind Sie auch mobil mit den aktuellen Daten der Agrartage verbunden.

Nähere Infos entnehmen Sie bitte dem Programm. Sie können sich auf ein interessantes Angebot im Januar, sowohl bei dem Besuch der Vorträge, als auch auf der Ausstellung freuen.
Weitere Informationen zu den Agrartagen, insbesondere auch Anfahrtswege und Parkmöglichkeiten finden Sie im Internet unter:

http://www.agrartage.de

INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA 2016

Zwischen Tradition und Moderne – Neue Impulse für die Wein-Branche.
Zukunftsweisende Technik auf der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA
Wein und Architektur
Die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA in Stuttgart hatte ihre Pforten bis zum 30. November geöffnet und präsentierte mit rund 400 Aussteller ihre Neuheiten.
Politische Prominenz unterstreicht den Stellenwert der Branche für Deutschland und Europa: EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) informierten sich über Neuheiten und Trends. Die mehr als 25.000 erwarteten Besucher könnten sich im Ausstellungsbereich der Messe sowie
in den Kongressen über die Branchentrends informieren – und damit den Grundstein für ihren zukünftigen Erfolg legen.
Neu im Jahr 2016: Der Termin – Die Veranstaltung präsentiert sich mit einem erweiterten Konzept. Denn erstmals zeigt der Branchentreff neben Technik für Wein und Saft, auch Innovationen für den Anbau und die Ernte von Sonderkulturen.
„Die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA 2016 deckt nun auch den neuen Bereich Sonderkulturen ab, der von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft inhaltlich verantwortet wird. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Die DLG
hat bei der Veranstaltung neue Impulse geliefert und bot damit allen Besuchern einen Mehrwert“, sagte Dr. Rudolf Nickenig, Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbands. Philipp Schulze Esking, Vorsitzender und Vizepräsident desFachbereichs Ausstellungen bei der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) fügte hinzu: „Landwirte und Winzer stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen. Es war deshalb ein logischer Schritt, beide Bereiche auch im Rahmen der Messe zu verknüpfen, um den Austausch zu fördern und die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu bewältigen.“
Die Eröffnung nahm Günther Oettinger (CDU) vor, EU-Kommissar für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Wirtschaftsminister
Sigmar Gabriel (SPD) hat sich während seines Rundgangs über neue Technik und die Digitalisierung im Anbau und der Ernte von
Wein und Sonderkulturen informieren.
„Technik live erleben“ – Drohnen und autonom fahrende Traktoren/Robotik.
Granit-FassBesucher könnten unter dem Motto „Technik live erleben“ in der eigens dafür reservierten Halle 7 täglich Maschinen im Einsatz begutachten. Zwei weitere Sonderschauen im L-Bank Forum (Halle 1) ergänzen das Programm: Experten informierten über den Einsatz von Drohnen und Robotik bei der Kultivierung von
Wein und Sonderkulturen. Zudem erfahren die Messebesucher im Special „Italians take the field – Technology and Innovation in Horticulture“ alles Wissenswerte über den kompletten Salat-Anbauprozess – von der Aussaat bis zur Ernte.
Steillagen-Vollernter
Organisiert wird dieses Special von der DLG in Zusammenarbeit mit der DLG Italia aus dem diesjährigen Partnerland.
„Technik schmecken“ – Eine Auswahl von 280 Versuchsweinen
Verkostung_von Versuchsweinen
In der Verkostungszone von Versuchsweinen konnten interessierte Messebesucher sich einen sensorischen Eindruck von den neuesten Verfahrenstechniken in Weinbau und Kellerwirtschaft verschaffen. Dazu haben die Lehr- und Forschungsanstalten der deutschen Weinbauregionen, der Bund Deutscher Oenologen und das Julius-Kühn-Institut ihre Versuchsweinkeller geöffnet und
stellen auf der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA Weine aus ihren aktuellen Versuchen zu weinbaulichen und oenologischen Fragestellungen vor.
Insgesamt war die Messe gut besucht, es fehlten doch einige namhafte Aussteller, was daher zu überdenken ist, das wäre der Zeitpunkt dieser Messe.

Massnahmen für die Gesundheit der Bienen

Zahlreiche Massnahmen für die Gesundheit der Bienen sind in der Schweiz umgesetzt

Zwei Jahre nach der Gutheissung des Nationalen Massnahmenplans für die Gesundheit der Bienen sind die verlangten Sofort-Massnahmen weitgehend umgesetzt worden. Zudem laufen verschiedene wissenschaftliche Projekte und Initiativen, um die Bienengesundheit nachhaltig zu verbessern und die Bestäubungsleistung zu sichern. Neue Erkenntnisse werden in der Weiterentwicklung der Agrar- und Umweltpolitik berücksichtigt. Der Bundesrat hat am 2. Dezember 2016 den Bericht zur Umsetzung zur Kenntnis gutgeheissen.

Bienen sind für die Bestäubung einer Vielzahl von Kulturen und vieler Wildpflanzen unverzichtbar. Der Bundesrat hat deshalb am 21. Mai 2014 den nationalen Massnahmenplan für Gesundheit der Bienen gutgeheissen. Einige Massnahmen sollten schnell umgesetzt, andere erst auf ihre Wirkung und Umsetzbarkeit geprüft werden. Der vorliegende Bericht zur Umsetzung des Massnahmenplans fasst Daten zur aktuellen Situation der Honigbienen zusammen, evaluiert die Umsetzung der Sofortmassnahmen und beschreibt den Stand der Abklärungen für mögliche weitere Massnahmen.

Als Sofortmassnahmen zur Förderung der Bienen wurde der Blühstreifen als neue Biodiversitätsförderfläche (BFF) in die Direktzahlungsverordnung aufgenommen. Um Risiken für Bienen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter zu reduzieren, werden in der Zulassung neu Risikominderungsmassnahmen zum Schutz der Bienen neben der Kultur verfügt. Neben akuten werden neu auch chronische Effekte bei der Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln berücksichtigt. Neue Testverfahren für Hummeln und Wildbienen sind unter Beteiligung des Zentrums für Bienenforschung international in Entwicklung.

Abklärungen für weitere Massnahmen sind im Gang
Dank der Tätigkeiten des 2012 geschaffenen, nationalen Bienengesundheitsdienstes (BGD) hat sich das Ausbildungsangebot für Imkerinnen und Imker sowie deren Wissenstand merklich verbessert. Von einer von der Imkerbranche geforderten Einführung einer verpflichtenden Ausbildung für Imkerinnen und Imker wird zum jetzigen Zeitpunkt abgesehen. In der Schweiz wie auch international stellt die Varroamilbe ein Hauptproblem für die Gesundheit der Honigbienen dar. Für den Entscheid über eine mögliche Einführung einer nationalen Bekämpfung der Varroamilbe werden die Ergebnisse eines aktuellen Projekts des BGD abgewartet, in dem die Umsetzbarkeit der im Gesundheitskonzept des BGD enthaltenen Varroabehandlung im Feld geprüft wird.

Um die Bestäubung auch zukünftig sicher zu stellen, empfiehlt es sich, geeignete Lebensräume für Bestäuber im Agrar-, Siedlungsraum und Wald zu schaffen, denn ein Hauptproblem der Wildbienen ist die ungenügende Lebensraumqualität. Es hat sich gezeigt, dass der Blühstreifen eine geeignete BFF ist, um Bestäuber in der Landwirtschaft zu fördern. Ein positiver Effekt auf den Ertrag konnte gezeigt werden. Der Blühstreifen soll in den kommenden Jahren weiter optimiert werden, um neben der Nahrung auch geeignete Strukturen als Lebensraum für Bestäuber zu bieten.

Nicht nur in Kulturlandschaften sondern auch in natürlichen Ökosystemen sind Bienen unentbehrlich. Sie bestäuben den grössten Teil der wildwachsenden Blütenpflanzen. Sie sichern die geschlechtliche Vermehrung der Wildpflanzen und tragen damit zu deren Erhaltung bei. Mit der Revision der Roten Liste der Wildbienen in der Schweiz wird ab 2021 eine aktuelle Zustandsbeschreibung vorliegen. Auf dieser Basis kann entschieden werden, ob es neben den derzeit laufenden Bestrebungen, Wildbienen zu fördern, weitere gezielte Naturschutzmassnahmen braucht, um die seltenen Wildbienenarten zu fördern.

Staatsweingut Meersburg zum ersten klimaneutralen Weingut in Baden-Württemberg zertifiziert

Staatsweingut Meersburg zum ersten klimaneutralen Weingut in Baden-Württemberg zertifiziert

3 Kategorien der Zertifizierung

 

 

 

 

 

 

 

Ministerialdirektor Jörg Krauss: „Die Zertifizierung ist ein Meilenstein für unser Weingut und das Ergebnis konsequenter Bemühungen für den Klimaschutz“ Ökologie, Ökonomie gehören zusammen – sprich sind untrennbar.
Ökologie, Ökonomie und Önologie – wie Oechsle vom Wein.

Ministerialdirektor Jörg Krauss, Dr. J. Dietrich, Prof. GemmrichDas Deutsche Institut für Nachhaltige Entwicklung (DINE) hat das Staatsweingut Meersburg zum klimaneutralen Weingut zertifiziert. Prof. Armin Gemmrich vom DINE überreichte Ministerialdirektor Jörg Krauss und Dr. Jürgen Dietrich in Meersburg die Zertifizierungsurkunde.

„Das Staatsweingut Meersburg trägt dazu bei, die gesteckten Nachhaltigkeitsziele des Landes zu erreichen. Der heute erreichte Meilenstein zeigt unseren konsequenten Einsatz für den Klimaschutz“, sagte Ministerialdirektor Jörg Krauss bei der Urkundenübergabe. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg habe zum Ziel, Nachhaltigkeit zu einem zentralen Entscheidungskriterium von Regierungs- und Verwaltungshandeln sowie zu einem Markenzeichen Baden-Württembergs zu machen. Dem Direktor des Staatsweinguts Meersburg Dr. Jürgen Dietrich sprach Krauss seinen Dank aus. Ohne sein herausragendes Engagement und das seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei die heutige Auszeichnung nicht möglich gewesen.

Ministerialdirektor Jörg Krauss u Dr. Jürgen Dietrich

Das Weingut konnte seine CO2-Emissionen von der ersten Nachhaltigkeitszertifizierung im Jahr 2011 bis zum Jahr 2015 von insgesamt rund 516 auf 442 Tonnen reduzieren. „In diesem Prozess ist der CO2-Verbrauch um 15 Prozent gesunken. Das ist eine deutliche Einsparung, die unter anderem dadurch erreicht werden konnte, dass auf Ökostrom umgestellt und der Mehrweganteil der Weinflaschen erhöht wurde“, sagte der Ministerialdirektor. Zum Ausgleich der CO2-Emissionen hat das Staatsweingut Meersburg CO2-Emissionsrechte in Höhe von 450 Tonnen aus einem Waldschutz-Klimaschutzprojekt in Brasilien über das Zukunftswerk in Starnberg erworben und wurde damit vom DINE zum klimaneutralen Weingut zertifiziert.

Bei der vom DINE ermittelten CO2-Bilanz wird nicht nur die Produktion des Weines erfasst. Das Institut berücksichtigt auch die Herstellung von Düngemitteln, Flaschen und Kartonagen sowie die Transportwege des Weins bis hin zum Kunden. „Das Staatsweingut Meersburg ist das erste Weingut in Baden-Württemberg und das zweite in Deutschland, das nachweislich klimaneutral arbeitet“, so Professor Armin Gemmrich. Das Staatsweingut Meersburg ist ein Leuchturm für die Weinbranche, so Prof. Armin Gemmrich. Grundlage sind die drei Kategorien, ökologisch verträglich, sozial gerecht und ökonomisch tragfähig.
Nachhaltiges Arbeiten ist für den Weingutsdirektor Dr. Jürgen Dietrich die Grundvoraussetzung dafür, dass das Unternehmen langfristig existiert: „Das frühere fürstbischöfliche Weingut und heutige Staatsweingut Meersburg gibt es seit dem Jahr 1210. Mehr als acht Jahrhunderte lang als Unternehmen lebendig zu bleiben, das funktioniert nur, wenn in langfristigen Dimensionen gedacht wird“, betonte Dr. Jürgen Dietrich. „Das Staatsweingut Meersburg handelt nicht nur nachhaltig, sondern bietet auch hochwertige, charakteristische und moderne Weine. Den Wein von Generation zu Generation weiterzutragen und schonend mit den Ressourcen eines landwirtschaftlichen Betriebs umzugehen, zeichnet die Arbeit des Staatsweinguts Meersburg aus“, so Krauss.

„German Wine Producer Of The Year 2016“ – Horst Sauer

„German Wine Producer Of The Year 2016“

Horst Sauer

Top-Auszeichnung für Weingut Horst Sauer

weingut-horst-sauer-winzer

 

 

 

 

 

 

 

Der Titel „German Wine Producer Of The Year
2016“ geht in diesem Jahr nach Franken. Bei
der 47. International Wine & Spirit Competition
(IWSC) in der Londoner Guildhall wurde gestern
Abend das Weingut Horst Sauer ausgezeichnet.
Damit hat das Weingut aus Escherndorf nach
2004, 2007, 2010, 2012 und 2014 diese
Auszeichnung bereits zum 7. Mal erhalten.
Sandra Sauer nahm den Preis im Rahmen
des festlichen Banketts in London entgegen.

Neben dem Weingut Horst Sauer war auch die
Winzergemeinschaft Franken (GWF) für diesen
Titel nominiert.

Die International Wine & Spirit Competition wurde 1969 vom Önologen Anton Massel gegründet wurde. Jedes Jahr erhält der Wettbewerb Einsendungen aus über 80 Ländern weltweit und die Auszeichnungen der IWSC werden in der Branche hoch angesehen.

Weinmarktplatz und Thomas Fink gratulieren
zu diesem Erfolg.

Bildquelle: IWSC